Data Intelligence

Data Governance – Das A und O für sauberes Datenmanagement

| Autor / Redakteur: Carsten Lux* / Florian Karlstetter

Im Zusammenhang mit Data Intelligence erfahren Begrifflichkeiten wie Data Governance und Datenkatalog eine steigende Bedeutung.
Im Zusammenhang mit Data Intelligence erfahren Begrifflichkeiten wie Data Governance und Datenkatalog eine steigende Bedeutung. (Bild: gemeinfrei (geralt / pixabay) / Pixabay)

Die Digitalisierung birgt für Unternehmen Möglichkeiten, aber auch damit verbundene Herausforderungen. Enorme Datenmengen in vielfältigen Formaten bestimmen maßgeblich unternehmerische Entscheidungen und Prozesse. Das daraus resultierende Mehr an Daten muss jedoch verwaltet werden. Informationen müssen validiert, aufbereitet und Compliance-konform im Unternehmen bereitgestellt werden.

Ein umfassender Data-Intelligence-Ansatz für Unternehmen und warum Begrifflichkeiten wie Data Governance und Datenkatalog hierbei eine steigende Bedeutung erfahren.

Data Governance ist ein Datenverwaltungskonzept, das sich auf das Management der Verfügbarkeit, Benutzerfreundlichkeit, Integrität und Sicherheit von Daten innerhalb eines Unternehmens bezieht. Ein vollständiges Data-Governance-Konzept umfasst ein definiertes Set von Verfahren und einen Plan, um die Qualität der Daten sicherzustellen und Sicherheits- sowie Verarbeitungsstandards zu gewährleisten.

Umgang mit verschiedenen Datenformaten und Datenquellen

Am Anfang eines erfolgreichen Datenverwaltungskonzeptes steht zunächst das Anreichern einer Wissensdatenbank. Unternehmen und Organisationen können aktuell auf mehr Informationsquellen und Daten unterschiedlicher Formate zugreifen als jemals zuvor. Beispielsweise Amazon S3 A3 JSON, XML, HTML, Pivotal Gemfire oder Apache Avro. Der Vorteil: Es bieten sich neue Geschäftsmöglichkeiten. Die Kehrseite der Medaille: Nicht alle Daten sind strukturiert. Die Kunst besteht also darin, Daten unterschiedlicher Formate zu identifizieren und zu verwalten – unter der Maxime einer bestmöglichen Qualität.

So bietet beispielsweise ASG Data Intelligence die Funktionen, die Unternehmen brauchen, um ihre Wissensdatenbank umfangreich anzureichern. Sie analysiert beispielsweise die Baumstruktur der Daten und erkennt Verbindungen in Parse- und Semantikbäumen, die mit weiteren Datenelementen im Unternehmen verknüpft sind. Metadaten aus unterschiedlichen Quellen werden so gesammelt und bauen Schritt für Schritt die Wissensdatenbank auf. Damit die Compliance-Konformität sichergestellt ist, gibt die Software Aufschluss über die Herkunft der Daten, damit nachzuvollziehen ist, wie sie durch das Unternehmen geflossen sind und wie sie bearbeitet wurden. Die Analyse der Metadaten erfolgt in diesem Zusammenhang mithilfe von Maschinellem Lernen und sorgt so für ein automatisiertes Taggen der Informationen.

Daten effizient verwalten per Datenkatalog

Um Daten in Organisationen so abzulegen, dass Mitarbeiter einfach und unkompliziert auf sie zugreifen können, eignen sich intelligente Datenkataloge. Ihre Aufgabe ist es, Auskunft über Definitionen und Darstellungsregeln für alle Anwendungsdaten eines Unternehmens zu geben und die Beziehungen zwischen den verschiedenen Datenobjekten darzustellen. Verfügen Datenkataloge über Self-Service-Funktionen sowie umfassende und intelligente Suchfunktionen, können Benutzer schnell auf vertrauenswürdige Informationen zugreifen und sie für Geschäftsentscheidungen heranziehen.

Carsten Lux, Account Executive Enterprise Data Intelligence Solutions bei ASG Technologies.
Carsten Lux, Account Executive Enterprise Data Intelligence Solutions bei ASG Technologies. (Bild: ASG)

Der Datenkatalog markiert beispielsweise persönliche Informationen, was die Einhaltung von Datenschutzbestimmungen unterstützt. Er integriert die entsprechenden Tags, um eine unternehmensweite Sicht auf die persönlichen Daten zu ermöglichen. Außerdem werden über ihn Zugriffsrechte auf Informationen festgelegt. Das heißt, es wird geregelt, welche Mitarbeiter welche Daten verwenden dürfen. Unbefugten Nutzern wird der Zugriff auf bestimmte Datenbestände verwehrt. Zudem können die in den Datenkatalogen gespeicherten Datensätze problemlos mit gängigen Tools wie Jupyter Notebooks und Tableau zur weiteren Datenanalyse genutzt werden.

Schaffen es also Unternehmen, die Bereiche Datenqualität, -pflege, - sicherheit und -compliance im Griff zu haben, können sie optimale datenbasierte Entscheidungen treffen und entsprechen gleichzeitig regulatorischen Anforderungen.

Der Autor: Carsten Lux, Account Executive Enterprise Data Intelligence Solutions bei ASG Technologies.

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