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Unkomplizierte Administration
„Dank Windows Server Hyper-V können wir jetzt neue Server auf Knopfdruck bereitstellen“, sagt Hingott. „Die Administration läuft nun wesentlich einfacher.“ System Center Virtual Machine Manager 2008 R2 verwaltet alle virtuellen Server über eine einheitliche Konsole. Ebenso gut funktioniert Microsoft System Center Operations Manager 2007 R2. Angetan sind die Frankfurter von der Möglichkeit, sowohl physische als auch virtuelle Server zentral über eine Konsole zu überwachen. „Mit System Center Operations Manager können wir ein optimales Performance-Management gewährleisten“, erklärt Hingott.
Statt historisch gewachsener Heterogenität ist die neue IT-Landschaft jetzt homogenisiert, übersichtlicher unddank Clustertechnik ausfallsicher. Performance-Nachteile gibt es auch nicht zu verzeichnen, im Gegenteil: „Unsere Datenbankabfragen laufen um 24 Prozent schneller ab als vorher“, so Hingott.
Mittels Virtualisierung hat die Universität Frankfurt jetzt eine überaus schlanke und flexible SAP-Infrastruktur. Und eine günstige: Auf Basis von Windows Server 2008 R2 Datacenter Edition laufen jetzt sieben Server. Vorher waren es 15, eine Servereinsparung von 42 Prozent. Da sich die Uni Frankfurt für Hyper-V entschieden hat, schlägt gegenüber VMware eine Lizenzkosteneinsparung von 65 Prozent zu Buche.
Mit dem Versionswechsel von Microsoft SQL Server 2000 auf Version 2008 spart die Universität Frankfurt noch einmal fast 70 Prozent an Lizenzkosten.
Neue Backup-Strategie
Das SAP-Projekt ist umgesetzt, momentan befindet sich das IT-Team der Universität Frankfurt in der Feintuning-Phase, etwa um die virtuellen Server besonders energiesparend zu betreiben. Im nächsten Schritt geht es darum, weiter zu homogenisieren und noch ein System Center-Produkt zu integrieren. Microsoft System Center Data Protection Manager 2010 soll in Zukunft für sichere und unkomplizierte Back-ups sowie für Data-Recovery sorgen und die bisher eingesetzte Lösung ersetzen.
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