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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für ownCloud Enterprise USB-Tokens machen ownCloud sicherer

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mit der jetzt angekündigten Version 2 einer Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für ownCloud Enterprise werden Nutzer auch Hardware-Tokens nutzen können, darunter Smartcards oder USB-Geräte.

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Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kostet bei ownCloud pro Nutzer und Jahr 20 Euro zusätzlich.
Ende-zu-Ende-Verschlüsselung kostet bei ownCloud pro Nutzer und Jahr 20 Euro zusätzlich.
(Bild: ownCloud GmbH)

OwnCloud kündigt die zweite Generation der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung (E2EE) für ownCloud Enterprise an. Mit der kostenpflichtigen Option sollen Nutzer Dateien sicher miteinander austauschen – ohne dass unbefugte Dritte oder Administratoren darauf zugreifen könnten.

Die asymmetrische Ver- und Entschlüsselung findet direkt im Browser statt. Hierbei nutzt die Lösung RSA mit 2.048 Bit. Um private Keys zu schützen, könne E2EE die Entschlüsselung des File-Keys nun auch auf einen externen Key-Service auslagern, der die Kommunikation mit externen Hardware-Tokens unterstützt. Anschließend werde der dechiffrierte File-Key vom Browser für die eigentliche Entschlüsselung verwendet.

E2EE ist für Nutzer der ownCloud Enterprise Subscription erhältlich und kostet zusätzlich zu dieser 20 Euro pro Nutzer und Jahr; Admins dürfen das Produkt 30 Tage kostenlos testen. Die eigentliche Enterprise Subscription ist ab jährlich 7.200 Euro für 50 Nutzer zu haben. Die Verschlüsselungssoftware sei zudem ein wesentlicher Bestandteil des gehosteten Angebots ownCloud.Online.

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