VMware Cloud Foundation 9.0 Broadcom liefert nächste Generation seiner Private-Cloud-Plattform

Quelle: Pressemitteilung 7 min Lesedauer

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Die jüngste Version der „VMware Cloud Foundation“ (VCF) steht nun allgemein zur Verfügung. Mit VCF 9.0 solle die Kunden ein konsistentes Betriebsmodell für die Private Cloud, das Rechenzentren, Edge- und Managed Cloud-Infrastrukturen von Service Providern und Hyperscalern bekommen.

Broadcom stattet  „VMware Cloud Foundation“  in der aktuellen Verson 9.0 mit Features aus, die die Plattform für alle Anwendungen, ob traditionell, modern oder KI, mit konsistenten Abläufen, Governance und Kontrolle in der gesamten Private Cloud-Umgebung versieht. (Bild:  Midjourney / KI-generiert)
Broadcom stattet „VMware Cloud Foundation“  in der aktuellen Verson 9.0 mit Features aus, die die Plattform für alle Anwendungen, ob traditionell, modern oder KI, mit konsistenten Abläufen, Governance und Kontrolle in der gesamten Private Cloud-Umgebung versieht.
(Bild: Midjourney / KI-generiert)

VCF 9.0 von VMware by Broadcom kombiniert die Agilität und Skalierbarkeit der Public Cloud mit den Vorteilen einer On-Premises-Umgebung in Bezug auf Sicherheit, Leistung, Kontrolle der Architektur und Gesamtbetriebskosten (TCO). Es soll eine einheitliche Plattform sein, die alle Anwendungen, ob traditionell, modern oder KI, mit konsistenten Abläufen, Governance und Kontrolle in der gesamten Private-Cloud-Umgebung unterstützt.

Krish Prasad, Senior Vice President und General Manager der VCF Division bei Broadcom, erläutert: „Die meisten Unternehmen setzen heute auf die Private Cloud, um sowohl traditionelle unternehmenskritische als auch neue KI- und containerisierte Anwendungen auszuführen. VMware Cloud Foundation 9.0 ist die ideale Plattform für die Ausführung dieser modernen Anwendungen und ermöglicht es unseren Kunden, innovativer, effizienter, widerstandsfähiger und sicherer zu sein. Wir sind sehr erfreut zu sehen, dass Kunden aller Größen VCF mit einer Geschwindigkeit annehmen, die sogar unsere eigenen hohen Erwartungen übertroffen hat.“

Doch auch Cloud-Anbieter zeigen sich angetan. So formuliert Nirav Mehta, VP, Product Management von Google Cloud: „Unsere starke Partnerschaft mit Broadcom ist entscheidend für die Bereitstellung der neuesten VMware-Innovationen auf Google Cloud.“ Bei VCF 9.0 begeistere insbesondere die einheitliche Oberfläche für den Betrieb privater Clouds, die die Verwaltung optimiert, und die reibungslose Cloud-Nutzung, die sowohl Plattform- als auch Entwicklungsteams unterstützt. Er setzt hinzu: „Wir freuen uns darauf, diese fortschrittlichen Funktionen und mehr in Google Cloud VMware Engine zu integrieren, damit unsere Kunden Innovationen weiter beschleunigen und ihre Cloud-Umgebungen optimieren können.“

Die grundlegenden Neuerungen in VMware Cloud Foundation 9.0

VCF 9.0 zeichnet sich laut Broadcom durch eine völlig neue Architektur aus, die IT-Administratoren und Anwendungsteams in die Lage versetze, weitaus mehr zu erreichen und weitaus weniger zu investieren. So sei die Version speziell entwickelt worden, um die Reibung zwischen Infrastruktur- und Anwendungsteams zu beseitigen, teilt Broadcom mit.

