Microsoft Windows Server 2008 R2 und Microsoft System Center

Virtualisierung rettet SAP-Landschaft vor Innovationsstopp

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Komplexe SAP-Welt

An der Universität wurden zum Start des Projekts 15 SAP-Server produktiv betrieben. Im Detail handelte es sich um ein System für Rechnungswesen mit den Modulen MM, FI, SD-Faktura, FI-AA, FM, CO, PM und RE-FX. Überdies betreibt die Universität Frankfurtje ein separates System für Veranstaltungsmanagement (2-System-Landschaft), Business-Intelligence (2-System-Landschaft), Solution-Manager und Content-Server mit SAP Records Management. Alle zentralen SAP-Systeme werden mit Release 6.0 betrieben, alle weiteren Netweaver-Systeme mit Netweaver 7.0. Unter dem Strich eine normal komplexe SAP-Umgebung, die es aber in der Praxis in sich hat.

Platz schaffen im Rechenzentrum

Die neue Lösung sollte in erster Linie das Rechenzentrum entlasten, um so neue Projekte zu ermöglichen. Das schloss weitere Ziele ein: So sollte sich die Administration der Systeme verbessern, bisher musste die heterogene Landschaft mit unterschiedlichen Tools verwaltet werden.

„Dass man jetzt investieren musste, das war allen Verantwortlichen klar“, erklärt Hingott. Aber man wollte kostengünstig eine Lösung finden, die auch auf lange Sicht kostengünstig blieb. Technisch gesehen, sollte die neue Lösung besser skalierbar sein und neue Projekte durch schnelle Serverbereitstellung optimal unterstützten.

In Bezug auf SAP war ein weiteres Ziel, die Auslastung zu steigern. Denn ein altbekanntes Problem mit der modularen Software ist, dass man die nötigen dedizierten Server nicht gut auslasten kann.

Kosten sprechen für Hyper-V

Bessere Auslastung, skalierbare Infrastruktur, flexible Verwaltung, alle diese Wünsche führten zu Virtualisierung. Die Universität Frankfurt zog VMware und Windows Server Hyper-V von Microsoft in die engere Wahl. Beide Systeme erfüllten alle funktionalen Anforderungen.

Nach der Analyse der Kosten schied VMware ESX Small Business aber aus. „Wir haben bereits einen Volumenlizenzvertrag“, berichtet Hingott, „daher waren die Lizenzen für Hyper-V in Microsoft Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition um rund 65 Prozent günstiger.“

Ein weiteres Plus für Microsoft: Die Universität in Frankfurt am Main hält bereits umfangreiches Know-how mit Microsoft-Produkten vor. Das IT-Team erwartete daher, dass die Tools der Microsoft System Center-Familie ohne lange Einarbeitungszeit eingesetzt werden können.

Der Aufwand für die Administration würde sich ebenfalls reduzieren, da die System Center-Tools zahlreiche Standardvorgänge einfach automatisieren. Außerdem lassen sich physische und virtuelle Server zentral in einer Konsole überblicken. Bereits nach sechs Wochen stand fest, wie die Lösung auszusehen hatte.

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