Zentraler Umschlagort für Inhalte, Werkzeuge und Teams

Dropbox liefert integrierten Arbeitsplatz

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Dropbox will mit chaotischen Workflows aufräumen und selbst zur zentralen Schaltstelle werden.
Dropbox will mit chaotischen Workflows aufräumen und selbst zur zentralen Schaltstelle werden. (Bild: Dropbox)

Anbieter Dropbox will seine gleichnamige Kollaborationslösung als integrierten Arbeitsplatz positionieren. Gelingen soll das mit einem neuen Desktopclient sowie Integrationen mit Zoom, Slack und Atlassian.

Mehr sichtbare Veränderung als jetzt will Dropbox seinen Nutzern in der gesamten Unternehmensgeschichte noch nicht zugemutet haben. Damit verspricht der Anbieter „einen neuen integrierten Arbeitsplatz“, der bislang isolierte Tools und Teams an einem Ort zusammenführt.

Von hier aus werden Anwender auch Cloud-basierte Dateien nutzen und freigeben, darunter Google Docs, Tabellen und Folien. Zudem ließen sich Webverknüpfungen zu Trello Boards, Wikipedia-Seiten und Nachrichtenartikeln erstellen; derlei Verknüpfungen könnten nun auch samt deren Inhalten in Dropbox gespeichert werden.

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07.12.18 - Dank der jetzt vorgestellten Dropbox Extensions sollen Nutzer Workflows für verschiedenste Dateitypen direkt aus der Kollaborationslösung anstoßen – und so Signaturen anfordern, Bilder bearbeiten oder Faxe verschicken. lesen

Optimiert habe man zudem das Dropbox-Symbol in der Taskleiste von Windows beziehungsweise der macOS-Menüleiste. Nutzer erhielten damit einen verbesserten Überblick auf freigegebene Inhalte, könnten schneller auf ihre wichtigste Arbeit zugreifen sowie neue Inhalte direkt in Dropbox erstellen. Auch wurde ein Team-Aktivitätsfeed für Aktualisierungen freigegebener Daten eingerichtet.

Des Weiteren kündigt Dropbox weitere Integrationen mit dem Messaging-Dienst Slack und der Webkonferenzlösung Zoom an, damit Anwender weniger zwischen verschiedenen Programmen wechseln müssen. Diesen Ansatz hatte der Anbieter bereits im Vorjahr mit den Dropbox Extensions vorgestellt. Im Rahmen einer strategischen Partnerschaft mit Atlassian arbeite man zudem an einer Lösung, mit der Teams ihre Projekte besser als bisher organisieren, koordinieren und durchführen können.

An Teams richten sich folgende Funktionen der neuen Desktop-App:

  • Dateien eines Ordners oben anheften, damit alle zugriffsberechtigten Teammitglieder schneller auf wichtige Inhalte zugreifen können.
  • Ordnerbeschreibungen hinzufügen, sodass alle vorhandenen Dateien mit Kontext angezeigt werden.
  • Aufgabenlisten oben im Ordner erstellen.
  • Teammitglieder per @ erwähnen, um deren Aufmerksamkeit auf Ordnerbeschreibungen oder Aufgaben zu lenken.
  • Updates zu Dateiaktivitäten erhalten, was Inhalte einschließt, die von beliebigen Geräten aus in Slack und Zoom geteilt wurden.
  • Sehen, wer Dateien betrachtet hat durch das Viewer-Info-Feature, welches jetzt auf dem Desktop verfügbar ist.
  • Freigegebene Inhalte kommentieren – auf dem Desktop, mobil und im Web.

Interessierte Dropbox-Nutzer können die neue Desktop-App über das Vorabzugriff-Programm ausprobieren. Administratoren können den Zugriff für ihre Teams über die Verwaltungskonsole einrichten. Die anderen Funktionen sind für alle Nutzer verfügbar und werden in den nächsten Wochen implementiert.

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