QSC-tengo - Arbeitsplatz aus der Cloud

Das allgegenwärtige Büro

| Autor / Redakteur: Sven Buhre * / Florian Karlstetter

Die Arbeitswelt wird immer mobiler. Damit ändern sich auch die Anforderungen an die Kommunikation und Zusammenarbeit - Stichwort UCC. Eine Bestandsaufnahme.
Die Arbeitswelt wird immer mobiler. Damit ändern sich auch die Anforderungen an die Kommunikation und Zusammenarbeit - Stichwort UCC. Eine Bestandsaufnahme. (Bild: QSC)

Ein Arbeitsplatz aus der Cloud ermöglicht immer und überall eine effiziente Kommunikation mit Kunden, Lieferanten sowie Geschäftspartnern. Der große Vorteil einer Cloud-Lösung: Unternehmen müssen sich dann nicht mehr selbst um Aufbau, Betrieb und Weiterentwicklung der benötigten Infrastruktur kümmern.

Die Arbeitswelt wird immer mobiler. Mitarbeiter haben ein Meeting nach dem anderen, arbeiten tageweise im Home Office oder sind per Bahn, Flieger oder Auto auf dem Weg zu Kundenterminen. Es wird immer weniger mit dem Festnetz telefoniert und mehr mit Smartphones, der E-Mail-Anteil bleibt konstant hoch und neue Kommunikationsformen wie Instant Messaging und Videokonferenzen sind hinzugekommen.

Lange Zeit haben diese Tools ein Eigenleben geführt. Erst mit Unified Communications & Collaboration (UCC) hat sich das geändert. UCC führt für die Anwender Sprache, Daten und Videobilder auf einer einheitlichen Benutzeroberfläche zusammen, wobei die dahinter stehenden Applikationen zentral verwaltet werden. Funktional integriert UCC die unterschiedlichen Kommunikationskanäle und die von den Mitarbeitern eingesetzten Endgeräte direkt in die Benutzeroberflächen von Microsoft-Office-Anwendungen oder CRM- und ERP-Applikationen. Dabei ist es letztlich egal, ob die Mitarbeiter einen PC, ein Notebook, ein IP-basiertes Schreibtischtelefon, ein Tablet oder Smartphone verwenden.

Befördert wird dieser Trend zu einer Zusammenführung verschiedenartiger Kommunikationskanäle durch die Art, wie Mitarbeiter im Privatleben kommunizieren. Sie nutzen ihre Smartphones und Tablets schon lange für die vielfältigsten Aktivitäten wie die Vereinbarung von Terminen mit der Familie und Freunden, die Abstimmung organisatorischer Anliegen, den schnellen und komfortablen Austausch von Fotos und Dokumenten sowie für den Videochat mit Bekannten und entfernt wohnenden Verwandten. Services und Apps aus der Cloud spielen dabei eine entscheidende Rolle, damit all dies so reibungslos und komfortabel funktioniert. Und im Grunde genommen erwarten die Mitarbeiter dies auch an ihrem Arbeitsplatz im Büro oder unterwegs.

Solche Anforderungen lassen sich mit einer UCC-Lösung umsetzen. In Unternehmen, die ihre Büroarbeitsplätze mit Microsoft-Office ausgestattet haben, bietet sich in dem Fall Microsoft Skype for Business (vormals Lync) an. Vorhanden sind Funktionen für Chats, Onlinebesprechungen, Audio- und Videoanrufe und Präsenzanzeige. Die entscheidende Frage aber ist, ob Unternehmen die UCC-Lösung On-Premise betreiben oder als Cloud-Service nutzen wollen.

UCC im eigenen Rechenzentrum oder aus der Cloud?

Eine Virtual Private Cloud eignet sich ideal dafür, ausgewählte Applikationen, Rechen- und Speicherkapazitäten sowie Testumgebungen bereitzustellen. Von diesen Möglichkeiten machen die Unternehmen auch gerne Gebrauch. Deutlich zurückhaltender sind sie dagegen, wenn es um gängige Anwendungen für einen Büroarbeitsplatz geht. Damit verpassen sie aber beachtliche Möglichkeiten, die Produktivität ihrer Mitarbeiter zu steigern und die Betriebskosten ihrer IT-Infrastruktur zu senken.

Unternehmen – und vor allem mittelständische Firmen – äußern in erster Linie Bedenken hinsichtlich der Sicherheit ihrer Daten in der Cloud. Ein Teil dieser Einwände ist nachvollziehbar; gerade dann, wenn der Rechenzentrumsbetreiber ein US-Unternehmen ist und damit US-Behörden ungehindert Zugang zu den hierzulande gespeicherten Daten erhalten. In einer rein deutschen Virtual Private Cloud ist die gewünschte Vertraulichkeit aber gewährleistet, denn hier gilt ausschließlich die strikte deutsche Datenschutzgesetzgebung.

Die Anwender eines Cloud-Service erwarten, dass der Provider einen sicheren und kontinuierlichen Betrieb rund um die Uhr gewährleistet; die Details dazu sollten in einem individuellen Service-Level-Agreement geregelt werden. Der Provider muss dazu beispielsweise nachweisen, dass er in seinem Rechenzentrum höchstzuverlässige Server und Speichersysteme einsetzt und die zentralen Infrastrukturbestandteile redundant ausgelegt sind. Das gilt etwa die Strom- und Klimaversorgung, die Gebäudeleittechnik und doppelt ausgelegte Internetanbindungen.

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