Private-Cloud-out-of-the-Box

Uniki launcht private Cloud mit eigenem App-Store

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Die Komplettlösung aus Hard- und Software mit zusätzlichem App-Store soll Unternehmen die maximale Hoheit über ihre Daten sichern.
Die Komplettlösung aus Hard- und Software mit zusätzlichem App-Store soll Unternehmen die maximale Hoheit über ihre Daten sichern. (Bild: Uniki GmbH)

Neu am Markt ist die Uniki GmbH mit ihrer Komplettlösung aus Hardware und Software für maximale Datenhoheit. In Kombination mit einem eigenen App-Store können sich Unternehmen ihre gesamte IT-Infrastruktur über Uniki einrichten.

Das Münchner Startup-Unternehmen wurde im September 2016 vom Mathematiker und IT-Unternehmensberater Matthias Bollwein und dem Informatiker Roman Leuprecht gegründet. Uniki will mit der Kombination aus Private-Cloud-Box und eigener Plattform für Web-Anwendungen einen neuen Standard für die Datenhoheit setzen. Die Besonderheit: Über den App-Store können Unternehmen ihre eigene Infrastruktur erstellen.

Eine Cloud für jeden

Uniki-Gründer Matthias Bollwein (links) und Roman Leuprecht (rechts).
Uniki-Gründer Matthias Bollwein (links) und Roman Leuprecht (rechts). (Bild: Uniki GmbH)

Uniki hat eine Komplettlösung aus privatem Server und einfach zu bedienender Cloud-Plattform entwickelt. uSpace ist der digitale Tresor, UnikiOS das Betriebssystem. Die Cloud-Box ist so konzipiert, dass sie nur in die Steckdose und an einen LAN-Anschluss des Routers eingesteckt werden muss. Die Einrichtung übernimmt das Betriebssystem komplett selbst. Das Betriebssystem UnikiOS ist mit einem eigenen App-Store ausgestattet. Neben den vorinstallierten Anwendungen für Datei-, Kontakt- und Kalendersynchronisation kann der Nutzer seine komplette Infrastruktur über ein System laufen lassen und über den App-Store individuell erweitern. Aktuell sind die E-Commerce-Lösung Magento, die Kollaborationssoftware Jira sowie ERP- und CRM-Systeme verfügbar.

Konzerne setzen in der Regel in Puncto Datensicherheit auf professionelle IT-Dienstleister, Firewalls und eigene Rechenzentren. Hieraus entstehen Kosten, die sich kleine und mittlere Unternehmen meist nicht leisten können. Viele Selbstständige, Startups und kleine Betriebe setzen daher auf kostenlose Cloud-Anbieter, riskieren damit aber ihre Privatsphäre. Anders als bei den gängigen Datenspeicher-Plattformen wie Google Drive, Dropbox und Co. wissen Uniki-Nutzer jederzeit, wo ihre Daten liegen, nämlich auf ihrem eigenen Server, dem uSpace. Die aus Aluminium gefräste Box wird in München konfiguriert. Das Material haben die Gründer bewusst gewählt, um eine passive Kühlung zu erzielen. Damit verzichtet uSpace auf einen Lüfter und vermeidet summende Störgeräusche im Büro. Das Betriebssystem UnikiOS wird mit jeder Cloud-Box mitgeliefert und regelt alle Abläufe, wofür der Mittelstand jeweils extra einen IT-Experten beauftragen müsste, wie Einrichtung, Verschlüsselung und Datenschutz sowie Erweiterung der Programme.

Das Büro in der Cloud

Die Box Uniki uSpace Ultimate für sehr hohe Speicherraten.
Die Box Uniki uSpace Ultimate für sehr hohe Speicherraten. (Bild: Uniki GmbH)

Dass Uniki mit der Komplettlösung für kleine und mittlere Unternehmen noch einen Schritt über den Mehrwert Datenhoheit hinaus machen muss, war den Gründern Matthias Bollwein und Roman Leuprecht von Anfang an klar. „Es gibt keine einfache Cloud mit mehr Privatsphäre, doch durch die App-Plattform heben wir uns in der Funktionalität von Wettbewerbern ab“, erklärt Bollwein. Der App-Store ermöglicht es Unternehmen, ihre komplette IT-Infrastruktur in der Private Cloud aufzubauen. Mit nur einem Klick können E-Commerce-Lösungen wie Magento, ERP- und CRM-Systeme sowie Website-Baukästen oder Kollaboration-Tools wie Jira eingerichtet werden. Anwendungen wie die Datei-, Kontakt- und Kalendersynchronisation sind bereits vorinstalliert. Der App-Store soll stetig um neue Anwendungen erweitert werden. Schließlich will Uniki langfristig sein Geschäftsmodell darauf aufbauen.

uSpace gibt es in drei Ausführungen mit unterschiedlichen Speichergrößen und Prozessorleistungen. Alle Varianten beinhalten die vorinstallierten Anwendungen für Datei-, Kontakt- und Kalendersynchronisation sowie einen optionalen Sofort-Austausch-Service. Alle Boxen speichern die Daten redundant auf mehreren Festplatten, um sie auch bei Ausfall einer Festplatte zu schützen.

uSpace Professional ab 1249 Euro umfasst 2 TB redundanten Speicher (2x 2TB RAID 1), 2,9 GHz Intel Dual-Core und 4 GB DDR4 RAM.

uSpace Business mit 4 TB redundanten Speicher (3x 2TB RAID 5), 3,5 GHz Intel Dual Core + Hyperthreading sowie 8 GB DDR4 RAM ist ab 1849 Euro erhältlich.

uSpace Ultimate kostet ab 2849 Euro. Das Angebot umfasst ab 6 TB redundanten Speicher (4x 2TB RAID 5), 3,4 GHz Intel Quad Core und 16 GB DDR4 RAM.

Alle uSpace-Systeme sind unter uniki.de erhältlich.

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