SaaS-Lösungen ersetzen monolithische ERP-Systeme Cloud-ERP stärkt das unternehmerische Immunsystem

Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Eine aktuelle Studie über Cloud-ERP bestätigt, dass flexible Software-as-a-Service-Lösungen die digitalen Transformationen und Umstrukturierungen von Unternehmen vorantreiben. Bei den meisten Unternehmen hat der Einsatz cloud-basierter Lösungen einen hohen Stellenwert.

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Mit agilen und flexiblen Arbeitsumgebungen wie Cloud-ERP reagieren Unternehmen auch im Krisenfall schneller.
Mit agilen und flexiblen Arbeitsumgebungen wie Cloud-ERP reagieren Unternehmen auch im Krisenfall schneller.
(Bild: gemeinfrei© janjf93 / Pixabay )

Fast die Hälfte der Studienteilnehmer hätten ein SaaS-Cloud-ERP-System bereits eingeführt und arbeiteten damit. 45 Prozent würden eine Implementierung von flexiblen Cloud-Lösungen vorbereiten. Der Anteil erhöhe sich, wenn die Aussagen der Firmen mit einberechnet würden, die auf lange Sicht eine Einführung von Software-as-a-Service-Lösungen planten. Auch trotz der Corona-Krise möchten über die Hälfte der Firmen, die bereits Cloud-ERP nutzten, die Lösungen weiter ausbauen und zentrale und statische ERP-Systeme ablösen.

Basis für produktives, effizientes und agiles Arbeiten

Tom Dehouck, Continental President Europe, Unit4.
Tom Dehouck, Continental President Europe, Unit4.
(Bild: Unit4)

„Intelligente ERP-Systeme sind das Gegenteil von monolithischen und zentralen Softwaresystemen: Sie sind flexibel, lose verbunden, gebündelt, erweiterbar und benutzerfreundlich“, erklärt Tom Dehouck, Continental President Europe bei Unit4. „Prozesse werden vereinheitlicht und stehen den NutzerInnen – unabhängig von deren Standort – zur Verfügung.“ Mitarbeiter eines Unternehmens könnten so beim Auffinden von Daten und Informationen Zeit sparen. Außerdem sei eine Kostensenkung beim Einsatz von Cloud-ERP-Systemen ein weiterer Vorteil, da eine schnelle und budgetschonende Implementierung in das unternehmenseigene IT-System möglich wäre.

Für die meisten Unternehmen sei es wichtig, ist Dehouck überzeugt, dass Mitarbeiter ihre Aufgaben über verschiedene Devices hinweg effizient erledigen könnten – für den Rest werde es sicherlich in Zukunft noch wichtig werden: „Das Abrufen von Daten über das Handy und den Laptop sind in einer modernen Arbeitswelt nicht mehr wegzudenken. Wir wissen, dass eine moderne ERP-Lösung Unternehmen dabei unterstützt, agil und produktiv zu arbeiten“, erläutert Dehouck. Diese Überzeugung teilten auch 62 Prozent der befragten Unternehmen. Für die Mitarbeiter sei es daher in einer sich stetig ändernden und dynamischen Geschäftswelt wichtig, unterwegs flexibel auf Unternehmensinformationen zugreifen zu können.

Digitale Assistenten werden neue Kollegen

58 Prozent der Unternehmen, die an der Studie teilgenommen haben, priorisieren außerdem einen digitalen Assistenten, der über Sprach- und Texteingabe mit dem ERP-System kommuniziert und so einen vereinfachten Zugang zu den angeforderten Informationen ermöglicht: „Ein digitaler Assistent – wie beispielsweise Alexa oder Siri – kann Unternehmensfunktionen übernehmen. Damit werden MitarbeiterInnen Routineaufgaben abgenommen und sie können sich auf die kreativen Prozesse konzentrieren“, so Dehouck.

Mit Sprachverarbeitung, dem Einsatz von KI, Deep Learning und Sensor-Computing könnten Softwaresysteme in Zukunft immer komplexere Handlungen im Hintergrund ausführen. Das spare Zeit und Kosten und führe zu zuverlässigeren Prozessen sowie hoher Datenqualität. „Für die Zukunft von Remote-Work brauchen wir Systeme, die verlässlich, lernfähig und zudem intuitiv zu bedienen, so dass Unternehmen bei Sondersituationen – wie zum Beispiel COVID-19 – schnell reagieren können. Außerdem sind solche Systeme für agile und flexible Arbeitsumgebungen, die unsere Zukunft prägen werden, unerlässlich. Unternehmen stärken mit diesen Systemen langfristig ihr Immunsystem. Unit4 ist also genau der richtige Partner für eine strategische Neuausrichtung,“ sagt Dehouck abschließend.

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