Weitere Availability Zones in Europa, Asien und Nordamerika

IBM Cloud wächst um 18 neue Verfügbarkeitszonen

| Redakteur: Florian Karlstetter

Mehr Kapazität und Leistungsfähigkeit: IBM kündigt 18 neue Verfügbarkeitszonen in Europa, Asien-Pazifik und Nordamerika an.
Mehr Kapazität und Leistungsfähigkeit: IBM kündigt 18 neue Verfügbarkeitszonen in Europa, Asien-Pazifik und Nordamerika an. (Bild: © freshidea - stock.adobe.com)

Das Public Cloud-Angebot der IBM wächst um weitere 18 Availability Zones in Europa, Asien und Nordamerika. Damit möchte der Konzern der steigenden Akzeptanz der Public Cloud in Unternehmen gerecht werden.

Die Akzeptanz der Public Cloud in Unternehmen nimmt weiterhin zu. Einen besonderen Mehrwert erkennen viele Firmen in der Anbindung an eine Public Cloud, die nahtlos mit ihrer bestehenden Private Cloud zusammenarbeitet. IBM Cloud Private soll Unternehmen unter anderem dabei unterstützen, Funktionen aus der Cloud wie zum Beispiel Analysetools auch auf eigenen Servern und mit lokalen Daten zu nutzen.

IBM nennt führende Unternehmen wie ExxonMobil, Bausch + Lomb sowie Westpac, die bereits angekündigt haben, dass sie Teile ihrer kritischen Unternehmens-Workloads in die IBM Cloud migrieren (mehr dazu in den Einsatzszenarien unten).

Neue Verfügbarkeitszonen, weltweit und regional

Verfügbarkeitszonen, auch Availability Zones genannt, werden in einem physisch isolierten Rechenzentrum betrieben, die über unabhängige elektrische, mechanische und Netzwerkinfrastrukturen verfügen. Aufgrund ihres Designs garantieren sie eine hohe Bandbreite und niedrige Latenzzeiten zwischen verschiedenen Zonen, wenn sie Teil einer Region mit mehreren Zonen sind. Darüber hinaus gibt es keinen gemeinsamen Single-Point-of Failure mit anderen Verfügbarkeitszonen.

Die IBM Cloud bietet dazu eine Reihe einheitlicher Services aus den Verfügbarkeitszonen in der jeweiligen Region, von Infrastruktur- bis zu KI-Anwendungen. Diese Verfügbarkeitszonen bieten Kunden der IBM Cloud eine einfachere und effektivere Möglichkeit, hochverfügbare, fehlertolerante und skalierbare Anwendungen zu entwerfen und zu betreiben.

Nun hat IBM angekündigt, die Cloud-Präsenz mit 18 neuen Verfügbarkeitszonen in High Demand Centern in Europa (Deutschland und Großbritannien), Asien-Pazifik (Tokio und Sydney) und Nordamerika (Washington, DC und Dallas, Texas) weiter auszubauen. Während IBM Cloud bereits weltweit an rund 60 Standorten tätig ist, verfügt sie nun über noch mehr Kapazität und Leistungsfähigkeit in diesen wichtigen Zentren. Darüber hinaus können Kunden über den IBM Cloud Kubernetes Service nun Multizonen-Kubernetes-Cluster über die Verfügbarkeitszonen hinweg nutzen.

Einsatzszenarien

  • ExxonMobil, das größte börsennotierte internationale Öl- und Gasunternehmen, hat die IBM Cloud als Grundlage für seine von IBM Services entwickelte Speedpass+ Mobile App übernommen. Der Speedpass ist für Autofahrer an 11.000 Exxon- und Mobil-Tankstellen in den USA erhältlich.
  • Bausch + Lomb, ein weltweit führendes Unternehmen der Augenheilkunde, hat sich für die IBM Cloud für sein computergestütztes Kataraktchirurgiesystem der nächsten Generation, „Stellaris Elite“ entschieden. Bausch + Lomb wird dazu die IBM Cloud Rechenzentren in Dallas und Frankfurt nutzen, Frankfurt spielt dabei eine entscheidende Rolle und unterstützt Bausch + Lomb bei der Erfüllung der DSGVO-Anforderungen.
  • Westpac, einer der größten Banken- und Finanzdienstleister Australiens, geht mit einer von IBM betriebenen Private Cloud mit zwei Standorten live. Sie ermöglicht Westpac, ihre Anwendungen einfach zu implementieren und neue Kundenlösungen schneller auf den Markt zu bringen, während gleichzeitig die gesetzlichen Bestimmungen für Datenschutz und Privatsphäre eingehalten werden.

„Die Beispiele zeigen: Weltweit arbeiten Unternehmen mit IBM zusammen, um ihre Anwendungen in die Cloud zu migrieren. Wir kennen ihre Technologien und ihre Geschäftsanforderungen und unterstützen sie so, ihre Vergangenheit mit der Zukunft zu verbinden", erklärt David Kenny, Senior Vice President, IBM Watson & Cloud Platform. „Unsere kontinuierlichen Investitionen in Cloud und unser wachsender Kundenstamm zeigen, dass Unternehmen zunehmend auf Hybride Cloud-Umgebungen setzen, um so innovative Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), Analytik, IoT und Blockchain zu nutzen."

Weitere Infos über IBM Cloud Computing gibt es im Internet und im Blog „Thoughts on Cloud“.

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