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Partnerschaften sind wegen Hybrid-Cloud-Strategien unerlässlich Oracle und VMware knüpfen engere Bande

Autor: Elke Witmer-Goßner

Cloud-Umgebungen in Unternehmen werden heute mehrheitlich hybrid angelegt. Partnerschaften mit anderen Anbietern sind also unabdingbar, wenn man im Cloud-Markt erfolgreich mitspielen möchte, so wie es sich der große Softwareanbieter Oracle vorgenommen hat.

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Oracle – im Bild die Firmenzentrale im kalifornischen Redwood City – muss für seine Cloud-Strategie auch andere Partner mit ins Boot holen.
Oracle – im Bild die Firmenzentrale im kalifornischen Redwood City – muss für seine Cloud-Strategie auch andere Partner mit ins Boot holen.
(Bild: © Andrei - stock.adobe.com)

Wurden Partnerschaften mit anderen Softwareherstellern vor Jahren noch kategorisch abgelehnt, sind diese jetzt im Zuge der absoluten Ausrichtung auf das Cloud-Geschäft absolut notwendig geworden. Das hat auch Oracle erkannt. Während des diesjährigen Events „OpenWorld“ kündigte man daher unter anderem eine Partnerschaft mit VMware an. Künftig sollen Kunden also die Möglichkeit haben, VMware-Workloads auch in der Oracle Cloud auszuführen. Zudem bietet Oracle technischen Support für eigene Produkte an, die in VMware-virtualisierten Umgebungen laufen.

Konsistente Infrastruktur und einheitliches Management

Im Rahmen der Partnerschaft sollen VMware-Kunden ihre Hybrid Cloud-Strategie ausbauen können, indem sie VMware Cloud Foundation auf der Oracle Cloud Infrastructure betreiben. Mit dieser neuen Lösung können Kunden VMware vSphere-Workloads auf die Cloud-Infrastruktur der Generation 2 von Oracle migrieren und modernisieren und so Workloads zwischen lokalen Umgebungen und der Oracle Cloud nahtlos verschieben. Zudem bietet Oracle technischen Support für Oracle-Software in VMware-Umgebungen sowohl in kundeneigenen Rechenzentren als auch in Oracle-zertifizierten Cloud-Umgebungen an. Die Lösung basiert auf VMware Cloud Foundation und bietet ein vollumfängliches Software-definiertes Rechenzentrum (SDDC) mit VMware vSphere, NSX und vSAN.

Gleichzeitig ist Oracle nun Partner im VMware Cloud Provider Program und die Oracle Cloud VMware-Lösung wird von Oracle und seinen Partnern vertrieben. Anwender können somit Oracle-Dienste wie Oracle Autonomous Database, Oracle Exadata Cloud Service und Oracle Database Cloud, die in denselben Cloud-Rechenzentren und Netzwerken mit einem einheitlichen Portal und APIs laufen, hürdenlos nutzen. Sie können zudem global skalieren, ohne eigene Rechenzentren aufbauen zu müssen. Oracle bietet administrativen Zugriff auf die zugrunde liegenden physischen Server und ermöglicht so eine Kontrolle, die bisher nur On-Premise möglich war. Mit VMware vCenter können sowohl lokale Cluster als auch Oracles cloud-basierte SDDCs über eine einheitliche Ansicht verwalten werden. Oracle übernimmt zudem auch den technischen First-Line-Support für diese Lösung.

Kundensupport für Oracle auf VMware

Darüber hinaus erhalten Kunden Zugang zum technischen Support für alle Oracle-Produkte, die in VMware-Umgebungen laufen. Kunden können zudem aktive Supportverträge für Oracle-Produktversionen abschließen, die in Oracle-unterstützten Umgebungen ausgeführt werden.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de