Fit für IT-as-a-Service?

Wie der Cloud-Einstieg gelingt

| Autor / Redakteur: Arne Kemner * / Florian Karlstetter

Barrierefrei in die Cloud: Fünf initiale Schritte sorgen dafür, dass der Weg reibungslos verläuft.
Barrierefrei in die Cloud: Fünf initiale Schritte sorgen dafür, dass der Weg reibungslos verläuft. (© stockWERK - Fotolia.com)

Sowohl im privaten als auch im geschäftlichen Umfeld schreitet die Digitalisierung immer weiter voran. Aufgrund der Schnelligkeit und Komplexität dieser Entwicklung fühlen sich jedoch viele Unternehmen überfordert. Fünf initiale Schritte sorgen dafür, dass der Weg reibungslos verläuft.

Eine Herausforderung ist das Cloud Computing, denn vor dem Umstieg und der Migration der Daten gibt es vieles zu beachten und zu prüfen, damit das Projekt gelingt. Die nachfolgend aufgeführten Schritte zeigen eine bewährte Vorgehensweise beim Weg in die Cloud auf.

Fünf Schritte für eine erfolgreiche Cloud-Strategie
Fünf Schritte für eine erfolgreiche Cloud-Strategie (© Dimension Data)

Schritt 1: Analyse der betrieblichen Anforderungen, Abläufe und Technologien

Die erste Stufe ist eine Expertenanalyse aller unternehmerischen Anforderungen sowie der betrieblichen Abläufe und Technologien. Ausgehend von diesen Daten bestimmt das Unternehmen die Cloud-Kompatibilität seiner IT und den notwendigen Änderungsbedarf – denn das vorhandene Netzwerk einfach 1:1 in der Cloud abzubilden, ist fast nie möglich. Auf Basis der initialen Analyse kann dann eine erste fundierte Einschätzung zum möglichen Mehrwert des entsprechenden Modells für das Unternehmen getroffen werden.

Schritt 2: Detaillierte Kostenabschätzung

Mithilfe eines TCO-Tools, einem Werkzeug zur Abschätzung anfallender Kosten beim Bezug von Soft- und Hardware, werden im nächsten Schritt die Kosten der Umstellung auf die neue Lösung mit dem alternativen Ausbau der bestehenden Infrastruktur verglichen. So kann – und muss! – jedes Unternehmen für sich entscheiden, ob und in welcher Form eine Umstellung finanziell wirklich lohnt.

Schritt 3: Roadmap für die Umsetzung

Lohnt sich ein Umstieg, können im dritten Schritt die detaillierten Anforderungen an das neue Lösungsmodell formuliert und eine Roadmap zur Umsetzung erstellt werden. Dies geschieht stets im Hinblick auf die vier zentralen Aspekte: Unternehmensausrichtung, Organisation, Infrastruktur und Anwendungen. Beispielsweise muss entschieden werden, bei welchen der im ersten Schritt identifizierten Abläufe und Daten eine Verlagerung in die Cloud am sinnvollsten ist – Priorisierung ist hier das Stichwort – und vor allem welches cloud-basierte Modell dafür am besten geeignet ist. Außerdem sollte vor der Implementierung in jedem Fall geprüft werden, ob die Lösung für bestimmte Anwendungen oder Hersteller zertifiziert ist, veraltete Software kann an dieser Stelle gegebenenfalls durch eine neuere Software-as-a-Service-Lösung ersetzt werden.

Schritt 4: Kompatibilitätsanalyse der Prozesse

Vor der Implementierung müssen im vierten Schritt alle relevanten Prozesse des Unternehmens auf Kompatibilität mit der Cloud geprüft werden. Hierdurch können Verzögerungen in der Entwicklung und Implementierung bei der Cloud selbst sowie bei anderen wichtigen Projekten im letzten Schritt vermieden werden. An dieser Stelle werden auch die künftigen Cloud-Bereiche der IT und die Anwenderumgebung definiert und priorisiert und künftige Cloud Services bestimmt.

Schritt 5: Cloud-Implementierung

Werden die ersten vier Schritte befolgt, steht einer erfolgreichen Implementierung nichts im Weg. Der zusätzliche Aufwand durch die Vorbereitungen lohnt sich in jedem Fall. Denn nur durch eine adäquate Vorbereitung kann eine schnelle und reibungslose Integration der firmeninternen Anwendungen und auf diese Weise der gesamte Erfolg der in die IT-as-a-Service-Strategie eingebetteten Cloud Lösungen und Services sichergestellt werden.

* Arne Kemner ist Head of Cloud Solutions bei Dimension Data Deutschland

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 43577861 / Allgemein)