Updating virtueller Maschinen während der Nutzung mit Verizon Cloud

Warum Seamless Upgrade so wichtig ist

| Autor / Redakteur: Alexander Schlager* / Elke Witmer-Goßner

Wichtige Upgrades und Wartungsarbeiten sollten im Idealfall ohne Downtime der Systeme und Anwendungen erfolgen können – die Verizon Cloud macht’s möglich.
Wichtige Upgrades und Wartungsarbeiten sollten im Idealfall ohne Downtime der Systeme und Anwendungen erfolgen können – die Verizon Cloud macht’s möglich. (Bild: Calado, Fotolia)

Seit Anfang dieses Jahres bietet Verizon Enterprise Solutions das Seamless Upgrade für die Verizon Cloud an. Seamless Upgrade ermöglicht, dass praktisch sämtliche größeren System-Upgrades ohne Service-Unterbrechung und ohne Einschränkung der Infrastruktur-Kapazität ausgeführt werden können.

Die Verizon Cloud hat eine rein virtualisierte Infrastruktur. Sämtliche Endpunkte – virtuelle Maschinen, Netzwerke, Speichermedien und damit einhergehende Snapshots – sind virtualisiert und netzwerk-adressierbar. Die Kern-Infrastruktur mit Orchestrierung, Firewalls, Load-Balancer, Identitäts-Management sowie weiteren, untergeordneten Netzwerkfunktionen, ist ebenfalls virtualisiert. Wir haben die virtuelle Kundenebene von der virtuellen Runtime- sowie der physischen Infrastruktur getrennt. Zusätzlich ist auch die Runtime-Infrastrukturebene (Orchestrierung) von der physischen Ebene abgekoppelt.

Unterbrechungsfreier Systembetrieb

Der Fokus liegt auf einer rein software-definierten Infrastruktur. Sie ermöglicht der Verizon Cloud, Dinge zu tun, zu denen andere Infrastrukturangebote nicht in der Lage sind. Speziell hat die Verizon Cloud granulare, unmittelbare Kontrolle über Verfügbarkeit und Performance-Management sämtlicher Cloud-Primitives wie CPU-Performance, Netzwerk-Bandbreite oder Festplatten-Datendurchsatz. Das Wichtigste dabei: Sie ermöglicht Verizon, Kundenressourcen und Infrastruktur-Services zu verlagern, während sie laufen und von außen zugänglich sind. Genau diese Kapazität haben wir mit Seamless Upgrade hinzugefügt.

Die Idee der Live-Migration ist nicht neu. Natürlich können andere virtualisierte Infrastrukturen das auch mit einer bestimmten Workload oder virtuellen Maschine. Der Unterschied liegt in der Tiefe, bis zu der die Verizon Cloud diese Technik anwenden kann. Wir sind in der Lage, alles zu migrieren und zu verlagern und, Maßnahmen wie Migration virtueller Maschinen, Speicherreplikation und Netzwerk-Reflexion sowohl für Kunden- als auch Infrastrukturkomponenten in einer Live-Umgebung auszuführen. Ebenso können wir anschließend die System-Infrastruktur upgraden und die neue Funktionalität zur Verfügung stellen, sobald Kunden-Workloads und -Ressourcen sicher auf von dieser Maßnahme nicht betroffene physische Ebenen-Komponenten verschoben wurden.

Der Kundenvorteil

Updates und Wartung, ja sogar unplanmäßige Wartungen, wie sie letzten Herbst nach der Sicherheitslücke in Xen-Hypervisor erforderlich waren, lassen sich umsetzen, während bei den Kunden die virtuellen Maschinen weiter laufen. Zweizonen-Setup oder Maschinen-Neustart sind nicht nötig. Das Ganze erinnert ein wenig an einen gehirnchirurgischen Eingriff, den man bei vollem Bewusstsein an sich selbst vornimmt. Kompliziert? Schon, aber notwendig, wenn wir unser Versprechen gegenüber Unternehmenskunden halten wollen.

Wir haben eine etwas andere Cloud konstruiert, um unseren Unternehmenskunden einen besseren Service bieten zu können. Unser Schwerpunkt liegt auf Performance und Verfügbarkeit. Seamless Upgrade war eine wichtige Ergänzung, um dieser Vision gerecht zu werden.

Alexander Schlager, Verizon.
Alexander Schlager, Verizon. (Bild: Verizon)

* Der Autor Alexander Schlager ist Area Vice President DACH Region bei Verizon.

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