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Studie von IDC ITSM ist ein Stützpfeiler von Cloud-Umgebungen

| Redakteur: Katrin Hofmann

Je komplexer die IT-Infrastruktur ist, desto gründlicher sollten die angebotenen IT-Services kontrolliert und gemessen werden, um sie zur Zufriedenheit der Anwender erbringen und verbessern zu können. IDC hat unter anderem nachgefragt, was die Cloud fürs IT-Service-Management (ITSM) bedeutet und wie Cloud-ITSM genutzt wird.

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Um Cloud-Umgebungen kontrollieren zu können, ist ITSM wesentlich.
Um Cloud-Umgebungen kontrollieren zu können, ist ITSM wesentlich.
(© AA+W - Fotolia.com)

Die Besonderheiten von ITSM-Tools für Cloud-Umgebungen, die andere Anforderungen an die Maßnahmen für das Service-Management haben, müssten von den Anbietern noch klarer kommuniziert werden, rät die IDC-Analystin Jennifer Waldeck bei der Vorstellung der Studie „ITSM in Deutschland 2013 – Die Cloud als Herausforderung“. Die 153 befragten IT-Fach- und Führungskräfte aus Firmen mit über 500 Mitarbeitern nannten als wichtigste Funktion von IT-Service-Management-Anwendungen für die Cloud die Reporting-Funktion für die IT-Abteilung, dicht gefolgt vom cloudspezifischen Thema der Integration von Cloud-Services in die vorhandene IT-Umgebung. Letztere Funktion ist laut IDC „das Herzstück des ITSM“.

Anforderungen an Tools

Auch das Monitoring von Service Level Agreements in gemischten Cloud-Umgebungen – Private und Public Cloud plus herkömmliche Infrastruktur – steht in der Forderungsliste oben. Hilfe, um die Compliance einzuhalten – am viertwichtigsten – muss dabei ebenso auf das Bereitsstellungsmodell Cloud zugeschnitten sein, wie die gewünschten transparenten Dashboard-Funktionen. Daneben wünschen die Befragten Software zum Management der IT-Security und Funktionen, um die Performance zu steigern. Inwieweit letztlich das ITSM durch die Cloud weitaus komplexer wird, darüber ist die Meinung zweigeteilt: trotz dieser Anforderungen, die über die für eine herkömmliche IT-Umgebung allein schon wegen der Heterogenität der neuen technischen „Landschaften“ hinausgehen müssen. Fast genauso viele der Befragten glauben, dass sich durch die Cloud an der ITSM-Komplexität nichts ändert, wie Befragte sagen, dass ITSM umfangreicher wird.

Einsatzgrad

Eine Einschätzung ohne klare Tendenz also, die auf der Beschäftigung mit ITSM oder der Cloud (nicht zwingend Cloud-ITSM) beruht. Denn Firmen, die diese nicht einsetzen und nicht planen, wurden von der weiteren Befragung ausgeschlossen. Das waren allerdings nur zirka 36 (ITSM) beziehungsweise neun Prozent (Cloud) aller Befragten. Von den anderen verwenden schon heute durchschnittlich drei Viertel ITSM-Tools und -Prozesse für das Management ihrer Cloud-Umgebungen. Allen voran Public-Cloud-Anwendungen werden so kontrolliert, aber auch Private-Cloud-ITSM setzen rund 77 Prozent der befragten Firmen ein.

Was die Betriebe bezüglich Cloud-ITSM planen, erfahren Sie auf der nächsten Seite.

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