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Hosting & Service Provider Summit 2019 Hyperscaler und Service Provider in friedlicher Koexistenz?

Redakteur: Florian Karlstetter

Am 23. und 24. Mai 2019 treffen sich führende Top-Manager auf dem 8. Hosting & Service Provider Summit in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main, um sich über das Cloud- und Managed-Services-Geschäft auszutauschen. Als Keynote-Speaker mit dabei ist auch Dr. Jörg Gottschlich, Geschäftsführer von meshcloud und Experte in Sachen Multi-Cloud-Management.

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Der Hosting & Service Provider Summit 2019 findet dieses Jahr zum 8. Mal in Folge in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main statt.
Der Hosting & Service Provider Summit 2019 findet dieses Jahr zum 8. Mal in Folge in der Villa Kennedy in Frankfurt am Main statt.
(Bild: Vogel IT-Akademie)

Wie lassen sich Business-Modelle im Hosting- und Service Provider-Umfeld erfolgreich weiterentwickeln und Service-Ansätze zukunftsfähig und damit auch wettbewerbsfähig gestalten? Darum dreht sich dieses Jahr schwerpunktmäßig alles auf dem Hosting & Service Provider Summit an zwei Tagen im Mai in der Main-Metropole Frankfurt.

Dr. Jörg Gottschlich, Mitgründer und Geschäftsführer von meshcloud und mehrjähriger Experte in Sachen Multi-Cloud-Management und Cloud Brokerage.
Dr. Jörg Gottschlich, Mitgründer und Geschäftsführer von meshcloud und mehrjähriger Experte in Sachen Multi-Cloud-Management und Cloud Brokerage.
(Bild: meshcloud)

Teilnehmer dürfen sich auf spannende Keynotes freuen. Dieses Jahr mit dabei ist Dr. Jörg Gottschlich, Mitgründer und Geschäftsführer von meshcloud. Wir haben den Experten für Multi-Cloud-Management und Cloud Brokerage im Vorfeld des Summits um eine Stellungnahme gebeten.

Fortschreitende Automatisierung zwingt zum Umdenken

Die Hyperscaler brechen bestehende Wertschöpfungsketten auf dem IT-Markt auf und sorgen für eine starke Disintermediation, d.h. Zwischenhändlern im Channel und Service Providern droht der Exodus ihrer Kundschaft. Die Cloud sorgt für eine industrielle Revolution in der IT durch zunehmende Automatisierung. Das ist zunächst einmal gut – denn durch die Digitalisierung brauchen wir immer mehr Software bei begrenztem Fachpersonal. Dieses muss daher produktiver werden, was die Automatisierung unterstützt. Zudem entstehen mehr und mehr hoch spezialisierte Technologien, so dass eine Lösung zunehmend arbeitsteiliger erstellt werden muss.

API-getriebene Cloudservices unterstützen diese Entwicklung, da sie eine effiziente Zusammenarbeit von Datenbankspezialisten, Entwicklern, fachlichen Experten, Analysten u.a. ermöglichen. Eine komplexe Lösung kann dann durch die Kombination von passenden Services über ihre angebotene API zusammengestellt werden, ohne dass eine tiefgehende Abstimmung der Serviceanbieter notwendig ist. Das macht die Zusammenarbeit effizienter und skalierbarer. Hyperscaler bieten hier bereits große Servicekataloge aus einer Hand, was nicht zuletzt ihre Attraktivität ausmacht.

Know-how und Kompetenz als Wettbewerbsfaktor

Service Provider haben aber noch einen Trumpf in der Hand: die Nähe zum Kunden und ein Verständnis seiner Anforderungen. Sie können sich zu einem vertrauensvollen Berater und Navigator durch die Servicelandschaft entwickeln und den Kunden bei der Zusammenstellung seiner Lösung unterstützen. Dazu ist der Aufbau verschiedener Fähigkeiten erforderlich: Cloudservice-Kompetenz – welche Services eigenen sich bei welchen Anforderungen? Wie sehen bewährte Lösungskombinationen (Stacks) aus und auf welcher Infrastruktur laufen diese mit welcher Kapazität optimal? Dies wird ergänzt durch eine flexible Multi-Cloud-Integrationsfähigkeit – Kunden bringen gewisse Vorlieben oder Abneigungen gegen Technologien mit, haben eigene Kompetenzen im Haus, die berücksichtigt werden müssen oder möchten Alternativen haben (um einen Vendor Lock-In zu vermeiden oder weil sie einen Best-of-breed-Ansatz verfolgen). Service Provider überlegen, welche Services sie aus dem eigenen Rechenzentrum anbieten und welche bei anderen Anbietern bezogen werden. Daher muss der Service Provider in der Lage sein, eine heterogene Technologielandschaft zu managen und seinem Kunden anbieten zu können.

Ergänzendes zum Thema
HSP Summit: Gipfeltreffen der Hosting & Service Provider

Wie lassen sich Business-Modelle im Hosting- und Service Provider-Umfeld erfolgreich weiterentwickeln und Service-Ansätze zukunftsfähig gestalten? Darum dreht sich dieses Jahr schwerpunktmäßig alles auf dem Hosting & Service Provider Summit an zwei Tagen im Mai im exklusiven Ambiente der Villa Kennedy in Frankfurt am Main.

Am 23. und 24. Mai 2019 treffen sich also auch dieses Jahr wieder die Top-Manager aus der Hosting- und Service Provider-Branche, um sich über aktuelle Trends auszutauschen. Die Agenda ist auch dieses Jahr wieder vollgepackt mit Keynotes, Experten-Roundtables, Thinktanks, Foren als auch technologisch und businessorientierten Referenzberichten. Zusätzlich haben die Teilnehmer vor Ort die Möglichkeit, via Matchmaking individuelle Termine „on-the-fly“ zu vereinbaren, um so auch spontan in direkten Dialog mit dem gewünschten Gesprächspartner zu treten.

