Automatisierung zum Festpreis

Optimierte Lieferketten mit EDI aus der Cloud

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Stammdaten, Stücklisten, Lieferbestätigungen und vieles mehr lassen sich unter Einsatz EDI-basierter Prozesse aus der Cloud mittels automatisierter Prozesse einfacher, fehlerfreier und günstiger übertragen.
Stammdaten, Stücklisten, Lieferbestätigungen und vieles mehr lassen sich unter Einsatz EDI-basierter Prozesse aus der Cloud mittels automatisierter Prozesse einfacher, fehlerfreier und günstiger übertragen. (Bild: Bakhtiarzein, Fotolia)

Viele Handels- oder Industrieunternehmen nutzen ERP- oder Lagerverwaltungssysteme, in denen Stammdaten, Stücklisten, Produktdaten, Lieferbestätigungen, Rechnungen oder auch Informationen zu Beschaffung, Lagerhaltung oder Disposition hinterlegt sind.

Für die Kommunikation mit Lieferanten, Spediteuren oder mit Kunden werden relevante Daten wie zum Beispiel für Bestellungen dann häufig noch per Fax oder E-Mail ausgetauscht. Dies stellt einen erheblichen manuellen Aufwand dar, der zudem fehlerbehaftet ist und Zeit kostet. Um die Prozesse zu beschleunigen und Fehlerquellen zu reduzieren, bietet die EDIGrid GmbH, IT-Dienstleister mit Hauptsitz in Berlin, die Möglichkeit, Geschäftsdokumente unter Einsatz der Cloud einfacher und fehlerfreier an Partner zu übertragen. Dafür wird der international standardisierte Electronic Data Interchange (EDI)-Prozess genutzt. Somit können mittels festgelegter Nachrichtenstandards strukturierte Daten in Formaten wie beispielsweise XML, CSV, EDIFACT, VDA oder ANSI X.12 zwischen ERP-Systemen automatisiert ausgetauscht werden.

Niedrigere Investitionskosten

Mit EDIGrid Outsourcing aus der Cloud sowie die Automatisierung der Prozesse ist dies kostengünstiger als bisher möglich, während klassische EDI-Projekte oft mit kostenintensiven Software-Programmierungen sowie Hardware-Anschaffungen einhergehen. Unternehmen profitieren mit dem Service der EDIGrid GmbH, mit monatlichem Festpreis ohne zusätzliche Kosten, von allen Vorteilen des EDI-Prozesses: Hierzu gehört nicht nur ein schnellerer Datenaustausch, auch Warenbewegungen sind einfacher zu überblicken und Lagerbestände können punktgenau aufgestockt werden.

Die EDI-Plattform steht per Cloud-Zugang 24 Stunden, sieben Tage die Woche zur Verfügung. Nach Abstimmung des für den Datenaustausch benötigten Nachrichtenformats wird die EDI-Anbindung für jeden Geschäftspartner eingerichtet, inklusive eines Mappings für jedes Nachrichtenformat. Dies geschieht per IT-Schnittstelle, die für die am häufigsten genutzten ERP- oder Lagerhaltungssysteme bereits vorliegt, im Bedarfsfall aber auch speziell programmiert werden kann. Nach einer kurzen Testphase geht der Produktivprozess bereits nach wenigen Wochen live, wobei nicht nur die gesamte Projektsteuerung, Lösungsautomatisierung und Kommunikation mit Projektpartnern, sondern auch Wartung, Updates und Instandhaltung von EDIGrid übernommen werden.

Beispiel Automobilindustrie

EDI aus der Cloud, als neue und kosteneffizientere Alternative zum klassischen EDI, wird bereits in der Automobilindustrie erfolgreich eingesetzt. Die EDIGrid-Lösung ist per Schnittstelle an die Systeme der Hersteller angebunden; ebenso ist das erforderliche Nachrichtenformat – aktuell der VDA-Standard – eingerichtet. In Kürze soll auch der auto-gration-Standard für einige Kunden implementiert werden.

Die Festpreisgarantie

Die Cloud-Lösung wird ausschließlich in deutschen Rechenzentren gehostet und unterliegt damit den deutschen Sicherheits- und Datenschutzrichtlinien. Zudem sind alle Systeme redundant ausgelegt, sodass selbst bei Ausfall eines Servers jederzeitige Verfügbarkeit gewährleistet ist. Sollte dennoch einmal der Support benötigt werden, sichert EDIGrid eine Reaktion innerhalb von zwei Stunden zu. EDIGrid Outsourcing aus der Cloud wird zu einem monatlichen Festpreis angeboten, der sich nach den Anforderungen der Kunden berechnet. Pro angebundenem Geschäftspartner beläuft sich dieser aktuell auf 29,99 Euro. Pro Nachrichtenart (z.B. Rechnungen, Lieferscheine etc.) werden 9,99 Euro berechnet. Der Vertrag ist ohne Mindestvertragslaufzeit jederzeit kündbar.

Ist zum Beispiel nur die Anbindung eines Partners sowie eine Nachrichtart erforderlich, entsteht ein Gesamtpreis von 39,98 Euro (zzgl. MwSt.) pro Monat. Müssen drei Lieferanten mit jeweils unterschiedlichen und somit drei Nachrichtenarten angebunden werden, entsteht ein monatlicher Gesamtpreis von 179,88 Euro (zzgl. MwSt.). Hinzu kommen die einmaligen Kosten für die Prozesseinrichtung, die individuell nach den Anforderungen des Kunden berechnet werden. Zum Vergleich: Laut EDIGrid GmbH beträgt die Investition beim klassischen EDI alleine für die Software-Entwicklung rund 8.000 Euro (zzgl. MwSt.), Anbindung, Mappings und Betrieb nicht inbegriffen.

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