Cisco Global Cloud Index 2015-2020

Public Cloud auf Vormarsch

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Im Jahr 2020 sollen 68 Prozent aller Cloud-Workloads über öffentliche Infrastrukturen bereitgestellt werden.
Im Jahr 2020 sollen 68 Prozent aller Cloud-Workloads über öffentliche Infrastrukturen bereitgestellt werden. (Bild: Cisco)

Bis 2020 wird der cloudbasierte Datenverkehr auf 14,1 Zettabyte steigen – prognostiziert der aktuelle Cisco Global Cloud Index und liefert weitere Details zu IoT, Workloads und Speicherkapazitäten in den Rechenzentren der Zukunft.

Mit dem nunmehr sechsten Global Cloud Index beschreibt Cisco nicht nur generell den wachsenden Datenverkehr, sondern auch eine zunehmende Bedeutung der Cloud. Legen über herkömmliche Rechenzentren abgewickelte Datenverkehre von 2015 bis 2020 lediglich um 57 Prozent zu (auf 1,3 Zettabyte), vervierfacht sich das entsprechende Volumen in der Cloud beinahe auf 14,1 Zettabyte.

Der Prognose nach werden bis 2020 ganze 92 Prozent der virtualisierten Workloads in Cloud-Rechenzentren bearbeitet. Dabei solle auch die Workload-Dichte in der Cloud zulegen: Wickelte ein physischer Server 2015 im Schnitt noch 7,3 Workloads ab, werden es fünf Jahre später bereits 11,9 sein.

Public Cloud auf der Überholspur

Laut Global Cloud Index macht die Public Cloud zudem Boden gegenüber der Private Cloud gut. Lagen die beiden Liefermodelle 2015 noch fast gleichauf, werden 2020 bereits 68 Prozent der Cloud-Workloads über öffentliche Infrastrukturen bereitgestellt. Wenngleich auch Private-Cloud-Rechenzentren in absoluten Zahlen zulegen werden, verringert sich ihr relativer Anteil von 51 Prozent auf 32 Prozent.

Auch Cloud-Speicher erfreuen sich offenbar zunehmender Beliebtheit: Griffen 2015 schon 1,3 Milliarden Internetnutzer auf entsprechende Dienste zu, sollen es 2020 mit 2,3 Milliarden fast doppelt soviele sein. Dabei wird auch der pro Nutzer verursachte Traffic stark steigen: Von 513 MByte monatlich auf 1,7 GByte.

Die in Rechenzentren vorgehaltene Speicherkapazität wird sich laut Cisco beinahe verfünffachen: Von 382 Exabyte auf 1,8 Zettabyte. Künftig wie heute wird davon aber nur die Hälfte zur Datenspeicherung genutzt werden.

Die vom Internet of Things (IoT) produzierten Daten würden die vorgehaltenen Speicherkapazitäten übrigens um ein Vielfaches übersteigen. Allein im Jahr 2020 werden mit dem Netzwerk verbundene Devices 600 Zettabyte generieren – laut Cisco ist das 39mal mehr als der gesamte prognostizierte Rechenzentrums-Traffic.

Wer tiefer in die Ciscos Prognosen eintauchen will findet weitere Ergebnisse des Cisco Global Cloud Index (PDF) direkt beim Anbieter.

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