Daten hochladen, Viren scannen und Cloud-Services einfacher bedienen

Die besten Werkzeuge, um Dienste in der Cloud zu verwalten

| Autor / Redakteur: Thomas Joos / Elke Witmer-Goßner

So nützlich und bequem Cloud-Dienste sind, so umständlich ist manchmal deren Bedienung. Werkzeuge „vor Ort“ vereinfachen die Anpassung der Funktionen.
So nützlich und bequem Cloud-Dienste sind, so umständlich ist manchmal deren Bedienung. Werkzeuge „vor Ort“ vereinfachen die Anpassung der Funktionen. (Bild: Jojje11, Fotolia)

Um Cloud-Dienste kommen Unternehmen kaum mehr herum. Ob Datenspeicherung, Virenschutz oder Kommunikation – viele Dienste laufen über das Internet und werden auch meist über eine Weboberfläche verwaltet. Dabei gibt es für viele Anwendungen in der Cloud lokale Tools, mit denen sich die Einstellungen einfacher vornehmen lassen. Wir zeigen die besten.

Unternehmen, die auf Windows Azure setzen, oder andere Cloud-Dienste nutzen, müssen in den meisten Fällen unkomfortable Webschnittstellen verwenden, um Funktionen in der Cloud zu verwalten. Im Falle der Microsoft-Cloud-Dienste Azure und Office 365 gibt es verschiedene Möglichkeiten in der PowerShell oder mit Zusatztools zur Verwaltung dieser Services.

Windows Azure in der PowerShell verwalten

Wollen Administratoren Windows Azure in der PowerShell verwalten, müssen sie erst die entsprechenden Erweiterungen installieren. Nach der Installation starten Administratoren die PowerShell entweder über die neue Verknüpfung Windows Azure PowerShell oder sie importieren die CMDlets mit Import-Module Azure. Anschließend stehen die Befehle zur Verfügung.

Eine umfassende Anleitung liefert Microsoft in einem Blog-Beitrag. Eine ausführliche Liste aller CMDlets ist in der Windows Azure-Hilfe zu finden. Hilfreich sind auch die Anleitungen in der MSDN zum Thema. Microsoft zeigt in einigen Videos auch den Umgang mit dem CMDlets. Windows Azure-Nutzer sollten sich auch in regelmäßigen Abständen die Tools-Seite von Windows Azure ansehen. Hier veröffentlicht Microsoft häufig neue Tools, Versionen und Erweiterungen für die Windows Azure PowerShell.

Windows Azure mit Tools besser verwalten

Viele Unternehmen nutzen den Datenspeicher in Windows Azure zum Ablegen von Daten. In Windows Azure Storage liegen auch Daten von virtuellen Servern die Administratoren in Windows Azure erstellen. Um diesen Speicher zu verwalten, müssen Administratoren nicht das Windows Azure-Verwaltungsportal nutzen, sondern können auch mit dem Open-Source-Tool Azure Storage Explorer arbeiten. Mit Windows Azure Storage lassen sich auch Dateien aus dem Speicher herunterladen und in den Speicher hochladen. Windows Azure Storage Explorer unterstützt dazu auch die Verwaltung mehrerer Konten.

Mit dem kostenlosen Tool CloudXplorer verwalten Azure-Benutzer ebenfalls den Speicher in Windows Azure. Mit der Schaltfläche Upload lassen sich Dateien in Container hochladen. Ein weiteres Tool in diesem Bereich ist Azure Explorer sowie die Freeware Free Azure Performance Monitor, mit dem Administratoren den aktuellen Zustand ihrer Windows Azure Dienste überwachen. Das Tool zeigt die Auslastung und die Leistung der Dienste an.

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