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Deutschland noch am Anfang
Betrachtet man den deutschen Markt, stellt man fest, dass dieser in Sachen Cloud immer noch internationalen Entwicklungen hinterherhinkt – und dies ist zu einem großen Teil dem hier strengeren Datenschutz geschuldet. In Deutschland ist das Privacy-Verständnis rigider und die Definition von Datenschutz besonders eng gefasst. Die hybride Cloud ist ein Konzept, das vielen das Thema Datenschutz zugänglicher macht und hilft, es einfacher in den Griff zu bekommen. Im angelsächsischen Bereich ist dieser Ansatz schon etabliert und er bietet auch für den deutschen Markt eine große Chance, Cloud Analytics zu etablieren.
Die Zurückhaltung der Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist jedoch längst nicht mehr so stark wie noch vor einigen Jahren. Und dafür gibt es einen triftigen Grund: Die Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen gerade bei so komplexen Infrastrukturen wie Big Data Analytics wiegen schwerer als so manche Sicherheitsbedenken. Und auf Dauer wollen sich diesen Vorteilen immer weniger Firmen verschließen.

Fazit
Das Cloud-Modell eröffnet einer wesentlich größeren Anwendergruppe den Zugang zu Big Data Analytics, ermöglicht neuartige Abfragen – und ebnet damit den Weg zu innovativen Geschäftsmodellen und zu risikolosen Experimenten. Anwender bekommen Antworten auf Fragen, die noch gar nicht gestellt wurden, und sind somit immer einen Schritt voraus, was die Wettbewerbsfähigkeit angeht. Hinzu kommt auch, dass es Geschäftsmodelle gibt, die ohne Analytics in der Cloud gar nicht mehr denkbar sind. Dazu gehört zum Beispiel der gesamte boomende Komplex Industrie 4.0.
* Klaus Fabits ist Director Business Analytics/Cloud Analytics SAS DACH Region
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