T-Systems-Manager über Mechanismen der Hochverfügbarkeit im Rechenzentrum

Die Zahnräder hinter den Kulissen der Cloud

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Green-IT ist mehr als ein Schlagwort

Mittlerweile stellt Strom in Rechenzentren einen erheblichen Kostenblock dar. Bereits bei der Konzeption und beim Bau eines Rechenzentrums sollte daher das Thema Energieeffizienz eine tragende Rolle spielen. Dabei geht es nicht allein darum, Rechenzentren möglichst „grün“ auszulegen.

Auch die Wirtschaftlichkeit muss sichergestellt sein. Denn: Das grünste Rechenzentrum ist wenig wert, wenn es nicht wirtschaftlich arbeitet.

Für die Entwicklung erfolgreicher Energiekonzepte beschäftigen sich Nachhaltigkeitsexperten kontinuierlich mit den Stromangeboten am Markt, damit die bestmögliche Stromversorgung gewährleistet und die Preispolitik optimal gestaltet wird. Sie interagieren auch mit den verschiedenen Herstellern, zum Beispiel von Hardware, Software und Middleware sowie mit Architekten und Bauingenieuren, um einen nachhaltigen Betrieb sicherzustellen. So lassen sich Ressourcen schonen und Kosten sparen.

Kaufmännische Expertise sichert die Existenz von Rechenzentren

Beim Betrieb von Rechenzentren mag man in erster Linie an Technologiespezialisten denken. Aber auch kaufmännische Aspekte spielen eine signifikante Rolle.

Verlagern Unternehmen ihre Infrastruktur in die Cloud, wird häufig nach Bedarf abgerechnet, was Bereitstellungs- und Nutzungskosten verringert. Experten in diesem Bereich entwickeln deshalb unter anderem kundenspezifische Abrechnungsmodelle.

Neben der Kostenkalkulation berücksichtigen die kaufmännischen Experten auch Themen wie BYOD. Sie beschäftigen sich damit, wer für die Kosten eines Endgerätes bei einer mobilen Strategie im Unternehmen zuständig ist, was bei Verlust oder Diebstahl passiert oder wie Unternehmen verfahren sollten, wenn Mitarbeiter aus dem Unternehmen ausscheiden. Auch hier ist, wie bei der technologischen Umsetzung eines Cloud-Konzeptes, Flexibilität gefragt.

Cloud: So präzise wie ein Uhrwerk

Cloud Services setzen Expertise auf allen Ebenen voraus: Notwendig sind sowohl hochmoderne Technologien als auch reibungslose Prozesse und ein breitgefächertes Know-how. Allein ressourcenbedingt ist dies unternehmensintern kaum zu stemmen.

"Ein Provider wie T-Systems jedoch hat nicht nur ausgebildete Spezialisten für unterschiedliche Fachgebiete an der Hand, sondern treibt im Zuge eines umfassenden Prozess-Managements auch Automatisierung sowie Standardisierung im eigenen Unternehmen voran.", sagt Ferri Abolhassan.
"Ein Provider wie T-Systems jedoch hat nicht nur ausgebildete Spezialisten für unterschiedliche Fachgebiete an der Hand, sondern treibt im Zuge eines umfassenden Prozess-Managements auch Automatisierung sowie Standardisierung im eigenen Unternehmen voran.", sagt Ferri Abolhassan.
(Bild: T-Systems International GmbH)
Ein Provider wie T-Systems jedoch hat nicht nur ausgebildete Spezialisten für unterschiedliche Fachgebiete an der Hand, sondern treibt im Zuge eines umfassenden Prozess-Managements auch Automatisierung sowie Standardisierung im eigenen Unternehmen voran. Wenn alle diese Komponenten nahtlos ineinandergreifen, können Applikationen, Netzwerke und Rechenzentren zuverlässig bereitgestellt und dadurch Sicherheit, Hochverfügbarkeit sowie Qualität auch wirklich gewährleistet werden. Erst dann profitiert ein Unternehmen von zuverlässigen und wirtschaftlichen Infrastrukturen aus der Cloud.

Der Autor:

Dr. Ferri Abolhassan ist Geschäftsführer der T-Systems International GmbH und verantwortlich für den Bereich Delivery. Der promovierte Informatiker ist Autor und Herausgeber zahlreicher Bücher und Publikationen.

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