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Nicht nur die Umsetzungswege der Digitalisierungsstrategie, sondern auch die zugrundeliegenden Technologien stellen IT-Organisationen in Unternehmen aller Größen vor Herausforderungen. So zeigt sich insbesondere der Mittelstand zögerlich bei der Adaption von Cloud-Computing-Lösungen. In Befragungen mittelständischer Fertigungsbetriebe für den IT Innovation Readiness Index 2014 von Pierre Audoin Consultants in Kooperation mit dem IT-Dienstleister Freudenberg IT hat sich gezeigt, dass noch rund 40 Prozent der befragten Unternehmen den Einsatz von Cloud-Technologien ablehnen. Dabei sind für den digitalen Wandel, dazu gehört auch die Umsetzung von Industrie 4.0, und dem Anbruch der Internet-of-Things-Ära, innovative IT-Konzepte, die mit der Menge und schnellen Bereitstellung entsprechender Daten und Anwendungen Schritt halten können, unabdingbar.
Größter Hemmschuh auf dem Weg in die Cloud ist für die Verantwortlichen die Datensicherheit und -vertraulichkeit. Dies bestätigt auch die aktuelle Studie „IT-Sicherheit und Datenschutz 2015“ der Nationalen Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS): So zweifeln 84 Prozent der Unternehmen in Deutschland, ob ihre Daten in der „digitalen Wolke“ sicher sind. Dass diese Zweifel nicht nur unbegründet, sondern nahezu ein Irrglaube sind, bestätigen hochrangige IT-Experten. Dazu gehört auch Steve Sinofsky, jahrelang Entwicklungsleiter bei Microsoft. Er weist in seinem Blog darauf hin, dass Unternehmen, insbesondere der Mittelstand, gerade im Hinblick auf die Sicherheit, von Cloud-Services professioneller Anbieter im Übermaß profitieren. Denn interne IT-Abteilungen verfügen zumeist nicht über die notwendigen Mittel und tiefgreifende Expertise, um die Sicherheit stets auf dem höchsten Niveau zu halten – im Gegensatz zu dedizierten Providern, bei denen diese Aufgaben das Kerngeschäft ausmachen.
In Deutschland und Europa, so zeigt auch eine Studie von KPMG, investieren knapp 80 Prozent der Cloud-Anbieter mindestens zehn, teilweise sogar über 20 Prozent ihres Budgets in die IT-Compliance. Damit stellen sie ein Höchstmaß an Sicherheit und Datenschutz sicher, das auch von unabhängiger Seite hieb- und stichfest dokumentiert ist.
Kundenmanagement neu definiert
Als weltweit sechstgrößtes IT-Unternehmen engagiert sich Salesforce intensiv im europäischen und insbesondere deutschen Markt, um sein starkes Wachstum von 28 Prozent fortzusetzen. Dazu gehört nicht nur die Eröffnung und Vergrößerung von regionalen Büros sowie die Schaffung von Arbeitsplätzen. Mit einem neuen Rechenzentrum in Deutschland wird zusätzlich die Präsenz gestärkt. Als Provider setzt Salesforce auf T-Systems. In einer Partnerschaft mit der Deutschen Telekom nutzt das Unternehmen bereits heute Rechenzentrumsfläche von T-Systems. Die Telekom baut mit der Partnerschaft ihr Cloud-Geschäft weiter aus, um Unternehmen dabei zu unterstützen, die Chancen des digitalen Zeitalters wahrzunehmen: durch sichere und hochverfügbare Cloud-Lösungen, insbesondere für den Mittelstand.
Gleichzeitig zeigen beide Unternehmen mit der gemeinsamen Lösung „Customer Experience Management“ auf, wie die Automobilbranche das Kundenmanagement mit digitalen Mitteln auf Basis der Cloud neu definieren kann: Indem sie Händler, Werkstätten, Fahrzeuge und Kunden verbinden und dadurch eine individuell zugeschnittene Kundenbetreuung gewährleisten. Die standardisierte kundenorientierte Plattform von Salesforce stellt dafür unterschiedliche Services im Portal und auf einer mobilen Umgebung zur Verfügung. Über sogenannte iBeacons, kleine Sendereinheiten mit Bluetooth-Funk, erhalten damit Kunden am Schaufenster auch außerhalb der Geschäftszeiten alle Details über ihr Wunschauto als Dokument oder Video direkt auf das Smartphone. Mitarbeiter können Schäden am Fahrzeug per Video mit dem Smartphone oder Tablet erfassen oder einen Auftrag direkt in das System übertragen.
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