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Wünsche an abas-Marketplace Deutsche nutzen Cloud für Homeoffice, Amerikaner für den Vertrieb

Autor: Sarah Gandorfer

Abas befragte seine Kunden, wie sie zu Unternehmenssoftware aus der Cloud stehen. Welche Produkte sie bedenkenlos nutzen würden und wo sie skeptisch sind. Die Antworten der Kunden aus der DACH-Region unterscheiden sich teils stark von denen des amerikanischen Kontinents.

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Im Hinblick auf Softwareanwendungen aus der Cloud sind mittelständische Unternehmen gespalten.
Im Hinblick auf Softwareanwendungen aus der Cloud sind mittelständische Unternehmen gespalten.
(Bild: Pixabay / CC0 )

Der Karlsruher ERP-Hersteller publiziert seine Anwenderumfrage 2018, in der es um die Frage ging, wie der Mittelstand in Sachen Unternehmenssoftware tickt. Befragt wurden dafür über 500 Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sowie den USA und Kanada. Sie alle nutzen abas-Produkte.

Die Studie zeigt, dass bezüglich Software-Anwendungen aus der Cloud die mittelständischen Unternehmen gespalten sind. So lehnen 35 Prozent der befragten Firmen in der DACH-Region Cloud-Dienste kategorisch ab. 2015 waren es noch 64 Prozent. Wobei die Mehrheit unter bestimmten Umständen eine Cloud-Nutzung erwägt.

Das größte Hindernis bleibt nach wie vor die Skepsis gegenüber der Sicherheit. So können sich 42 Prozent der Teilnehmer Cloud-Anwendungen nur vorstellen, wenn alle Sicherheitsbedenken ausgeräumt werden. 27 Prozent würden gern Funktionen aus der Cloud nutzen, machen es aber von Preis- und Mietkonditionen abhängig. 24 Prozent sind bereit, Cloud-Lösungen zu nutzen, wenn diese neue Funktionen oder Einsatzszenarien bieten.

Dabei stehen in der DACH-Region Funktionen wie „Heimarbeit mit Zugriff auf sämtliche erforderliche Anwendungen“, „E-Mails und Kommunikation“ sowie „klassische Anwendungssoftware wie Office 365“ ganz oben auf der Liste. Die Befragten aus den USA und Kanada sehen das anders. Bei ihnen sind Cloud-Anwendungen wie „CRM und Vertrieb“ und „Business Intelligence und Analyse“ Spitzenreiter, gefolgt von „klassischer Anwendungssoftware wie Office 365“.

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Bezogen auf die Produkte

79 Prozent der Befragten in der DACH-Region und 72 Prozent in den USA und Kanada können sich eine Nutzung des abas-Web-Clients vorstellen, davon 40 Prozent, wenn sie ihn ohne Cloud-Installation verwenden können. In der Anwenderstudie 2018 wurde ebenfalls nach dem jüngst gelaunchten abas-Marketplace gefragt. Im Ergebnis wünschen sich 71 Prozent der Anwender ergänzende ERP-Funktionalitäten. Zwei Drittel erhoffen sich durch den Ende September 2018 vorgestellten Marktplatz neue Anwendungen zur einfachen Integration in abas ERP. 51 Prozent wünschen sich Schnittstellen und APIs zu Maschinen.

Ein weiteres Ergebnis der Anwenderumfrage ist die stabile Kundenzufriedenheit, die sich trotz der vielen neuen Herausforderungen der digitalen Transformation, Industrie 4.0 und Internet der Dinge auf dem Niveau der vorherigen Jahre befindet. 17 Prozent der Anwender sind mit abas-ERP „sehr zufrieden“, 58 Prozent „eher zufrieden“ und 20 Prozent „teilweise zufrieden“.

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Über den Autor

 Sarah Gandorfer

Sarah Gandorfer

Redakteurin bei IT-BUSINESS