Insight Technology Solutions über einen Hype, der eigentlich gar keiner mehr ist

Erfahrungen über die Akzeptanz von Cloud-Services in Unternehmen

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Großes Interesse trotz Datenschutzbedenken

Noch immer werden vor allem Sicherheits- und Datenschutzbedenken laut, wenn Unternehmen über den Umstieg auf Cloud-Dienste nachdenken. In bestimmten Branchen (Banken, Rechtsberatung ,etc.) haben sich die Technologien in den vergangenen Jahren schneller entwickelt als die entsprechende Gesetzgebung. Hinzu kommt eine spezifische deutsche Mentalität zum Datenschutz.

Dennoch: Da Unternehmen bereit sind, die Sicherheitsarchitektur ihrer E-Mail aus dem Haus zu geben, ist auch klar, dass diese Bedenken nicht immer maßgeblich sind. Zumal das Sicherheitsniveau bei Cloud-Diensten bei genauerer Betrachtung häufig höher ist, als in den Unternehmen selbst.

Generell ist das Interesse tatsächlich sehr hoch. Veranstaltungen sind hervorragend besucht, Dienstleister wie Insight werden von immer mehr Kunden zum Thema Cloud angefragt und beratend hinzugezogen. Heute sind viele Projekte bei deutschen Unternehmen in den Startlöchern oder in der Entscheidungsphase.

In den nächsten Monaten ist also mit den ersten größeren „real existierenden“ Cloud-Projekten zu rechnen. Unsere Nachbarn aus der Schweiz sind da schon weiter. Dort ist gerade ein Luxusgüterkonzern mit 14.500 Arbeitsplätzen vom fest installierten Lotus Notes in die Cloud gewechselt. Jetzt setzt man dort weltweit auf Lösungen von Microsoft – von Deskless Worker bis zur kompletten Microsoft BPOS Suite.

Was alle Unternehmen dabei feststellen: Beratung ist bei diesen Projekten unerlässlich. Ein starker Partner, der Erfahrung mit den Technologien hat, ist daher wichtig. Nur Lizenzen zu kaufen, bringt keinem Unternehmen etwas.

Einfacher Einstieg, Kostenersparnisse und Entlastung der IT-Abteilung

Dass Beratung nötig ist, heißt im Umkehrschluss allerdings nicht, dass das Deployment schwierig wäre. Im Gegenteil: Der Einstieg in Cloud-Projekte ist einfach und schnell – und das ist einer der Hauptgründe für den Wechsel. Die Argumente, warum Unternehmen vermehrt bei Dienstleistern anfragen, sind mannigfaltig.

Services aus der Cloud sind in Unternehmen längst angekommen, meint Kim Vahsen, Sales Director, Insight Technology Solutions und nennt einige Beispiele. (Archiv: Vogel Business Media)

Die meisten Cloud Lösungen sind auf Mietbasis (monatlich oder jährlich) verfügbar und bieten ein hervorragendes Nutzererlebnis. Dazu kommt der Vorteil der Skalierbarkeit: Die Anzahl der aktiven User kann schnell und unkompliziert hoch- und heruntergefahren werden. Die Ausführung im Web Browser ermöglicht Zugriff auf Lösungen und Daten von jedem Ort. Die Daten gehören einer Person, nicht einem Gerät, und so ist auch häufig der Zugriff von Mobilgeräten aus möglich. Gleichzeitig ergeben sich langfristige Kosteneinsparungen und eine Entlastung der IT-Abteilung, die sich dann auf wichtigere Dinge konzentrieren kann. So sind Cloud Services eine kostengünstige Alternative zum Update von veralteten Infrastrukturen.

Dafür lassen sich Produkte nicht immer genau anpassen. Üblicherweise gilt: Die Kunden bekommen, was sie sehen, spezifische Anpassungen sind selten möglich. Zusammen mit den Datenschutz- und Sicherheitsbedenken ist das aber eine überschaubare Liste möglicher Nachteile.

weiter mit: Hybrid-Modell am meisten nachgefragt

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