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Getränkehersteller setzt auf SAP im Backend und Salesforce im Frontend Your SL unterstützt Coca Cola bei der mobilen Transformation

| Redakteur: Florian Karlstetter

Business Transformation bei der Coca-Cola Erfrischungsgetränke AG: Your SL unterstützte den Getränkehersteller bei der Einführung von Salesforce.com als zentrale und mobile Plattform für Verkauf und Service im Frontend. Für eine reibungslose Anbindung an SAP im Backend sorgen über 20 Schnittstellen.

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Mit der von Your SL entwickelten App auf Salesforce-Basis können Vertriebsmitarbeiter alle Aufgaben, die zum Besuch eines Kunden gehören, direkt am iPad durchführen.
Mit der von Your SL entwickelten App auf Salesforce-Basis können Vertriebsmitarbeiter alle Aufgaben, die zum Besuch eines Kunden gehören, direkt am iPad durchführen.
(Bild: Salesforce.com / Your SL)

Ziel der Business-Transformation bei Coca Cola war es einerseits, auf Basis eines globalen Templates mit fünf weiteren Coca Cola-Märkten SAP im Backend für alle Unternehmenseinheiten verbindlich einzuführen. Ergänzend dient Salesforce im Frontend als zentrale Plattform, von der aus der Verkauf und Service betreut wird.

Als Implementierungspartner benötigte Your SL sieben Monate für die Entwicklung und den Aufbau der neuen mobilen, auf Salesforce basierenden Plattform, die alle internen und externen B2B2C-Anwendungen abdeckt. Zwei neue mobile Apps für Techniker im Außendienst, der Werkstatt, den Bestellprozess, aktuelle Smartphones auf Android-Basis, Airwatch als modernes Mobile Device Management Tool, eine Service Management-Lösung - ebenfalls auf Basis von Salesforce, und mehr als 20 Schnittstellen zwischen Salesforce und der SAP-Welt von CokeOne.

Außerdem können neue Prozesse flexibler eingerichtet und umgesetzt werden: die Coca Cola-eigenen Apps sorgen für mehr Effizienz und bessere Kontrolle der POS-Aktivitäten und Unternehmenseinheiten können eigene Services aufsetzen, ohne großen und zeitaufwendigen IT-Support in Anspruch nehmen zu müssen.

Ausgestattet mit Tablets und bereits installierten Coca Cola-spezifischen Apps werden Vertriebsmitarbeiter vor Ort ab sofort nicht nur immer mit den aktuellsten Kundeninformationen versorgt, sondern erhalten je nach Kunde tagesaktuell auch zusätzliche Daten, etwa Empfehlungen, die er direkt an den Kunden weitergeben kann. Die App erlaubt Vertriebsmitarbeitern außerdem einen visuellen Eindruck der Location, die er aufsucht. Vor Ort kann er dann sofort Bestellungen aller Art, etwa Marketing-Material oder POS-Promotion, auslösen.

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Die Coca Cola Erfrischungsgetränke AG (CCEAG) erwartet damit eine Produktivitätssteigerung im verkäuferischen Außendienst von bis zu 20 Prozent. Die Techniker vor Ort, in Deutschland sind es 400 CCEAG-Servicetechniker, die über 250.000 Kühler und Zapfanlagen warten, arbeiten inzwischen cloud-basiert und damit effektiver. Schnell lassen sich Aufträge und Ersatzteile aufeinander abstimmen, das Know-how von Kollegen abrufen oder Infos zu Wartungen in die App auf einem Mobile Device eingeben. Damit reduziert sich der administrative Aufwand der Techniker.

Auch intern hat Salesforce einiges verändert: Bereichsübergreifend arbeiten und kommunizieren alle Beschäftigten mit Chatter, um effizienter zusammenzuarbeiten und interne E-Mails zu reduzieren. "Wir entwickeln auf der Plattform Apps in weniger als vier oder fünf Monaten und können sie in einem Jahr im Unternehmen ausrollen“, kommentiert Marcus Franke, CIO der CCEAG die Business-Transformation im eigenen Haus. Das Unternehmen plant, weitere Apps auf der Salesforce-Plattform zu entwickeln.

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