Anbieter zum Thema
Anwender sind von der Performance begeistert
In den ersten Praxis-Tests wurden alle Erwartungen von Liebherr erfüllt. „Konstrukteure bestätigten uns, dass die Anwendungen in der virtuellen Umgebung teilweise sogar flüssiger laufen als auf den physischen Workstations“, berichtet Klaus Röck. „Auch aus Indien und Brasilien haben wir von Anfang an positives Feedback erhalten. Die Konstrukteure dort konnten ohne Einschränkungen mit der CAD-Software arbeiten.“
DaaS-Lösungen der nächsten Generation
Individuelle IT-Arbeitsplätze aus der Cloud
Die neue Lösung bietet Liebherr eine ganze Reihe von Vorteilen. Die Leistung der virtuellen Workstations lässt sich sehr einfach skalieren und bei Bedarf können zusätzliche CAD-Arbeitsplätze für neue Mitarbeiter oder Partner sofort bereitgestellt werden – und das weltweit. Die Grafik-Virtualisierung sorgt für eine hohe Auslastung der Hardware-Ressourcen und minimiert gleichzeitig den Betreuungsaufwand. „Je mehr Anwender auf den zentralen Servern arbeiten, desto günstiger wird die Lösung für uns“, sagt Klaus Röck. Die IT-Organisation plant daher, auch Konstrukteure in Russland in die Umgebung einzubinden.
Anwender profitieren vor allem von den flexiblen Zugriffsmöglichkeiten und der Ausfallsicherheit der Lösung: Konstrukteure benötigen jetzt nur noch einen Thin Client oder ein Notebook, um von jedem beliebigen Ort aus auf ihren CAD-Desktop zugreifen zu können. Durch die redundante Architektur mit mehreren Host-Servern und eine Lastverteilung mit Citrix NetScaler-Appliances ist eine durchgängige Verfügbarkeit der virtuellen Desktop-Umgebung gewährleistet.
„Ganz entscheidend ist für uns schließlich auch die hohe Sicherheit der Lösung“, unterstreicht Klaus Röck. „Sensible Konstruktionsdaten bleiben immer in unserem Rechenzentrum und liegen nicht mehr auf lokalen Servern oder Endgeräten. Wir kontrollieren außerdem, dass Daten nicht per Copy und Paste kopiert oder auf lokale USB-Festplatten gespeichert werden können.“
Virtuelle Desktops künftig auch in der Produktion
Nach der erfolgreichen Implementierung der Citrix-Infrastruktur für die CAD-Konstrukteure adressiert die IT-Abteilung jetzt auch weitere Einsatzszenarien für virtuelle Desktops. Unter anderem sollen Qualitätsprüfer in der Produktion über Tablet-Rechner mobilen Zugriff auf die CAD-Anwendungen erhalten.
Zudem installiert Liebherr derzeit Touch-Displays in der Fertigung für Produktionsmitarbeiter. Nach der Eingabe der jeweiligen Teilenummer können sich die Anwender hier die zugehörigen 2D-Pläne und 3D-Modelle anzeigen lassen und sehen auch, wie das Bauteil für die weitere Bearbeitung in der Maschine eingespannt wird. „Wir benötigen an dieser Stelle künftig keine Pläne auf Papier mehr, sondern können direkt auf digitale Workflows umstellen. Das ist für uns ein wichtiger Schritt, um die Informationstechnologie näher an unsere Produktionsprozesse heranzuführen“, sagt Klaus Röck.
Der Teamleiter IT-Service sieht die Möglichkeiten der Anwendungs- und Desktop-Virtualisierung damit noch längst nicht ausgeschöpft: „Wir arbeiten uns derzeit von den komplexesten Szenarien zu den einfacheren Themen vor. Der große Vorteil der Citrix-Technologie ist, dass wir ganz unterschiedliche Desktops mit einer Lösung abbilden können. Denn in unserem Unternehmen gibt es wahrscheinlich nicht einmal zehn Arbeitsplätze, die dieselben Anforderungen an die IT haben.“
Zukunft „Next Generation Workplace“
Die IT auf dem Weg zur Cloud-Gesamtlösung
(ID:43753141)