Eine Oberfläche für den Betrieb einer privaten Cloud

  • So führt der Hersteller in VCF 9.0 eine einheitliche Oberfläche für Cloud-Administratoren ein, die einen ganzheitlichen Überblick über den Betrieb einer privaten Cloud bietet.
  • Eine „Quick Start App“ reduziert die Einrichtungszeit und Komplexität erheblich.
  • Das integrierte Kosten-Management und die Festlegung von Richtlinien ermöglichen eine sofortige Einhaltung der Vorschriften und betriebliche Effizienz.
  • Ein skalierbares „Fleet Management“ ermöglicht es Administratoren:innen, Upgrades über Cluster hinweg effizient zu planen, zu terminieren und auszuführen und so die tägliche Produktivität bis zum Zehnfachen zu steigern (Basierend auf internen technischen Schätzungen oder Testergebnissen von Broadcom, Änderungen vorbehalten. März 2025).
  • Ein zentralisiertes Identitäts- und Zugriffs-Management, einschließlich Single-Sign-On, Passwortrichtlinien und Zertifikaten, ermöglicht Konsistenz in allen Umgebungen.
  • Eine konsolidierte Protokollverwaltung liefert doppelt so schnell Erkenntnisse und ermöglicht schnelle Reaktion (Basierend auf internen technischen Schätzungen oder Testergebnissen von Broadcom, Änderungen vorbehalten. März 2025).
  • Erweiterte Analysen helfen Administratoren, das Verhalten von Workloads zu verstehen und ermöglichen gezielte Reaktionen zur Optimierung von Sicherheit und Leistung.

Reibungsloses Cloud-Nutzungserlebnis

VCF 9.0 bietet eine einheitliche Oberfläche für Plattform- und Entwicklungsteams und vereinfacht die Bereitstellung und Nutzung von Infrastrukturdiensten.

  • Plattformteams können Tenant-Ressourcen effektiv organisieren, bereitstellen und verwalten und dabei eine genaue Kontrolle ausüben. Ein sicherer, rollenbasierter Zugriff wird durch eine optimierte Verwaltung von Admin- und Tenant-Identitäten ermöglicht.
  • Vorkonfigurierte Blueprints vereinfachen die Bereitstellung, verringern den manuellen Aufwand und garantieren eine wiederholbare, konforme Infrastruktur.
  • Entwickler erhalten Zugang zu automatisierten und elastischen Self-Service-IaaS-Services, die eine echte Cloud-ähnliche Erfahrung schaffen.

Eine einzige Plattform für VMs-, Container und Kubernetes

VCF 9.0 macht einen bedeutenden Sprung nach vorn als einheitliche Plattform für traditionelle, Cloud-native und KI-Anwendungen. Der integrierte „vSphere Kubernetes Service“ (VKS) ermöglicht die Gleichbehandlung von virtuellen Maschinen (VMs) und Containern. Dadurch können Kunden Kubernetes und virtualisierte Workloads gemeinsam erstellen, bereitstellen und ausführen und komplexe DevOps-Stacks und Integrationen vermeiden.

Entwickler können sofort mit der Erstellung und Bereitstellung beginnen, während die IT-Abteilung für Sicherheit und Konsistenz sorgt. Eine einzige Schnittstelle und ein einziges Betriebsmodell verwalten VM-basierte Anwendungen, Cloud-native Workloads, KI/ML-Anwendungen und herkömmliche Unternehmensdatenbanken.

Cloud-Kostentransparenz

VCF 9.0 soll zudem deutliche Vorteile bei der Kostenprognose und -transparenz gegenüber Public Clouds bieten. Umfassende Einblicke gingen, so Broadcom, über die Infrastruktur hinaus und bezögen Softwarelizenzen, Betriebskosten und Rechenzentrumskosten mit ein und böten so eine ganzheitliche TCO (Total Cost of Ownership)-Perspektive. Darüber hinaus ermöglichen integrierte Analysen eine vorausschauende Kostenmodellierung für eine Infrastrukturplanung und -prognose und können Unternehmen helfen, unvorhergesehene finanzielle Herausforderungen zu vermeiden.

Ferner gibt es eine automatische Ressourcenoptimierung. Diese fordert nicht ausgelastete Kapazitäten dynamisch zurück, um die Workload-Effizienz zu verbessern und eine unnötige Ausbreitung der Infrastruktur zu verhindern. Detaillierte Showback- und Chargeback-Daten, die sich auf die Ressourcenzuweisung stützen, sollen so eine klare Rendite für die Infrastrukturinvestition liefern.

