NIFIS-Befragung „IT-Sicherheit und Datenschutz 2015“

Cloud gilt als billig und unsicher

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Ja, nein, vielleicht? – die NIFIS-Zahlen stiften mitunter etwas Verwirrung.
Ja, nein, vielleicht? – die NIFIS-Zahlen stiften mitunter etwas Verwirrung. (Bild: NIFIS)

Mit einer Befragung will die NIFIS positive Aspekte der Cloud herausstellen. Unter dem Titel „IT-Sicherheit und Datenschutz 2015“ präsentierte Ergebnisse bestätigen derweil Sicherheitsbedenken und hinterlassen manches Fragezeichen.

Der „digitalen Verunsicherung“ entgegenwirken will die Nationale Initiative für Informations- und Internet-Sicherheit e.V. (NIFIS) mit jetzt vorgestellten Befragungsergebnissen. Hierfür hatte die – nach eigener Darstellung – „neutrale Selbsthilfeorganisation“ im Vorjahr auf der it-sa 100 Fach- und Führungskräfte befragt.

Und die glauben mehrheitlich, dass die Cloud vor allem finanzielle Vorteile für Unternehmen bringen könne, aber – das zumindest impliziert die Fragestellung – nicht zwangsläufig muss: 90 Prozent halten die "Einsparung von teilweise erheblichen Investitionen für Dienste" für möglich, da Services nur angemietet werden müssten; 79 Prozent betonen, dass Unternehmen ihr Kapital dank Cloud nicht längerfristig binden brauchen. Per Cloud ließen sich zudem stets Ressourcen auf aktuellem technischen Stand nutzen (85 Prozent), Dienste besser skalieren (84 Prozent) und Risiken durch klare Service Level Agreements (SLA) auf Anbieter übertragen (51 Prozent).

Dennoch konstatiert NIFIS-Vorsitzender Thomas Lapp auch, dass das Vertrauen vieler einheimischer Firmen in die Cloud nachhaltig gestört sei. Die Zahlen bestätigen das. Neun von zehn Befragten stimmten demnach folgender Antwort zu: „Es gibt keinen sicheren Schutz vor diesen Spähattacken“.

Ähnlich resigniert dürfte übrigens auch mancher Betrachter reagieren, der sich durch die per E-Mail beziehbaren Umfrageergebnisse kämpft: So antworteten auf die Frage, ob mit BYOD strengere Compliance-Richtlinien nötig werden mindestens 73 Prozent mit „Ja“, 35 Prozent mit „Nein“ – in Summe also 108 Prozent der Befragten.

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