Juniper Networks 2018 Predictions

Drei Prognosen zur Enterprise Cloud Transformation

| Autor / Redakteur: Manfred Opificius, VP EMEA East bei Juniper Networks / Florian Karlstetter

Aktuelle Cloud-Prognosen von Manfred Opificius von Juniper Networks.
Aktuelle Cloud-Prognosen von Manfred Opificius von Juniper Networks. (Bild: gemeinfrei (minart / pixabay) / CC0)

Juniper Networks hat sich darüber Gedanken gemacht, mit welchen Entwicklungen und Trends im neuen Jahr zu rechnen sind. In Sachen Automatisierung spielt DevOps eine immer tragendere Rolle, außerdem im Fokus: Microservices und die Wandlung Richtung Multi-Cloud-Szenarien.

DevOps Automation wird zum Königsweg für Automation: Unternehmen kämpfen damit, Kundenerkenntnisse in Echtzeit zu erhalten, da sie immer noch auf manuelle Prozesse zwischen Entwicklungs- und Betriebsteams setzen. Gerade schnell wachsende Organisationen haben eine Vielzahl von Kunden akquiriert und können nicht darauf warten, dass der Designzyklus irgendwann eine neue Funktion ausliefert.

Manfred Opificius, Vice President EMEA East bei Juniper Networks.
Manfred Opificius, Vice President EMEA East bei Juniper Networks. (Bild: Juniper Networks)

Eine neue Generation an Konsumenten und Endanwendern ist mit einer „jetzt sofort“ Mentalität aufgewachsen und möchte 2018 nicht auf neue Features warten. Daher werden schnell wachsende Unternehmen im nächsten Jahr Automation in ihre DevOps Prozesse integrieren. Dies bedeutet eine komplette Neuorientierung, wie Dev- und Ops-Teams Software implementieren, konsumieren und managen – aber eine, die sich auszahlt. Organisationen erhalten so schnelleren Zugriff auf Erkenntnisse zu ihren Kunden und können Probleme sofort lösen. Damit sind sie in der Lage, sehr viel schneller als zuvor zu skalieren.

Microservice-Architekturen haben Makro-Auswirkungen

Container-Technologien wachsen im nächsten Jahr aus den Kinderschuhen heraus. Damit ist die Zeit der Netzwerk-Technologien ebenfalls gekommen: Sie unterstützen containerisierte Anwendungen. 2018 wird es auch notwendig, Security-Lösungen zu implementieren, die sich in diesen Umgebungen skalieren lassen.

Daher setzen IT-Organisationen immer häufiger Micro-Services und containerisierte Anwendungen ein, die durch Firewall-Funktionalitäten geschützt sind. Das Netzwerk ist aber auch die Klammer, die die unterschiedlichen Elemente über mandantenfähige, heterogene Umgebung hinweg zusammenhält – auch über Security hinaus.

Die Cloud-Auseinandersetzungen drängen Unternehmen in die Multi-Cloud

Es wird immer mehr Organisationen geben, die ihre Workloads auf unterschiedliche Cloud-Anbieter verteilen, während deren Kampf in die nächste Runde geht. So können Unternehmen Risiken reduzieren und gleichzeitig eine höhere Verfügbarkeit gewährleisten, sollte es zu einem Ausfall kommen. Für welche Cloud-Provider sich eine Firma entscheidet, hängt von einer Vielzahl verschiedener Faktoren ab. Dazu gehören die Kostenstruktur und Zuverlässigkeit ebenso wie eine einfache Handhabung und Skalierbarkeit.

Momentan ist es daher zu früh, um abschließend zu sagen, welche Anwendungen sich am besten für einen bestimmten Anbieter eignen. 2018 wird sich eher zeigen, dass es keinen klaren Gewinner der Cloud-Kämpfe gibt – zumindest noch nicht.

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