Souverän und sicher

Die jüngste VCF-Version soll aber auch robuste Datenkontrolle, Compliance und Ausfallsicherheit zu gewährleisten können und den IT-Betrieb inmitten komplexer gesetzlicher Vorschriften und geopolitischer Unsicherheiten unterstützen. Eine wichtige Funktion dabei ist das 'SecOps-Dashboard', das einen Überblick über die Sicherheit der Plattform und die Datenkontrolle sowie integrierte Compliance-Richtlinien bietet.

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Regulatorische Leitplanken (Guard Rails) können eine konsistente Governance erleichtern. Die Unterstützung von VCF 9.0 für die neuesten vertraulichen Computertechnologien von AMD und Intel ermöglicht es Unternehmen, die neueste Generation von sicheren Enklaven, verschlüsseltem Speicher und Attestierungsfunktionen zu nutzen, so dass IT-Teams vertrauliche Workloads in heterogenen Infrastrukturen bereitstellen und gleichzeitig konsistente Sicherheitsrichtlinien und Betriebsabläufe aufrechterhalten können.

Greg Ernst, CVP, Sales and Marketing Group, Intel Corporation, sagt: „VMware Cloud Foundation 9.0 auf 'Intel Xeon 6'-Plattformen bietet neue Dimensionen der Kostenoptimierung und erweiterte Sicherheit für die moderne Private Cloud. Dank einer stärkeren Hardwarekonsolidierung und 'Intel TDX' für vertrauliches Computing können unsere gemeinsamen Kunden ihre Gesamtbetriebskosten senken, das Vertrauen und den Datenschutz verbessern und die Einführung von KI beschleunigen.“

Die Innovationen im Kern

Broadcom setzt mit VCF 9.0 seine Innovationen rund um die Kernfunktionen Rechen-, Netzwerk- und Speicher fort.

  • Zum Beispiel können Kunden mit „Advanced Memory Tiering für NVMe“ die TCO für Speicher und Server um 38 Prozent senken (Basierend auf internen technischen Schätzungen oder Testergebnissen von Broadcom, Änderungen vorbehalten. März 2025).
  • „VMware vSAN ESA“ mit „Global Dedupe“ kann die Speicher-TCO um 34 Prozent senken.
  • Der optimierte Datenpfad von „VMware NSX“ kann eine bis zu dreifache Switching-Leistung bieten, um den Durchsatz zu maximieren.
  • Die neue vSAN-to-vSAN-Datensicherung mit „Deep Snapshots“ ermöglicht eine effizientere, native Wiederherstellung nach Katastrophen oder Ransomware-Angriffen. Als Plattform für KI-Anwendungen liefert VCF im Vergleich zu Bare Metal (MLPerf Inference v5 Benchmark-Ergebnisse, April 2025) praktisch keinen Leistungs-Overhead und bietet gleichzeitig die Möglichkeit, Zero-Downtime „vMotion“ für KI-Anwendungen zu unterstützen.

Michael Heier, Head of Managed Workplace bei Ratiodata, weiß dies zu schätzen. Er sagt: „Mit VMware Cloud Foundation können wir unseren Kunden ein Private-Cloud-Betriebsmodell aus unserem eigenen Rechenzentrum anbieten. VCF bietet mit seiner Automatisierung, den fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen, den dynamischen Netzwerkfunktionen und dem umfassenden Cloud-Management eine deutlich flexiblere und einfacher zu verwaltende IT-Infrastruktur. “

Er zählt auf: „VMware vSphere Kubernetes Service ermöglicht es uns, eine einheitliche Plattform für VM- und containerisierte Anwendungen bereitzustellen, während VMware Private AI es uns ermöglicht, KI-Funktionen sicher in dieser Infrastruktur zu nutzen. Die gesteigerte Serverleistung und die höhere VM-Dichte werden unsere Gesamtzahl an Servern reduzieren und den Stromverbrauch und die Kosten um schätzungsweise 25 bis 30 Prozent senken.“

