Moderne ERP muss Mobilität, soziale Kommunikation und Cloud können

Anwender sind enttäuscht von der Leistung ihrer ERP-Systeme

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

ERP ist von zentraler Bedeutung für Unternehmen, doch viele Anwender sind von der Leistung dieser Systeme enttäuscht und beurteilen aktuelle Lösungen allenfalls mit „adäquat“.
ERP ist von zentraler Bedeutung für Unternehmen, doch viele Anwender sind von der Leistung dieser Systeme enttäuscht und beurteilen aktuelle Lösungen allenfalls mit „adäquat“. (Bild: Fotoliaxrender, Fotolia)

Dass es mit der Zufriedenheit bei Anwendern von ERP-Systemen nicht so weit her ist, zeigen zwei aktuelle Studien, die von der Epicor Software Corporation bzw. der Trovarit AG beauftragt und deren Ergebnisse jetzt veröffentlicht wurden. Beide Erhebungen geben ein Stimmungsbild weltweiter bzw. europäischer ERP-Anwender wieder, das die Anbieter dieser Systeme nicht unbedingt erfreuen wird.

Die jüngste Studie von Epicor unter dem Titel „Mobile, Social, Cloud and ERP - Is Your Business Ready for ‚What’s Next‘?“ listet einige Mängel in Enterprise Resource Planning (ERP) auf, die in der Unternehmensorganisation zu Hemmnissen führen. Demnach beeinträchtigen aktuelle ERP-Mängel die Leistung, die Hälfte der Befragten bewertet ihr ERP sogar nur als durchschnittlich.

„Es ist erschreckend, wie viele von der Leistung ihres aktuellen ERP-Systems enttäuscht sind“, sagt John Hiraoka, Executive Vice President und Chief Marketing Officer bei Epicor. „ERP ist eine dynamische und strategische Plattform die Unternehmen hilft, sich an veränderte Geschäftsanforderungen anzupassen und entsprechend zu reagieren. Daher benötigen sie leistungsfähigere ERP-Systeme oder sie riskieren, von ihren Wettbewerbern überholt zu werden.“

Mobilität, soziale Netzwerke und Cloud

Die meisten Anwender wünschen sich laut Epicor schnellere Antwortzeiten und einen einfacheren Zugriff auf Informationen. Hier hoffen die ERP-Praktiker auf das Potenzial von Mobilität und sozial vernetzter Kommunikation. Während 65 Prozent der Befragten Mobilität als wichtig erachten, um für virtuelle Mitarbeiter den Zugriff auf Informationen zu ermöglichen und die Kommunikation zu erleichtern, hat nur einer von zwei irgendeine Form von entfernten Zugriff auf das ERP. Nur 25 Prozent können über Smartphones oder Tablet PC darauf zugreifen. Für die Zukunft fordern daher 43 Prozent der Anwender einen ERP-Zugriff über Smartphones und 38 Prozent wünschen sich Zugang über Tablet PCs.

Und auch ERP-Implementierungen in der Cloud sind ein großes Thema, wie Epicor herausbekam: Nur 20 Prozent der Befragten wollen weiter in bestehende Systeme im eigenen Rechenzentrum investieren. Im Gegensatz dazu bevorzugen 64 Prozent Cloud-Modelle oder die Möglichkeit, Cloud-, On-Premise- oder Hosted-Modelle zu kombinieren. „Es ist interessant zu sehen, dass die Industrie geteilt ist in ERP-Anbieter, die Cloud-Modelle anbieten und solche, die auf On-Premise-Lösungen setzen, während gleichzeitig die überwiegende Mehrheit der Unternehmen nicht gebunden sein wollen bei der Entscheidung zwischen Cloud oder On-Premise – sie fordern eine Auswahl zwischen beiden Möglichkeiten“, sagt Hiraoka.

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