Neue Plattform-Version bezieht Marketing-, Finanz- und Rechtsabteilungen ein

ServiceNow erweitert Service-Management auf das ganze Unternehmen

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Mit der aktualisierten ServiceNow-Version sollen sich Dienste im Handumdrehen und bereichsübergreifend erstellen lassen.
Mit der aktualisierten ServiceNow-Version sollen sich Dienste im Handumdrehen und bereichsübergreifend erstellen lassen. (Bild: ServiceNow)

Mit der gerade veröffentlichten neuen Version der cloud-basierten ServiceNow-Plattform können nun nahezu alle Unternehmensbereiche Service-Management implementieren. Neu im Boot sitzen jetzt auch Marketing-, Finanz- und Rechtsabteilungen.

Neue Anwendungen und Funktionen sollen ServiceNow-Nutzer noch besser dabei unterstützen, Services besser zu strukturieren und die Benutzerfreundlichkeit zu erhöhen. Fachabteilungen können eigene Service-Kataloge und Informations-Wikis erstellen. Außerdem ermöglicht es die neue Software einzelnen Abteilungen, ihre eigenen Geschäftsprozesse und Arbeitsabläufe vollständig zu konfigurieren und dedizierte Analysen sowie Dashboards zu erstellen, um Einblicke in die Arbeit einzelner Teams zu gewinnen.

Unternehmensweites Service-Management

Zu den neuen Anwendungen gehören das „Marketing Service Management“, „Legal Service Management“ und „Finance Service Management“. Sie alle besitzen bereits voreingestellte, allgemeine Service-Katalog-Bestandteile, die sich aber noch individuell anpassen und erweitern lassen. Über ein einziges System können Anwender Marketingmaterial, Vertragsprüfungen aus der Rechtsabteilung oder Kaufaufträge aus der Finanzabteilung anfordern. Dabei lassen sich alle Anfragen auf die Minute nachverfolgen. Mitarbeiter sind so nicht mehr gezwungen, unzählige E-Mails zu senden, um den aktuellen Stand in Erfahrung zu bringen. Zudem können Anwender über ein unternehmensweites Portal bei allen Abteilungen nach Informationen suchen oder direkt eine Fachabteilung kontaktieren beziehungsweise ein Request aufgeben. DArüber hinaus bietet ServiceNow Nutzern die Möglichkeit, eine neue Anwendung mithilfe eines vorlagen-basierten Ablaufs und ohne Programmieraufwand schnell zu entwickeln. Die Vorlage stellt drei einfach zu bedienende Optionen für die schnelle App-Entwicklung zur Auswahl:

  • Basic-Service-Management beinhaltet ein einfaches, voll funktionsfähiges Request-Management mit Tracking-Anwendung für Services, die keine Workflow-Genehmigung benötigen;
  • Intermediate-Service-Management fügt Workflow-basierende Freigaben zur Basic-Service-Management-Anwendung hinzu;
  • Advanced-Service-Management ermöglicht Nutzern, Anwendungen vollständig zu konfigurieren, so dass sie robustere Arbeitsabläufe und Tracking-Funktionen unterstützen. Mit dieser Option lassen sich darüber hinaus Mitarbeiter im Außendienst kontaktieren oder Teilbestände verwalten.

Kostentransparenz durch neue Funktionen

Mit der neuen Finanzmanagement-Anwendung sehen Unternehmen, wie hoch die Kosten bereitgestellter Services sind und welchen Nutzen sie bringen. Über die Anwendungen lassen sich die tatsächlichen IT-Kosten aus dem Hauptbuch importieren einschließlich derer, die mit Business-Services, Anwendungen, Projekten und der Infrastruktur zusammenhängen. Die Anwendung stellt diese Kosten der tatsächlichen unternehmensweiten Nutzung der Services gegenüber. ServiceNow Financial Management bietet CIOs ein interaktives Dashboard. Damit kann die IT entstandene Kosten dynamisch und nutzungsbasiert umlegen, und nicht in Form einer willkürlich anmutenden „IT-Steuer“.

ServiceNow Facilities Service Management erhält erweiterten Support für geplante Wartungen. So lassen sich geplante Arbeiten sowie vorbeugende Instandhaltungen besser ausführen und verwalten und die Ausfallzeit von Hardware weiter verringern. Die aktuelle Version integriert zudem Workday, wodurch sich Personaländerungen besser automatisieren lassen, beispielsweise Neueinstellungen, Kündigungen oder Versetzungen. Auch die Collaboration-Funktionen wurden weiter entwickelt. Sie erfassen und integrieren nun unstrukturierte Daten, wie sie beispielsweise im Chat, bei erweiterten Live-Feeds und Gesprächsverläufen (Threads) entstehen.

Die neue ServiceNow-Version ist ab sofort erhältlich. Preise beginnen ab 100 US-Dollar (entsprechend dem aktuellen Umrechnungskurs rund 93 Euro) pro Nutzer und Monat.

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