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Zwischen Einsparungen, Compliance und Altanwendungen Cloud-Liefermodelle im Kostencheck

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Welches Cloud-Liefermodell rechnet sich nach welcher Zeit? Das hat das Beratungsunternehmen Research In Action IT-Führungskräfte im Auftrag von Interxion gefragt. Jetzt sind die Antworten verfügbar.

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Outsourcing und Verlagerung von IT-Diensten in die Cloud rechnet sich nahezu immer - in welchem Zeitraum hängt allerdings vom jeweiligem Modell ab.
Outsourcing und Verlagerung von IT-Diensten in die Cloud rechnet sich nahezu immer - in welchem Zeitraum hängt allerdings vom jeweiligem Modell ab.
(Bild: Interxion)

Dreikampf der Cloud-Liefermodelle: Eine von Interxion beauftragte Umfrage wollte herausfinden, welches Modell sich für Kundenunternehmen am schnellsten rechnet. Betrachtet wurden dabei Public Cloud sowie in eigenen oder outgesourceten Colocation-Rechenzentren betriebene Private Clouds.

Ergebnis: Die Public Cloud gewinnt. Den Befragten zufolge rechneten sich Investitionen in die Public Cloud in 87,1 Prozent der Fälle bereits innerhalb eines Jahres. Als Verlierer im Sinne der Erhebung kann die Private Cloud im eigenen Rechzentrum gelten; die rentiere sich in 90,7 Prozent der Fälle erst innerhalb von vier Jahren – wann genau schlüsselt eine jetzt von Interxion verbreitete Mitteilung allerdings nicht auf. Bei der Private Cloud in Colocation wird der Dienstleister derweil konkreter: Outgesourcte Rechenzentren rechneten sich demnach fast immer nach spätestens zwei Jahren (95,5 Prozent), in knapp jedem zweiten Fall bereits nach einem Jahr (48,9 Prozent). Bemerkenswert: Laut einer von Interxion veröffentlichten Grafik erreichen Nutzer einer Private Cloud im Outsourcing-Rechenzentrum den Return on Investment (ROI) in einigen Fällen nie.

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Dessen ungeachtet verkauft Interxion den Colocation-Ansatz und hybride Clouds als goldenen Mittelweg für Unternehmen, die nicht komplett auf die Public Cloud setzen wollen – sei es aufgrund von regulatorischen Bedingungen oder Altanwendungen, die nicht migrationsfähig sind. Die Studie zeige demnach, dass die Einbeziehung eines externen Rechenzentrums Kostenvorteile mit sich bringe.

Dabei rät der Colocation-Anbieter zu externen Rechenzentren mit guten Optionen an direkt vor Ort angebundene Clouds. Nutzer profitierten dabei von Einsparungen bei den Verbindungskosten sowie geringen Latenzen und einer erhöhten Datensicherheit – so Interxion.

Die von Interxion beauftragte Umfrage „Was kostet die Cloud?“ wurde von Research In Action (RIA) durchgeführt. Befragt wurden dabei 1.100 IT-Führungskräfte großer europäischer Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitern und einem Umsatz von mehr als 250 Millionen Euro. 500 der Teilnehmer stammten aus Deutschland.

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