Flexibilität schlägt Coolness

Fünf Erfolgsfaktoren für die Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Cloud-Services sollten sich einfach und nahtlos kombinieren lassen.
Cloud-Services sollten sich einfach und nahtlos kombinieren lassen. (Bild: © alotofpeople - stock.adobe.com)

Unternehmen brauchen keine „coolen“ Cloud-Lösungen, sondern auf ihre Strategie abgestimmte. Ein Anbieter verrät jetzt, worauf es bei Migration, Legacy-Systemen und Workloads wirklich ankommt.

Cloudlösungen von der Stange gibt es für Unternehmen nicht – sagt IT-Anbieter Oracle und verweist auf unterschiedliche Startbedingungen mit jeweils eigenen Workloads, Legacy-Systemen oder Corporate-Strategien. Dem entsprechend sollten Organisationen Angebote am Markt mit ihren individuellen Bedürfnissen abstimmen und auf ein gewisses Maß an Flexibilität achten. Nur so könne man das Potential einer Migration in die Cloud ausschöpfen und nur so könne man auch rasch auf künftige Herausforderungen reagieren.

Worauf es konkret zu achten gilt, fasst Gerhard Schlabschi in fünf Leitsätzen zusammen. Der Director Systems, Technology & Cloud Computing, Oracle EMEA rät:

1. Stimmen Sie Cloud-Lösungen auf die Unternehmensstrategie ab!

Unternehmen sollten sich nicht von vermeintlich „coolen“, neuen Angeboten auf dem Cloud-Markt blenden lassen. Lösungen müssten vielmehr zur eigenen Strategie passen. Individuelle Auswahlkriterien könnten dabei helfen Risiken zu reduzieren oder Kosten zu senken.

2. Behalten Sie den Überblick über Ihre verschiedenen Cloud-Lösungen!

Ein zentraler Überblick über alle implementierten Cloud-Elemente gewährleistete nicht nur Sicherheit, Datenschutz oder Compliance. Überdies übersehen Unternehmen so keine kostenpflichtig gebuchten Test- und Entwicklungsumgebungen, die nicht mehr benötigt werden.

3. Wählen Sie den richtigen Cloud-Partner aus!

Weil Geschäftsprozesse immer komplexer werden, müssten Provider die Bandbreite ihrer aktuellen und künftigen Cloud-Lösungen aufzeigen können. Hierzu sollten insbesondere Angebote zählen, die bestehende IT-Landschaften erweitern – anstatt sie radikal umzustrukturieren.

4. Legen Sie Wert auf ein flexibles Cloud-Portfolio!

Cloud-Portfolios müssten wandlungsfähig und flexibel sein, damit Unternehmen für zukünftige Herausforderungen gerüstet sind. Wichtig sei dabei vor allem, dass Workloads problemlos und ohne aufwändige Plattformmigration zwischen Cloud- und On-Premise-Umgebungen migrierbar sind. Zudem sollten sich die angebotenen Cloud-Services einfach und nahtlos kombinieren lassen.

5. Setzen Sie auf einen Cloud-Mix!

Datensicherheit, Compliance oder Latenzzeit machen die Public Cloud nicht immer zur ersten Wahl. Alternativ böten sich an: Hybride Modelle oder „In a box“-Cloud-Lösungen, über die sich Workloads weiterhin On-Premise betreiben lassen. In den meisten Fällen sei ein Cloud-Mix zu empfehlen – denn dieser lasse sich einfach und schnell auf neue, individuelle Herausforderungen anpassen.

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