Enterprise Product Costing von Facton

Produktkostenkalkulation für Pfennigfuchser

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Selbst das kleinste Bauteil wird heute ständig neu kalkuliert. Ein EPC-System liefert präzise Informationen zum Kaufpreis.
Selbst das kleinste Bauteil wird heute ständig neu kalkuliert. Ein EPC-System liefert präzise Informationen zum Kaufpreis. (Bild: Steve Mann, Fotolia)

Mit der Vision, die Wertschöpfungskette besser zu machen, ist die Facton GmbH im Jahr 1998 auf den Markt getreten. Die Frage, wie sich neudesignte Produkte einheitlich über ihren gesamten Lebenszyklus hinweg kalkulieren lassen, bestimmt heute das Geschäft.

Mit Facton-Software lassen sich „Produktkosten transparent gestalten und optimieren“ und „Kosten frühzeitig erkennen und beeinflussen“, verspricht der Hochglanzprospekt. Nicht nur leere Worte, wie Alexander Swoboda, CEO des Potsdamer Unternehmens, betont. Für die Seriosität des Lösungsanbieters spräche nicht nur, dass SAP-Gründer und Aufsichtsratsvorsitzender Hasso Plattner das Unternehmen als Hauptinvestor seit vielen Jahren unterstützt, sondern auch die weltweit über 80 namhaften Kunden wie Airbus, Deutz, Porsche, Dyson, Jaguar Land Rover oder der gerade neu gewonnene Ford-Konzern (siehe Kasten) zeugten von der Nützlichkeit der Facton-Software.

Die Standardlösung für Enterprise Product Costing (EPC), die Facton EPC Suite, ermöglicht Produzenten komplexer Produkte, wie beispielsweise Fahrzeugen oder Maschinen, die Produktkosten über alle Unternehmensbereiche und den gesamten Lebenszyklus hinweg zu kalkulieren – sowohl „on premise“, als auch auf Basis der Microsoft-Azure-Plattform in der Cloud. Die EPC-Lösung verbindet in Unternehmen das Product Lifecycle Management mit dem ERP-System. Innerhalb des EPCs laufen Daten aus unterschiedlichen Quellen zusammen. Beispielsweise Erfahrungswerte darüber, wie lange es dauert, ein bestimmtes Bauteil herzustellen. Über einheitliche Standards für Kalkulationsprozesse lassen sich Aussagen treffen über die Kalkulation sowie die Analyse und Optimierung von Produktkosten und -erlösen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg. Dies ist möglich, indem alle Abteilungen eines Unternehmens mit deren relevanten Daten in ein Enterprise-System integriert werden.

Viele Stellen hinterm Komma

Facton hat die mächtige Gesamtlösung in Einzellösungen für spezielle Einsatzgebiete aufgeteilt. Facton EPC Should Costing versetzt Einkäufer in die Lage, ihre Einkaufsstrategie erfolgreich umzusetzen. Die detaillierte Kaufteilpreisanalyse liefert belastbare Kosteninformationen und damit eine sichere Verhandlungsbasis im Gespräch mit Lieferanten. Zugekaufte Teileumfänge lassen sich auf Grundlage der integrierten unternehmensexternen Benchmark-Daten schnell kalkulieren und gegen vorgegebene Zielkosten betrachten. Maßnahmen zur Kostenreduktion bzw. allgemein zur Erreichung des festgesetzten Kostenziels können einfach definiert, kalkulatorisch bewertet und nachverfolgt werden.

Alexander M. Swoboda, Chief Executive Officer, Chairman, FACTON Inc.
Alexander M. Swoboda, Chief Executive Officer, Chairman, FACTON Inc. (Bild: Die Hoffotografen GmbH Berlin)

Gemeinkostensätze werden transparent dargestellt und damit in Preisverhandlungen nutzbar gemacht. „Uns war es wichtig, dem Einkauf eine Lösung an die Hand zu geben, mit der sich Kaufteilpreisanalysen schnell, transparent und vor allem nachvollziehbar erstellen lassen“, erklärt CEO Swoboda. Mit Facton EPC Should Costing erhalte der Einkauf transparente, valide Preisinformationen und Kostenanalysen, die er auch ohne detailliertes technisches Verständnis nachvollziehen könne.

Weitere Teile der Facton EPC Suite sind bereits in Planung. Mit Facton EPC Design Costing soll die entwicklungsbegleitende Kalkulation, mit Facton EPC Quotation Costing die Angebotskalkulation für Zulieferer unterstützt werden.

Ergänzendes zum Thema
 
Konzernweit einheitliche Kalkulationsstandards bei Ford

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