Digitalisierungs-Dolmetscher der Telekom

Flowground bündelt rund 1.000 Software-Konnektoren

| Autor: Florian Karlstetter

Next Level API-Integration mit „flowground“ der Telekom: offene iPaaS-Lösung, über die sich Anwendungen aus verschiedenen Quellen sicher und effizient anbinden und integrieren lassen, gegen Entgelt, versteht sich.
Next Level API-Integration mit „flowground“ der Telekom: offene iPaaS-Lösung, über die sich Anwendungen aus verschiedenen Quellen sicher und effizient anbinden und integrieren lassen, gegen Entgelt, versteht sich. (Bild: Telekom Deutschland)

Die Telekom hat mit „flowground“ eine Integrations-Plattform im Portfolio, die als Daten-Integrations-Schicht IT-Applikationen verbindet, die sonst eher nicht miteinander „reden“. Via GitHub stehen über 1.000 solcher Software-Konnektoren auf der für Entwickler, System-Integratoren und mittelständischen Geschäftskunden ausgelegten Plattform zur Verfügung.

Software-Integration ohne Medienbrüche umsetzen, das soll ab sofort mit der Integrations-Plattform (iPaaS) der Telekom problemlos möglich sein. In einem Projektraum haben Kunden, Entwickler und System-Integratoren die Möglichkeit, nach dem Baukasten-Prinzip Daten und Applikationen aus verschiedenen Quellen dazu zu bringen, miteinander zu reden, also Daten auszutauschen, sie miteinander zu integrieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, stellt die Telekom einen umfangreichen Konnektoren-Katalog mit „1000+“ Konnektoren im Flowground auf GitHub zur Verfügung, die als Basis eines jeden „Integration Flows“ den reibungslosen Datenaustausch zwischen verbundenen Anwendungen gewährleisten sollen. Dabei handelt es sich um über 1.000 auf Swagger-Basis (REST API-fähig) automatisiert generierten Open Source-Konnektoren mit voller Unterstützung der APIs der angebundenen Software. Bei Swagger handelt es sich um ein Open Source Framework, mit dem standardisierte, auf REST API basierende Webservices entworfen, erstellt, dokumentiert und genutzt werden können.

Mit flowground und der Offenlegung der Repositories auf GitHub bekennt sich die Telekom einmal mehr zu einem offenen Plattform-Ansatz. Mit den Konnektoren werden Cloud-Lösungen (SaaS) untereinander oder mit bestehenden IT-Systemen im Unternehmen zu einem Daten-Flow verbunden. Da die Konnektoren als Open Source bereitgestellt werden, können Entwickler sie auch auf eigene Bedürfnisse anpassen. Ebenso können Developer ihre selbst entwickelten Konnektoren auf der Plattform bereitstellen (sogenannte „Third Party Konnektoren“).

Das Angebot an cloud-basierten Lösungen wächst rasant – und damit die Anzahl an Datenquellen, die allesamt integriert werden wollen. Der flowground-Ansatz soll Programmier-Aufwand und Projektlaufzeiten erheblich reduzieren. Systemintegratoren müssen sich nicht an ein proprietäres Integrationstool binden, sondern profitieren von einer Open Source basierten API-Konnektivität. Auch soll sich der Code von Flows replizieren lassen - ein weiterer wichtiger Punkt hin zur Automatisierung und Aufwandsreduzierung.

Spielwiese für erste Projekte

In der Pilotphase setzen IT-Partner wie Logata Digital Solutions oder das IT-Systemhaus Starke + Reichert bereits erste Projekte erfolgreich auf der Plattform um. Die Telekom automatisiert mit flowground auch eigene Prozesse. So hat sie im technischen Support für ihre Cloud-Anwendungen beispielsweise unterschiedliche Ticketing-Systeme miteinander verbunden. Auf der Website von flowground ist ein solches Szenario am Beispiel von OTRS und Jira zu finden. Auch bei der Integration von Daten aus der IoT-Plattform der Telekom in die Bestandssysteme der Kunden kommt flowground zum Einsatz.

Ergänzendes zum Thema
 
Das Token, die Kapazitätseinheit von flowground

Die flowground Plattform wird nach den Sicherheitsstandards der Telekom entwickelt und betrieben. Die Verarbeitung der Integration Flows und der Datenaustausch zwischen den verbundenen Applikationen innerhalb der Plattform erfolgt über die sicheren Rechenzentren der Telekom in Deutschland.

Offen, und offen gesagt: nicht ganz umsonst

Die Nutzung von flowground ist zunächst in einer Trial-Edition 3 Monate kostenlos möglich., Mit der Pro-Edition erhält man eine skalierbare Vollversion für die professionelle Umsetzung von Integrationsprojekten. Pro Projektraum fallen hierfür 49 Euro pro Monat an. Darin enthalten sind zunächst zwei Token, die für die Performance eines Projektraums unentbehrlich sind (siehe „Ergänzendes zum Thema“). Zusätzlich zubuchbare Tokens schlagen mit 19 € / Token / Monat zu Buche.

Weitere Details zum Angebot liefert eine Leistungsbeschreibung mit zusätzlichen Bedingungen zu Flowground (PDF).

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