Umstrukturierung, Clients und Office-Funktionen

ownCloud fokussiert auf Enterprise-Kunden

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Collabora ergänzt ownCloud um Funktionen von LibreOffice.
Collabora ergänzt ownCloud um Funktionen von LibreOffice. (Bild: Collabora)

Trotz laufender Umstrukturierung präsentiert ownCloud jetzt für Enterprise-Kunden optimierte Lösungen. Konkret verspricht der Anbieter Clients mit zahlreichen Detailverbesserungen; Collabora Productivity ergänzt die Plattform zudem um Funktionen einer Office Suite.

OwnCloud kommuniziert Kontinuität: Während die als Fork gestartete Konkurrenz Nextcloud Enterprise-Anwender künftig mit kostenlosen Funktionen ködern will, gibt es ownCloud nun mit LibreOffice-Integration sowie Bugfixes bei den Client-Programmen für Desktop und mobile Plattformen. Holger Dyroff, Geschäftsführer der ownCloud GmbH, kommentiert das so: „Mit den Verbesserungen an Desktop-Client und Android-App reagieren wir vor allem auf zahlreiche Anfragen seitens unserer Unternehmenskunden“.

Bugfixes, Optik und Offlinespeicher

Mit der jetzt vorgestellten Release 2.2.2 des Desktop-Clients behebt der Hersteller allerdings lediglich Bugs der bereits seit Mai verfügbaren Version 2.2.0. Schon seinerzeit gab es ein überarbeitetes Handling von USB-Speicher sowie die Möglichkeit, zukünftig auch Server-Notifications auf dem Client anzuzeigen.

Anfragen für den Zugriff auf andere ownCloud-Systeme (Federated Cloud) können Nutzer direkt im aktuellen Clients annehmen oder ablehnen. Optimiert wurden weiterhin die Performance bei kleinen Dateien, die Information bei Synchronisations-Konflikten, die Integration von Office-Dateien sowie der Re-Connect nach einem Verbindungsabbruch. Mit dem überarbeiteten ownBrander können Enterprise-Kunden den Client individuell gestalten und an ihre Corporate Identity anpassen.

Die Details verrät das Changelog.

Den im Juni veröffentlichten Android-Client 2.0.1 will ownCloud mit überarbeiteten Overlay-Icons optisch näher an den Desktop-Client heranrücken. Favorisierte Dateien werden zukünftig automatisch auch offline vorgehalten, die Integration mit anderen Android-Apps wurde verbessert. Für mehr Sicherheit könnten Passwörter in Version 2.0.1 auch nicht-alphanumerische Zeichen enthalten. Das Changelog gibt es auf Github, die App im Play Store.

Umstrukturierung im Entwicklungsbereich

OwnCloud arbeitet aber nicht nur an neuen Releases, sondern auch der eigenen Umstrukturierung. So habe man jetzt die Verantwortlichkeiten im Entwicklungsbereich neu definiert: Zukünftig soll Thomas Müller als Chief Architect die Entwicklung maßgeblich gestalten. Klaas Freitag werde als Head of Engineering mit seinem Team vor allem die praktische Umsetzung der Anforderungen verantworten.

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Der Hersteller Collabora Productivity ergänzt ownCloud zudem um Office-Funktionen. Mit „Collabora Online for ownCloud Enterprise“ können Anwender im Browser Texte editieren, Tabellen bearbeiten und Präsentationen erstellen. Basis hierfür ist die Open-Source-Software LibreOffice. Das Angebot kostet pro Jahr und 50 Nutzer ab 1.000 Euro – zusätzlich zu ownCloud Enterprise oder ownCloud Standard.

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