Premiere der „Customer Company Tour 2013“ in München

Salesforce.com lebt das Internet der Dinge

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Nicht mehr zur Cloudforce, sondern zur Customer Company Tour hatte Salesforce.com ins ICM nach München geladen.
Nicht mehr zur Cloudforce, sondern zur Customer Company Tour hatte Salesforce.com ins ICM nach München geladen. (Bild: Salesforce.com)

Keine Cloudforce mehr. Stattdessen eine „Customer Company Tour“. Aus dem Titel der jährlichen Kundengroßveranstaltung der Salesforce.com ist der Hype-Begriff „Cloud“ verschwunden. Ein Paradigmenwandel bei der No-Software-Company? Das Bekenntnis zur Cloud bleibt natürlich. In den Fokus des Events rücken jetzt aber die Salesforce-Anwendungen inklusive zahlreicher Erfolgsgeschichten.

Salesforce.com sieht sich weiter als Wegbereiter, Katalysator und Fürsprecher des Cloud Computing. Für die meisten Unternehmen ist die Cloud inzwischen ein Begriff, Option oder sogar schon Realität im Tagesgeschäft. Daher legt Salesforce.com auf ihre Kundenveranstaltungen einen neuen Fokus, nämlich konkrete Lösungsszenarien und reale Erfolgsmodelle zu präsentieren, mit dem besonderen Aspekt, wie sich Unternehmen zu einer „Customer Company“ wandeln können. In den USA bleibt auch weiterhin die „Dreamforce“ der jährliche Höhepunkt für Bestandskunden und Interessenten.

Neben der Vorstellung und Diskussion aktueller Technologietrends soll die „Customer Company Tour“ – laut Salesforce.com die größte CRM- und Cloud-Computing-Veranstaltung in Deutschland, die von nur einem einzigen Anbieter veranstaltet wird – in diesem Jahr vermitteln, wie sich Unternehmen anhand mobiler und sozialer Cloud-Lösungen auf völlig neue Art und Weise mit ihren Kunden vernetzen können. Angeklungen war dieses Thema bereits auf der Cloudforce 2012. Jetzt will der Spezialist für Cloud-CRM mit diesem Thema richtig durchstarten.

Wie man Kunden hört

Keynote-Sprecher Joachim Schreiner, Senior Vice President EMEA Central, nahm während der Eröffnungsveranstaltung die Teilnehmer an die Hand und führte sie mit ausführlichen Erklärungen auf den Weg zum kundenorientierten – Schreiner bevorzugte den Begriff „kundenfokussiert“ – Unternehmen. Im Mittelpunkt der Präsentation standen dabei Erfolgsgeschichten großer Salesforce-Kunden: „Wir freuen uns, dass immer mehr Unternehmen in Deutschland – darunter sehr bekannte Namen – zusehends soziale und mobile Cloud-Technologien einsetzen, um sich besser mit ihren Kunden zu vernetzen“, sagte Schreiner.

Einige dieser Unternehmen waren eingeladen, ihre Salesforce-Erfolgsgeschichten zu präsentieren. Während der Keynote erklärten Ricardo Diaz, CIO von EnBW, Kris Ekland, Global Digital Experience Specialist bei Adidas, CCO Stephan Holl von Brainlab oder auch Dr. Ulrich Faisst, Vice President Sales Support bei Zeiss, wie sie die sozialen und mobilen Cloud-Technologien von Salesforce.com einsetzen.

Diesen Kunden anzusprechen, ihn zu begeistern, seine Aufmerksamkeit und Vertrauen zu gewinnen, um am Ende eine gegenseitige Vernetzung zu erreichen, sei das ausgewiesene Ziel einer „Customer Company“, erklärte Schreiner. Die besondere Herausforderung dabei: Unternehmen müssten ihre Kunden, aber auch Partner, Lieferanten oder Mitarbeiter heute auf ganz anderen Ebenen treffen und abholen. Die mobilen Technologien, aber auch andere Formen der Kommunikation, hätten das Leben verändert – in vielen Bereichen sogar revolutioniert.

Eindrücke von der Salesforce-Veranstaltung in der Bildergalerie

Die aktuelle Salesforce-Plattform vernetze das „Internet der Dinge“ – wo Kunden, Partner, Mitarbeiter und selbst Produkte miteinander kommunizieren: „Begeistern Sie Ihre Kunden auf eine neue Art und Weise“, schwört Schreiner die rund 1.800 Teilnehmer in München ein. Dabei stehe die Kunden-Revolution auf sieben technischen Säulen: Social, mobile, Big Data, Community, Apps, Cloud und Trust: „Soziale Netzwerke, Mobilität, Geolocation und Big Data ändern die Art, wie Unternehmen verkaufen, Kunden betreuen, Innovationen vorantreiben und Produkte auf dem Markt einführen“, so Schreiner.

Der Salesforce-Verantwortliche führt weiter aus: Unternehmen müssten daher heute mit ihren Kunden über soziale Kanäle kommunizieren, sie verstehen und in den Dialog treten. Bis 2015 werde zudem erwartet, dass 6,6 Mrd. Objekte miteinander vernetzt seien – die Big-Data-Revolution zwinge Unternehmen also, ihre Produkt- und Nutzungsdaten zu analysieren, um Erkenntnisse zur Nutzung zu gewinnen. Indem Unternehmen selbst mobile Apps erstellen und hiermit ihre Kunden, Mitarbeiter und Partner weiter vernetzen, diese Apps aber auch im Ecosystem teilen und vermarkten, würden sie dem Trend zu mehr Mobilität erst gerecht. Und über allem stehe ein Ziel: Das Vertrauen der Kunden gewinnen, Beziehungen auf Augenhöhe aufbauen und der Respekt vor Zeit, Identität oder Finanzen der Kunden und Partner.

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