Automatisierung im Lizenz-Management

Es lohnt sich, Lizenzen zentral zu verwalten

| Autor / Redakteur: Michael Bernau / Ulrike Ostler

Wählen Anwender eine Software oder eine Appliance, mit der sich das Lizenz-Management automatisieren lässt, muss diese mit unterschiedlichen Plattformen und Services zurechtkommen können.
Wählen Anwender eine Software oder eine Appliance, mit der sich das Lizenz-Management automatisieren lässt, muss diese mit unterschiedlichen Plattformen und Services zurechtkommen können. (Bild: Dell GmbH)

So mancher wäre froh, wenn er ein effizientes Software-Lizenz-Management hätte. Ein solches sorgte für Transparenz, schützte vor den juristischen Folgen einer Unterlizenzierung und vermiede die Kosten einer Überlizenzierung.

Typisch für die allermeisten Unternehmen sind heterogene, schnell wachsende IT-Umgebungen mit diversen Hardware-Plattformen, Betriebssystemen – Windows, Mac OS X, Linux und zunehmend Android – sowie Applikationen, die oft über verteilte Standorte hinweg verwaltet werden müssen. Wenn ein Unternehmen genaue Kenntnis über Installation und Nutzung seiner Softwarelizenzen hat, lassen sich die vorhandenen Programme effizienter einsetzen und nicht mehr benötigte deaktivieren.

Dell Kace bietet zwei verschiedene Appliances an, mit denen sich unterschiedliche Phasen des IT-Lebenszyklus abdecken lassen.
Dell Kace bietet zwei verschiedene Appliances an, mit denen sich unterschiedliche Phasen des IT-Lebenszyklus abdecken lassen. (Bild: Dell GmbH)

Doch fällt es vielen Unternehmen schwer, den Überblick über die verschiedenen Lizenzen – Arten, Dauer, Menge – zu behalten. Unterschiedliche Lizenzmodelle und Benutzerrechte auf physischen Servern machen die Aufgabe schon kompliziert genug. Verschärft wird die Situation durch die unterschiedlichen Subskriptionsmodelle von Open-Source-Applikationen, Lizenzen für virtuelle Systeme vor Ort und die Nutzung von Cloud-Services.

Ohne Inventarliste keine Grundlage

Die Fundamente für ein effizientes Lizenz-Management werden mit einer Software-Inventarisierung gelegt. Die IT-Abteilung muss – manuell oder noch besser automatisch mit Hilfe einer System-Management-Appliance wie "Dell Kace" – ermitteln, welche Software im Unternehmen vorhanden beziehungsweise installiert ist und von wie vielen Personen sie (wirklich) genutzt wird.

Oft stellt sich dabei heraus, dass für einzelne Abteilungen oder Organisationseinheiten in der Vergangenheit zu viele Lizenzen beschafft wurden. Besteht kein Bedarf mehr, können nicht verwendete Lizenzen beispielsweise von der einen an eine andere Abteilung weitergegeben werden.

Ist diese Transparenz an einer zentralen Stelle in einer System-Management-Anwendung einmal hergestellt, lassen sich von hier aus alle künftigen Softwarelizenzen, die damit verbundenen Kosten, Abschreibungszeiträume, Garantie- und Supportverträge effizienter steuern und überwachen.

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