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Loodse geht, Kubermatic Kubernetes Platform 2.14 kommt Management für Container und Virtualisierung

| Autor / Redakteur: M.A. Dirk Srocke / Elke Witmer-Goßner

Der Hamburger Anbieter Loodse hat sich in Kubermatic umbenannt und macht die aktuelle Version seiner Managementplattform für Kubernetes Cluster als Open Source verfügbar. Per KubeVirt-Integration soll die Lösung künftig auch virtualisierte Anwendungen verwalten.

Per KubeVirt-Integration verwaltet die Kubermatic-Lösung virtualisierte Anwendungen.
Per KubeVirt-Integration verwaltet die Kubermatic-Lösung virtualisierte Anwendungen.
(Bild: Kubermatic)

Seine aktuelle Kubermatic Kubernetes Platform 2.14 bringt der bislang als Loodse firmierende Anbieter nicht nur unter neuem Namen heraus, sondern auch als Open Source. Der Core Platform Code wird unter „Apache 2.0“-Lizenz verfügbar sein und soll per GitHub bereitgestellt werden.

Die Plattform soll den zuverlässigen Betrieb großer Kubernetes-Cluster erleichtern. Hierbei unterstützt Kubermatic gängige Public Clouds, wie Amazon Web Services (AWS), Google Cloud Platform (GCP) und Microsoft Azure. Zudem arbeite die Lösung mit OpenStack, VMware vSphere und KubeVirt zusammen.

Dank der nativen Integration mit KubeVirt können Nutzer der Platform containerisierte und virtuelle Anwendungen gleichzeitig verwalten. Der Anbieter bezeichnet die entsprechende Funktion als „Kubermatic Virtualization“.

Als weitere Leistungsmerkmale nennt Kubermatic ein automatisiertes Lifecycle Management, Logging und Monitoring per Prometheus respektive Grafana sowie Selbstheilung und Hochverfügbarkeit per Custom Resource Definition (CRD).

Schließlich bietet die Plattform ein Self-Service-Portal das Multi-Cluster, Multi-Cloud und mehrere Regionen abdeckt. Verteilte Teams unterstütze man per Multi-Tenency und einer Nutzerverwaltung mit vordefinierten Umgebungen.

Kubermatics wurde 2016 gegründet, hat seinen Hauptsitz in Hamburg und beschäftigt laut Webseite mittlerweile über 60 Mitarbeiter. Eigenen Angaben zufolge zählte der Anbieter im Vorjahr zu jenen fünf Unternehmen, welche die meisten Commits zum Kubernetes Project beigesteuert haben. Als Kunden nennt Kubermatics Lufthansa, Bosch, Siemens oder T-Systems.

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