Weitere Innovationen für das VCF-Portfolio

Aber es gibt auch zahlrieche Änderungen, die den veränderten Markt neu adressieren. Bei den so genannten Advanced Services für VMware Cloud Foundation handelt es sich um sofort einsatzbereite Dienste, mit denen Kunden Innovationen in ihren Private Cloud-Umgebungen beschleunigen können. Diese vielfältige Bibliothek ähnele dem, was Unternehmen von der Public Cloud erwarteten, und ermögliche ihnen den Zugriff auf die Tools und Techniken, die sie benötigeten, um schnell eine Vielzahl von Anwendungsfällen und Geschäftsmöglichkeiten zu nutzen, so Broadcom.

„VMware Private AI Foundation mit Nvidia“: Diese gemeinsame KI-Plattform von Broadcom und Nvidia soll die Cyber-Sicherheit mit Air-Gap-Unterstützung verbessern, GPU-as-a-Service mit Multi-Tenancy-Unterstützung für KI-Workloads, vGPU-Profiltransparenz zur Vermeidung manueller Nachverfolgung bieten, die Auslastung mit erweiterten GPU- und vGPU-Überwachungsfunktionen verbessern, die Modellnutzung und Skalierbarkeit mit Model Runtime und effizientere Erstellung von KI-Agenten mit Agent Builder Service vereinfachen.

„VMware Live Recovery“: VMware Live Recovery ist eine zentrales Angebot für das Management von Cyber- und Disaster-Recovery in VCF-Implementierungen und bietet größere Datensicherheit als bisher durch eine isolierte Reinraum-/Wiederherstellungsumgebung (IRE) für Cyber-Recovery vor Ort - verfügbar als „VMware Validated Solution“, Flexibilität bei der Wiederherstellung in einem isolierten VCF-Reinraum vor Ort oder in einer bestehenden Cloud-Option, bis zu 200 unveränderliche Snapshots pro VM durch native Replikation und eine effizientere Skalierung durch die Möglichkeit, den Speicher unabhängig von den Berechnungen mit vSAN-Speicher-Clustern zu erweitern.

„VMware vDefend“: Dieser erweiterte Service für VCF bietet integrierte Bedrohungserkennung und -reaktion, Mikrosegmentierung auf Zonen- und Anwendungsebene, verteilte laterale Sicherheit, reduzierte Angriffsfläche und Zero-Trust-Durchsetzung in VCF-Umgebungen. Mit VCF 9.0 bietet vDefend nun auch Self-Service-Mikrosegmentierung, VPC-sensitive laterale Sicherheit mit delegierter Administration, VCF-Import-Integration zur Rationalisierung des Übergangs bestehender vDefend-Implementierungen auf VCF 9.0 und globales IDS/IPS-Richtlinienmanagement für konsistente Bedrohungsabwehrrichtlinien in VCF-Implementierungen an mehreren Standorten.

„VMware Data Services Manager“: DSM, nun auch in der Version 9.0, ist ein erweiterter Service für VCF, der Enterprise-Unterstützung für „PostgreSQL“ und „MySQL“ bietet und, derzeit in der 'Tech Preview', für „Microsoft SQL Server“. Die Integration mit „VCF Automation“ ist ebenfalls neu und ermöglicht IT-Teams die Bereitstellung von Datenbanken als Service (DBaaS), während zusätzliche DSM-Verbesserungen die betriebliche Effizienz für das Management großer Datenbankflotten erhöhen.

„Avi Load Balancer“: Dieser Service bietet Plug-and-Play-Load-Balancing-Services für VM- und Kubernetes-Workloads mit integriertem „Global Server Load Balancer“ (GSLB), Analyse des Anwendungsstatus und der Latenz sowie Web Application Firewall (WAF). Mit VCF 9.0 unterstützt Avi Load Balancer jetzt Load Balancing als Self-Service, optimierte Abläufe und Lifecycle-Management sowie VPC-gerechte Bereitstellungen.

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