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Software made in Germany Das „Bauchgefühl“ bei Software-Kauf und Datenhaltung

| Redakteur: Dr. Stefan Riedl

Vor rund 15 Jahren gründeten die Brüder Christian und Thomas Fischer TecArt. Mit ihrer browserbasierten All-in-One-Business-Suite stoßen sie in Gefielde vor, die stark von US-Konzernen besetzt sind. Die Kollegen unserer Schwester-Publikation IT-BUSINESS befragten die beiden Unternehmer über „Software made in Germany“.

Christian Fischer (li.) gründete gemeinsam mit seinem Bruder Thomas Fischer (re.) das Unternehmen TecArt.
Christian Fischer (li.) gründete gemeinsam mit seinem Bruder Thomas Fischer (re.) das Unternehmen TecArt.
(Foto: Thüringer Allgemeine / A. Volkmann)

ITB: Ihr Unternehmen TecArt stellt CRM-Software mit integrierten Groupware- und Kontaktmanagement-Funktionen her. Das klingt erst einmal ziemlich abstrakt. Was lässt sich damit im Büroalltag alles abdecken?

Christian Fischer: Im Grunde sprechen wir von einer browserbasierten All-in-One-Business-Suite, die die gesamte Zusammenarbeit im Unternehmen strukturiert und verbessert. Ausgerichtet ist die Software dabei auf die Bedürfnisse von Geschäftskunden – über Abteilungen und Branchen hinweg. Unsere clevere E-Mail-Verwaltung zum Beispiel, ermöglicht die automatische Ablage der Mails im Kontext zu Kontakten oder Projekten. Hinzu kommen Aufgaben sowie Termin- und Dokumentenverwaltung mit einer 360-Grad-Sicht auf alle relevanten Informationen.

ITB: Wie ist das mit der 360-Grad-Sicht zu verstehen?

Thomas Fischer: Sie erhalten einen Rundum-Blick auf wichtige Informationen zu einem Vorgang, beispielsweise Angebote, Termine, Projektstatus, verschickte Dokumente, Daten zu Subunternehmen und Lieferanten. Möglich machen dies verschiedene Module, die eine ganzheitliche Groupware mit CRM- und E-Mail-Funktionen bilden. Zu diesen Modulen zählen beispielsweise ein Dokumenten-Management-System, Kontaktverwaltung, Anruf-Management, Projektverwaltung oder auch Vertragsmanagement und Rechnungswesen. Wo Firmen sonst verschiedene Softwaresysteme benötigen, wird dies bei TecArt durch eine einzige Software realisiert. Weiterhin gewünschte Softwarefeatures und -module können durch sauber dokumentierte Schnittstellen noch jederzeit integriert werden.

ITB: Systemhäuser, die das TecArt-CRM-System vertreiben, werden es wahrscheinlich großteils selbst einsetzen. „Eat your own dogfood“, heißt es in den USA so schön. Welche modularen Erweiterungen gibt es speziell für das Systemhausgeschäft?

Thomas Fischer: Im Tagesgeschäft von IT-Systemhäusern helfen Add-Ons für ein Ticketsystem bei eingehenden Calls, Termin- und Urlaubsplanung, Kundenverwaltung und ein Abrechnungssystem, mit dem unter anderem die Arbeitszeiten von Technikern beim Kunden praxisgerecht erfasst werden können.

ITB: Im Rahmen einer Kooperation soll aufbauend auf diesen Systemhaus-Komponenten eine eigene IT-BUSINESS-Edition mit Sonderkonditionen für unsere Leser auf den Markt kommen. Wie weit ist dieses Projekt fortgeschritten?

Christian Fischer: Die IT-BUSINESS-Edition wird im Laufe des Jahres 2014 auf den Markt kommen. Diese Version wird speziell auf die Anforderungen im Tagesgeschäft von IT-Systemhäusern und IT-Dienstleistern ausgelegt sein. Neben dem Ticketsystem, einer Arbeits- und Projektzeiterfassung mit Auswertungs- und Abrechnungsmöglichkeiten kommen weitere Module in Frage, zum Beispiel eine Preisvergleich-Suchmaschine für IT-Produkte. Gerne können Ihre Leser hier weitere Ideen und Anregungen einbringen.

Lesen Sie auf der nächsten Seite mehr zum Kernsystem und den Basismodulen der TecArt-Lösung.

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