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Das Problem mit Multi-Clouds Herausforderungen für die Security

| Autor: Melanie Staudacher

Security-Anbieter Check Point erweitert seine Lösung Cloudguard und macht sie damit zu einer automatisierten Cloud-Plattform, die es Kunden ermöglicht, alle Cloud-Implementierungen und Workloads zu schützen und einheitlich zu verwalten. Damit soll den komplexen Sicherheitsanforderungen von Multi-Cloud-Umgebungen begegnet werden.

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Multicloud-Umgebungen bringen Herausforderungen an die IT-Sicherheit mit sich – Check Point hat eine Lösung dafür.
Multicloud-Umgebungen bringen Herausforderungen an die IT-Sicherheit mit sich – Check Point hat eine Lösung dafür.
(Bild: © nali - stock.adobe.com)

Ein Unternehmen, viele Cloud-Provider. Der Einsatz einer Multi-Cloud ermöglicht es Unternehmen, für unterschiedliche Anwendungen flexibel den am besten geeigneten Cloud-Anbieter zu wählen. Dadurch werden Abhängigkeiten von einem speziellen Provider vermieden, was zudem die Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit verbessert. Laut dem Marktforschungsunternehmen IDC nutzen über 80 Prozent der Unternehmen mehrere Cloud-Anbieter.

Die Nachteile von Multi-Cloud-Umgebungen

So gut sich das Konzept der Multi-Cloud anhört, bringt es jedoch zwei unübersehbare Herausforderungen für die IT-Sicherheit mit:

  • Die breit gestreute Verteilung von Cloud-Ressourcen erschwert deren Verwaltung und kann zu mehr Fehlerquellen und Sicherheitsverletzungen führen.
  • Aufgrund der vielen verschiedenen Konzepte der Provider und unterschiedliche Sicherheitsniveaus der Cloud-Plattformen, ist kein einheitliches Datenschutz- und Datensicherheitskonzept vorhanden und das schwächste Glied im System bestimmt die Sicherheit der gesamten Umgebung.

Das Multi-Cloud-Management

Um eine Multi-Cloud-Lösung effizient im Unternehmen einzusetzen, braucht es eine umfassende Sicht und Kontrolle auf die Cloud-Security-Services und die IT-Infrastruktur. Dafür kommen Cloud-Management-Plattformen (CMPs) zum Einsatz. Diese vereinen die Dienste der verschiedenen Cloud-Anbieter in einer gemeinsamen Management-Oberfläche. Dort können neben der Multi-Cloud auch andere Cloud-Modelle wie Private, Public oder Hybrid Cloud verwaltet werden. Sowohl die Ressourcen des eigenen Rechenzentrums wie auch die virtualisierten Services werden einbezogen.

CloudGuard ist Check Points Cloud-Security-Lösung, die Infrastrukturen, Daten, Anwendungen und Workloads in der Cloud einheitlich schützen soll. Mit Cloudguard Cloud Native Security als neue Funktion der Lösung, können Kunden ihren IT-Schutz über private und öffentliche Cloud-Implementierungen hinweg in einer Multi-Cloud-Plattform vereinheitlichen. Dies trage dazu bei, dass die Sicherheit in der Cloud nicht von der Software abhängt, welche die Compute-Umgebung definiert, so Frank Dickson, Program Vice President, Security & Trust bei IDC.

Den Überblick behalten

Itai Greenberg, Vice President of Product Management bei Check Point
Itai Greenberg, Vice President of Product Management bei Check Point
(Bild: Check Point)

„Die IT-Sicherheit wird in Unternehmen gerne als Hindernis für Cloud-Umgebungen angeführt, da herkömmliche Sicherheitskontrollen nicht flexibel genug sind, um die Geschwindigkeit und den Umfang der Cloud zu bewältigen“, erklärt Itai Greenberg, Vice President of Product Management bei Check Point. Mit fortschrittlicher Cloud-nativer Security löse Cloudguard dieses Problem, denn der Netzwerkverkehr würde transparent, die Verwaltung von Richtlinien automatisiert und die Durchsetzung der Regeln erfolge auf allen Systemen über alle Umgebungen hinweg.

Zentrale Sicherheitsfunktion von Cloudguard ist die integrierte Sicherheit mit Bedrohungs-Prävention, die verhindert, dass Advanced Persistent Threats (APTs) und Zero-Day-Attacken die Cloud-Umgebungen und Workloads gefährden. Dazu werden Firewalls, Intrusion Prevention Systems (IPS), Anwendungskontrolle, IPsec VPN, Virenschutz und Anti-Bot mit einheitlicher Sicherheit und Workload-Laufzeitschutz eingesetzt. Dabei greifen die Sicherheitslösungen auf cloud-basierte Echtzeit-Bedrohungsinformationen von Check Point zurück.

Diese automatisierte Sicherheit in jeder Cloud ermöglicht die Verwaltung der IT-Sicherheit über eine zentrale Konsole sowie Laufzeitschutz für serverlose und container-basierte Anwendungen in Multi-Cloud-Umgebungen. Kontinuierliche Analyse und Kontrolle der Cloud-Sicherheitslage liefert Check Points Lösung mit dem Cloud Posture Management. Diese Funktion soll einen einheitlichen Blick über die Umgebungen schaffen und das Problem mit Multi-Clouds lösen.

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Über den Autor

 Melanie Staudacher

Melanie Staudacher

Volontärin, Vogel IT-Medien GmbH