Open-Source-Lösung für E-Mail- und Collaboration

Open-Xchange AG übernimmt Dovecot OY

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Das Dovecot-Team soll im Unternehmen verbleiben.
Das Dovecot-Team soll im Unternehmen verbleiben. (Bild: Open-Xchange)

Die Open-Source-Anbieter Open-Xchange AG und Dovecot OY fusionieren. Die Produkte beider Firmen sollen sich dabei zu umfassenden E-Mail- und Collaboration-Lösungen ergänzen.

Dovecot OY, finnischer Anbieter einer Mailserver-Software-Suite, wird künftig als Tochter der Open-Xchange AG agieren – das haben beide Firmen jetzt bekannt gegeben. Das fusionierte Unternehmen kann damit komplette E-Mail- und Collaboration-Lösungen aus einer Hand anbieten: Open-Xchange ergänzt das jetzt mit Dovecot übernommene E-Mail-Backend mit passender Java-Middleware, HTML5-basierter Oberfläche und Software für den Datenzugriff per Smartphone oder Tablet.

Das Dovecot-Team soll im Unternehmen verbleiben; die drei Gründer und Eigentümer der Dovecot OY werden Anteilseigner der Open-Xchange AG. Insgesamt gehören zum jetzt geschaffenen Gesamtunternehmen circa 150 Mitarbeiter.

Laut openmailsurvey.org vom Juli 2014 ist Dovecot mit 2,9 Millionen Installationen weltweit der mit Abstand beliebteste IMAP-Server. Open-Xchange bedient derweil nach eigenen Angaben 130 Millionen Online-Nutzer mit Funktionen für E-Mail, Collaboration, Dateimanagement, Office Productivity und Real Time Communication.

Rafael Laguna, CEO von Open-Xchange, kommentiert: "Der Zusammenschluss von Open-Xchange und Dovecot ist eine gute Nachricht für ein offenes Internet, dessen Infrastruktur schon heute im Wesentlichen auf OpenSource-Komponenten beruht. Wir teilen die gemeinsame Überzeugung, dass die Kommunikation im Internet nicht auf geschlossene Netzwerken begrenzt, sondern anbieterübergreifend über offener Protokolle möglich sein sollte [...] In gemeinsamen Projekten haben wir immer wieder nachgewiesen, wie sich mit unserer Software robuste, sichere und skalierbare Messaging- und Collaboration-Plattformen realisieren lassen. Unser erweitertes und integriertes Angebot wird weitere Service Provider und Unternehmen veranlassen, sich strategisch für den OpenSource-Weg zu entscheiden."

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