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SAP HANA auch für Kernprozesse
SAP positioniert seine High-Performance Analytic Appliance HANA inzwischen nicht nur für Analysen, sondern auch für die Beschleunigung von Kernprozessen, die das Business Warehouse (BW) nutzen. Für 2013 ist auch die direkte Unterstützung von Transaktionen geplant. Dann ist HANA im Kern der SAP-Landschaft angekommen.

Cloud
Im Bereich der Cloud bereitet SAP offenbar das Modell einer Platform as a Service vor, deren Codename NEO lautet. Sie basiert nach den Worten von Marco Lenck auf dem Konzept, das er „Java in the Cloud“ getauft hat. NEO soll demnach die Grundlage für die Integration und Bereitstellung aller Cloud-Anwendungen, die SAP entwickelt und eingekauft hat, bilden, aber die Entwicklung neuer Anwendung erleichtern. Die Frage, so Lenck, sei allerdings, wie angesichts der Vielzahl und Vielfalt der Cloud-Lösungen die Integrität von Prozessen und Daten noch gewährleistet sei.
Mobility
Auch im Bereich der Mobilität haben die Walldorfer noch Hausaufgaben zu erledigen, wenn es nach der DSAG geht. „Wo bleiben denn die SAP-Apps?“ fragte Lenck. Die Unterstützung für Android und Windows Phone fehle noch. Die Sybase Unwired Platform (SUP), die dem Management der SAP-Apps dient, sei zwar für gut befunden worden, ebenso der Viewer, der zur App-Ausführung auf jedem Endgerät nötig ist. Doch die Apps kämen von den SAP-Partnern statt aus Walldorf selbst. Diese Partner wünschen sich, dass sie nicht erst die SUP und das Netweaver Gateway lizenzieren müssen, um eine kleine App erstellen und verteilen zu können. Außerdem sehen sie Bedarf für die Anpassung des Lizenzmodells, das bei der Nutzung der Sybase-Plattform gilt.
Customer Connect und Customer Engagement

Der Eindruck entstand, dass sich die SAP-Kunden von der Innovationsgeschwindigkeit ihres Techniklieferanten etwas überrollt fühlen. Im Dialog Liebstückels mit Jim Hagemann Snabe, dem Co-CEO der Walldorfer, kam dies noch einmal zum Ausdruck.
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