Fujitsu Forum 2017

Der Mensch im Mittelpunkt der Innovationen

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Tatsuya Tanaka, Präsident Fujitsu, vor vollem Haus beim jährlichen Kunden- und Partnergroßevent.
Tatsuya Tanaka, Präsident Fujitsu, vor vollem Haus beim jährlichen Kunden- und Partnergroßevent. (Bild: Yves Krier/Fujitsu)

Wenn Fujitsu ruft, kommen immer viele: Dieses Jahr konnte der japanische IT-Riese über 12.000 Teilnehmer aus mehr als 3.000 Unternehmen und 87 Ländern zum Fujitsu Forum 2017 in München begrüßen, etwa die Hälfte kam aus Deutschland. Und wie in den Jahren zuvor, stand auch heuer die digitale Transformation von Unternehmen im Fokus.

„Wie stark die Digitalisierung in all ihren Facetten sowohl Unternehmen aller Branchen und Größen als auch die öffentliche Hand bewegt, aber auch wie stark der Innovationsdruck insbesondere im produzierenden Gewerbe hierzulande ist, um auch weiterhin international wettbewerbsfähig zu bleiben, zeigt das große Interesse am diesjährigen Fujitsu Forum deutlich“, erklärt Dr. Rolf Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung Deutschland und Head of Central Europe bei Fujitsu.

Gemeinsam mehr schaffen

Ein Slogan der Veranstaltung – „shaping tomorrow with you“, wörtlich übersetzt „das Morgen gemeinsam mit Ihnen gestalten“ – weist direkt auf das Herzensthema des diesjährigen Fujitsu-Events hin. „Human Centric Innovation: Digital Co-creation“ nennt der Hersteller das, was nichts anderes bedeutet, als dass Unternehmen gemeinsam mit Kunden und/oder Partnern zusammen arbeiten und ein gemeinsames Produkt.oder neue Lösungen entwickeln. Mit der Betonung auf „gemeinsam“ sollen Unternehmen ihre geschäftliche Expertise mit der Fujitsu-Technologie verbinden, um dadurch neue Mehrwerte schaffen zu können und die digitale Transformation voranzutreiben. „Entstanden ist der Co-creation-Ansatz aus der Erfahrung, dass die Kunden zwar ihre Geschäftsmodelle immer wieder weiterentwickeln wollen, die einzelnen Schritte hierfür sich aber schwer planen ließen“, erklärt Dr. Rolf Werner, Head of Central Europe bei Fujitsu. Dieser neuen Form der Zusammenarbeit stehen Führungskräfte im Übrigen sehr aufgeschlossen gegenüber, wie die aktuelle Studie „The Digital Transformation PACT“ nachweist.

Fujitsu selbst sieht sich als kompetenter IT-Service-Provider, um sich anhand des jeweiligen Geschäftsmodells in die Zukunft eines Unternehmens hinein zu arbeiten und letztendlich der Schatten-IT entgegen zu wirken. Fujitsus Expertise fußt dabei auf einer Vier-Säulen-Strategie mit den Hauptgeschäftsfeldern Enterprise Cloud, Internet of Things (IoT), Künstliche Intelligenz und IT-Sicherheit, die sich im Laufe des vergangenen Jahres laut eigener Aussage äußerst erfreulich entwickelt hätten.

Die vier Säulen

Cloud

In den letzten 18 Monaten hat Fujitsu seinen globalen Cloud-Service K5 in Deutschland sowie in Großbritannien, Finnland, Spanien und in Nordamerika auf den Markt gebracht. Mit K5 kann Fujitsu insbesondere das stark nachgefragte Segment der Hybrid-Cloud-Szenarien bedienen, so dass Unternehmen beispielsweise ihre Infrastruktur weiter selbst verwalten beziehungsweise ihre Legacy-Systeme unabhängig betreiben können. Fujitsu arbeitet hier erfolgreich in historisch gewachsenen Infrastruktur-Projekten, verzichtet bewusst auf Verträge mit Herstellerbindung, um den Kunden die für sie nötige Flexibilität bei gleichzeitig langfristiger technischer Sicherheit zu bieten.

Dazu gehört auch, dass Fujitsu für bereits vorhandene Cloud-Infrastrukturen das Management übernehmen kann. So ist beispielsweise Microsoft Azure in K5 integrierbar. Der Betrieb im Rechenzentrum in Frankfurt am Main sowie die Ergänzung der K5-Cloud-Services durch die eigene Hardware wie die Primeflex-Familie schafft darüber hinaus in Deutschland einen gewissen Wettbewerbsvorteil. Neu im Angebot sind dedizierte private Speicherkapazitäten, die ermöglichen, dass Nutzer ihre Daten selbst in Public und Virtual Private Cloud-Umgebungen lokal speichern können. Damit können Unternehmen behördliche Auflagen, wie die General Data Protection Regulation (GDPR) der Europäischen Union, einhalten.

Internet of Things

Das Internet der Dinge ist eine der Technologien, die zum Wachstum der Cloud beiträgt. Hier bietet Fujitsu mit der neuen Marke „INTELLIEDGE“ Intelligenz am Netzwerkrand („Edge“) in der Nähe der Sensoren. Die neue Lösung liefert sogenannte Network-Edge Intelligence, indem sie intelligente Entscheidungen trifft, die auf erlernten Informationen aus der Cloud basieren. Mithilfe Künstlicher Intelligenz sammelt und analysiert die Lösung Sensordaten, lernt aus ihnen und verknüpft unterschiedliche digitale Herstellungsinformationen, vom Design über die Produktion bis hin zur Wartung.

Artificial Intelligence

Hand in Hand mit dem Internet of Things geht Artificial Intelligence (AI). Die Künstliche Intelligenz eröffnet neue Möglichkeiten, Daten zu verwenden, die in Unternehmen produziert werden.

Passgenaue Security-Konzepte

Die vierte tragende Säule der Fujitsu-Strategie ist effektive IT-Sicherheit, von der die Fähigkeit von Unternehmen, in einer digitalen Welt zu agieren, grundlegend abhängig ist. Diese ist maßgebend, um digitale Services sicherzustellen und die Marke, den Umsatz sowie das Vertrauen der Kunden zu wahren. Um seinen Kunden hier bestmöglich zu helfen, hat Fujitsu die Organisation „Global Cyber Security“ gegründet und bietet Dienste wie „Cyber Threat Intelligence and Cyber Threat Analytics“ an. Diese prognostizieren Cyber-Attacken mit Hilfe von Artificial Intelligence und Automation, so dass sich Unternehmen besser vor der kontinuierlichen Bedrohung eines Angriffs schützen können.

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