Verleihung der Hosting Awards

Villa Kennedy, am Freitag, den 24. Mai 2019: die Verleihung der Reader´s Choice Hosting & Service Provider Awards 2019.
Villa Kennedy, am Freitag, den 24. Mai 2019: die Verleihung der Reader´s Choice Hosting & Service Provider Awards 2019.
( Bild: Vogel IT-Akademie )

Die diesjährigen Topics sind Sourcing & Solutions, Security & Compliance, Strategies & Business Concepts sowie Future Technologies. Und zum krönenden Abschluss des Summits werden am zweiten Veranstaltungstag die Hosting & Service Provider Awards verliehen. Nominiert waren insgesamt 181 Anbieter in zehn Kategorien. Die Gewinner wurden auf Basis einer Leserbefragung (Reader's Choice) ermittelt. Twitter-Hashtag der Veranstaltung: #hspsummit.

Dies geht angesichts der Heterogenität der Kundensegmente nicht ohne Partner, deren Kompetenzspektrum die Fähigkeiten zur professionellen Lösungsgestaltung erweitert. Ein leistungsfähiges Partnerökosystem macht den Kunden mit dem Anbieter zum Teil einer kompetenten Community, die Innovationen vorantreibt und Best Practices entwickelt. Auch hier vereinfacht das serviceorientierte Paradigma die Zusammenarbeit, da klare technische Schnittstellen die Integration erleichtern und wiederverwendbar machen.

Die erste Integration für einen Kunden zu erstellen erzeugt hohen Aufwand, für den zweiten vergleichbaren hat man dank Infrastructure-as-Code dann bereits eine Vorlage in der Schublade, die wenn überhaupt nur noch leicht angepasst werden muss. Bei geschickter modularer Gestaltung der Lösungsbausteine skaliert die Lösungsbereitstellung auch über heterogene Kundensegmente, die somit einen kompetenten und verständigen Anbieter finden, der schnelle Lösungen liefert, was die Bindung erhöht.

Ergänzendes zum Thema
Über meshcloud

Self-Provisioning für Multi-Cloud-Umgebungen: meshcloud bietet mit meshStack eine Orchestrierungsebene zur Anbindung an gängige Cloud-Plattformen und -Ressourcen.
Self-Provisioning für Multi-Cloud-Umgebungen: meshcloud bietet mit meshStack eine Orchestrierungsebene zur Anbindung an gängige Cloud-Plattformen und -Ressourcen.
( Bild: meshcloud )

Unternehmen sehen sich in der digitalen Transformation mit zahlreichen Transformationsprozessen konfrontiert – technologisch, aber auch organisatorisch ist der Wandel zu einer agilen, dezentralen Arbeitsweise eine Herausforderung. meshcloud hilft Unternehmen die technische Komplexität ihrer Cloud-Infrastruktur von der Organisation zu entkoppeln. Die meshcloud-Plattform meshStack vereinheitlicht administrative Prozesse wie Zugangsbereitstellung, Projektmanagement, Governance und Abrechnung in einem Portal. Dort können Entwickler im Self-Service unmittelbar an Cloud-Zugänge gelangen, die von der Software automatisch in Plattformen wie AWS, Azure, Kubernetes u.a. angelegt und sicher konfiguriert werden – einschließlich Single Sign-On.

meshStack integriert somit Private und Public Clouds, um Entwicklern durch nahtlose Cloud-Nutzung ohne Hürden zu maximaler Produktivität zu verhelfen. Für ihre Arbeit nutzen Entwickler jedoch nach wie vor direkt die nativen APIs der Plattformen – somit wird bewusst ein Lock-In auf die meshStack-Plattform von meshcloud vermieden und die Entwickler müssen nicht wieder eine neue Technologie lernen. Organisationen können somit im Handumdrehen eine große Vielfalt von Cloudtechnologien im Unternehmen verfügbar machen ohne an der Integrationskomplexität zu leiden.

Für Service Provider ermöglicht meshcloud den einfachen Aufbau eines Multi-Cloud-Portals für seine Kunden unter eigener Marke. Damit können Service Provider den Spagat zwischen Hyperscalern und Cloud-Angeboten aus dem eigenen Rechenzentrum leisten. Die Kunden erhalten ein komfortabel nutzbares Multi-Cloud-Angebot und der Service Provider den Kontakt zu seinen Kunden. Durch spezielle Partnerfunktionalitäten kann er seine Kunden auf der Plattform optimal unterstützen und ihnen effiziente Lösungen anbieten. Der Kunde kann seinen vertrauten Ansprechpartner behalten und mit dessen Unterstützung wählen, welche Teile er in welcher Cloud-Plattform betreibt. Der Service Provider kann seinen Kunden bewährte Lösungsarchitekturen zur Verfügung stellen und stetig verbessern.

Dadurch können Service Provider mit ihren Partnern ein reichhaltiges Serviceangebot anbieten und eine starke Position gegen die Hyperscaler aufbauen, ohne diese bekämpfen zu müssen. Gelingt der Aufbau der notwendigen Fähigkeiten erhalten Kunden einen Ansprechpartner, der in der Lage ist, ihre Anforderungen mit dem Marktangebot abzugleichen, die besten Services auszuwählen und die Lösung auch gleich effizient für sie umzusetzen.

► Mehr Infos zum HOSTING & SERVICE PROVIDER Summit 2019

 

 

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