Ankündigungen des Cloud Foundry North American Summit 2019

Projekt Eirini bringt Cloud Foundry Apps in Kubernetes-Cluster

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Per Eirini lassen sich nun auch bestehende Kubernetes-Cluster für Cloud Foundry einsetzen.
Per Eirini lassen sich nun auch bestehende Kubernetes-Cluster für Cloud Foundry einsetzen. (Bild: cloudfoundry.org)

Zum North American Summit 2019 haben zahlreiche Mitglieder der Cloud Foundry Foundation ihre Neuerungen angekündigt, darunter auch Technologievorschauen für das Projekt Eirini. Mit Accenture und HCL wurden zudem erste zertifizierte Systemintegratoren vorgestellt.

Erst im Vorjahr angekündigt, hat das Projekt Eirini mittlerweile einen Mindestreifegrad erreicht. Das hat die Cloud Foundry Foundation jetzt zum North American Summit 2019 erklärt, der vom 2. bis 4. April in Philadelphia, Pennsylvania stattfand. Early Adopters können die Software damit ausprobieren, um bestehende Kubernetes-Cluster als grundlegende Infrastruktur für App-Container einer Cloud-Foundry-Installation zu nutzen – alternativ zu Diego/Garden. Aktuell werde die Lösung zudem einem Test der Kernfunktionen zur Validierung der Cloud Foundry Application Runtime Releases (CFAR) unterzogen.

Dazu passend kündigt IBM eine Eirini-basierte Technologievorschau der eigenen Cloud Foundry Enterprise-Umgebung an. Auch die noch für April geplante SUSE Cloud Application Platform 1.4 solle eine entsprechende Technologievorschau enthalten, mit der Betreiber den Kubernetes-Container-Scheduler besser nutzen könnten.

Zertifizierte Integratoren und DevSecOps für Behörden

Zudem hat die Cloud Foundry Foundation mit Accenture und HCL die ersten Systemintegrationen genannt, die das im Oktober 2018 gestartete Zertifizierungsprogramm abgeschlossen haben. Damit können die beiden Unternehmen nun mit einer umfassenden Cloud-Foundry-Kompetenz werben.

Verschiedene Mitglieder der Foundation – Resilient Scale, Stark & Wayne und SuperOrbital – haben sich derweil gemeinsam mit TechFlow zu einer Continuous Delivery Alliance zusammengeschlossen. Ziel sei es, die DevSecOps-Herausforderungen im Behördenumfeld zu meistern – beginnend bei der Auftragsvergabe bis hin zur Implementierung.

Des Weiteren gab es zahlreiche weitere Ankündigungen...

  • Altoros verkündet die Freigabe neuer Versionen von Pivotal Cloud Foundry (PCF)-Tiles für Jenkins, Elasticsearch und Cassandra sowie die Aktualisierung der BOSH-Stemcells und bereits vorhandener Integrationen.
  • Anynines gab das Release der a9s-Plattform bekannt. Hierbei handelt es sich um eine voll automatisierte Plattformdistribution, die Open Source Cloud Foundry, a9s Data Services und On-Demand-Kubernetes umfasst.
  • EngineerBetter hat das eigene Enterprise-Tool für die Bereitstellung und den Betrieb von Concourse CI umbenannt: „Concourse-Up“ heißt nun „Control Tower“.
  • Evoila kündigt neue Service Broker an; diese ermöglichten Software-Systemen wie Datenbanken, Nachrichtenspeicher oder Log-Aggregatoren Standardisierung zur Beschleunigung der Softwareentwicklung.
  • Der Software Stack Cloudboostr von Grape Up kann nun per OpenStack bereitgestellt werden.
  • Packet kündigt das Edge Access Program an, das kommerzielle und Open-Source-User mit einem kostenlosen Zugang zu Edge-Computing-Bausteinen an unterschiedlichen Orten versorgen soll.
  • Pivotal kündigt Pivotal Cloud Foundry 2.5 samt verschiedener Erweiterungen an. Hierzu zählt eine gewichtete Routing-Methode, die auf Istio und Envoy basiere. Mit Pivotal Spring Runtime mache man zudem ein neues Support-Angebot für die Java-Technologien OpenJDK, Spring und Apache Tomcat.
  • Stark & Wayne kündigt die Einführung einer eigenen Managed-Services-Cloud-Lösung für Pivotal Cloud Foundry und weitere Cloud-Native-Technologien an. Zudem vorgestellt wurde die Datenschutzlösung SHIELD v8.1, die jetzt in Tile-Form für PCF Operations Manager-Kunden verfügbar sein soll.
  • Swisscom präsentiert neue Funktionen der Swisscom Application Cloud, darunter ein Verschlüsselungsplan für S3 Dynamic Storage und automatisches Skalieren von Applikationen, basierend auf der Cloud Foundry Platform Application Cloud von Swisscom.
  • Die API-Management-Plattform TIBCO Cloud Mashery ist jetzt cloudnativ; eine Bereitstellung der Plattform sei jetzt überall möglich. Mit neuen Funktionen ließen sich zudem cloudnative Integrationsapplikationen entwickeln.

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