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Security Fixes, Enterprise Features, iOS-Client Nextcloud startet Support-Geschäft

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Nextcloud startet seine Enterprise Support Subscriptions zum jährlichen Preis ab 1.500 Euro für 50 Nutzer. Flankierend kündigt der Anbieter ein Nextcloud-9-Update, iOS-Client und den Beitritt zur Open Cloud Mesh Initiative des GÉANT an.

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Der iOS-Client für Nextcloud stammt von TWSweb.
Der iOS-Client für Nextcloud stammt von TWSweb.
(Bild: Nextcloud)

Nextcloud macht Nägel mit Köpfen: Der kürzlich mit einer geforkten ownCloud-Version gestartete Anbieter kündigt ein Update mit Sicherheitsfixes und Enterprise-Features an. Das Release soll bereits einige kritische Lücken fixen, die im Rahmen des Security Bug Bounty Programms an die Entwickler herangetragen wurden – entsprechende Hinweise werden mit bis zu 5.000 US-Dollar vergütet.

Zu den jetzt beworben Funktionen der Open-Source-Software für das Teilen und Synchronisieren von Dateien zählen:

  • SAML Single Sign-On Authentication (SSO)
  • Erweiterte Fähigkeiten für Logging und Reporting
  • Windows Network Drive Integration
  • Bequeme Anpassung (Branding/Theming)
  • Überarbeiteter anonymer Upload (bislang: Files Drop)
  • Kalender und Kontakte
  • Sicheres WebRTC-Conferencing
  • Integration mit Collabora Online Office

Die Features stehen komplett unter Open-Source-Lizenz, sind kostenlos verfügbar und wurden teils von Dritten mitentwickelt.

Enterprise Support Subscriptions

Nextcloud will alle Funktionen mit den jetzt verfügbaren Enterprise Support Subscriptions abdecken. Der Support ist ab 1.500 Euro pro Jahr und 50 Nutzer verfügbar – wahlweise können Anwender die Unterstützung auch rund um die Uhr erhalten oder einen bis zu 15jährigen Extended Life Cycle Support buchen. Für kleinere Installationen empfiehlt Nextcloud derweil den Erwerb einer Spreedbox Business – die Appliance des Partners struktur AG beinhaltet Nextcloud, Web Conferencing und ein Jahr Support.

TWSweb liefert iOS-App

Als weiteren Partner präsentiert Nextcloud TWSweb – die Entwickler hatten in der Vergangenheit die Verschlüsselungsapp Crypto Cloud veröffentlicht und sollen nun einen „state of the art“-iOS-Client für Nextcloud liefern. Nextclouds eigene Android-App 1.0.1 steht bereits seit 20. Juni im Google Play Store.

Open Cloud Mesh

Schließlich hat Nextcloud seinen Betritt zum Open Cloud Mesh Projekt verkündet. Die vom europäischen Forschungsnetzwerk GÉANT koordinierte Initiative basiert auf dem von ownCloud stammenden Federated Cloud Sharing Aapplication Programming Interface (API) für eine Cloud-übergreifende Kollaboration. Neben ownCloud und Nextcloud nutzt auch Pydio die Schnittstelle.

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