Software Asset Management schafft Transparenz in der Cloud

Lizenzfragen wirtschaftlich und nachvollziehbar klären

| Autor / Redakteur: Christian Terwiel, Service Line Manager SAM & ITSM bei Comparex / Florian Karlstetter

Optimierte Abläufe und immer alles im Blick - mit einem Software Asset Management (SAM) bekommen Unternehmen ihren Softwarebestand in den Griff.
Optimierte Abläufe und immer alles im Blick - mit einem Software Asset Management (SAM) bekommen Unternehmen ihren Softwarebestand in den Griff. (Bild: Comparex)

Anwendungen in die Cloud zu verlegen, ist schon allein aus technischer Sicht ein recht anspruchsvolles Unterfangen – Stichwort Interoperabilität. Doch auch die Lizenzierung birgt jede Menge Stolperfallen und wirft knifflige Fragen auf. Ist ein Einsatz in der Cloud generell erlaubt? Wie lassen sich Spitzenlasten wirtschaftlich absichern?

Ein professionell geplantes Software Asset Management (SAM) gibt zuverlässige Antworten und schafft Sicherheit bei der Verlagerung von Anwendungen in die Cloud. Nutzt ein Unternehmen mehr Software als lizenziert, kann es richtig teuer werden. Das gilt auch für Cloud-Betriebsmodelle, für die sich viele Unternehmen gerade mit Blick auf die potenziellen Kostenersparnisse entscheiden. Ebenso ganz oben auf der Cloud-Wunschliste von Unternehmen steht die Fähigkeit, sehr schnell sehr große Kapazitäten bereitstellen und auch wieder abbauen zu können. Eine intelligente Planung ist gefragt, ansonsten wird die Lizenzierung für Spitzenbedarfe nahezu unbezahlbar.

Ob sich die Vorteile der Cloud tatsächlich realisieren lassen, ist vor allem auch eine Frage des richtigen Lizenzprogramms. Im Idealfall stimmt es mit dem Anwender-Rhythmus überein. In jedem Fall muss jedoch der Nachweis über die genutzten Lizenzen jederzeit sichergestellt sein.

Ein Weg zu klaren Fakten bietet ein professionelles Software Asset Management. Es sorgt für Transparenz über vorhandene Lizenzen sowie genutzte Software und liefert zusätzlich wichtige Informationen für strategische Entscheidungen. Ähnlich wie bei einer Autoreparatur, für die man besser die Autowerkstatt aufsucht, empfiehlt es sich bei der Einführung von SAM, erfahrene Spezialisten ins Boot zu holen. Mit ihrer Expertise unterstützen sie beispielsweise dabei, ein Lizenz-Modell für eine dynamische Umgebung zu entwickeln.

In der Regel kommt in diesem Fall ein gezielt ausgewählter Mix aus gekauften und gemieteten Komponenten zum Einsatz. Auch die Frage, ob hybride Cloud-Modelle mit einer zeitweisen oder dauerhaften Verlagerung der Rechenkapazitäten mit den Lizenzbestimmungen vereinbar sind, kann ein SAM aus kompetenter Hand beantworten.

SAM – was gehört dazu?

Grundsätzlich geht es bei SAM darum, die Software-Nutzung in Unternehmen transparent und effizient zu organisieren, sprich: den Softwarebestand über den gesamten Lebenszyklus zu kontrollieren und diese Daten kontinuierlich auf dem neuesten Stand zu halten.

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Mit SAM von Comparex zehn Prozent Software-Kosten einsparen

SAM umfasst alle Maßnahmen zur Beschaffung, Verteilung, Nutzung und Wartung von Software. Setzt ein Unternehmen Cloud-Anwendungen ein oder möchte dies in Zukunft tun, sollte die SAM-Lösung zusätzlich die Applikationsvirtualisierung unterstützen. Sie gewinnt in der Cloud zunehmend an Bedeutung, da Cloud-Services in der Regel virtualisiert ausgeliefert werden.

Im Idealfall ist SAM Teil eines professionellen IT-Service Managements nach ITIL, das auf einer Configuration Management Data Base (CMDB) basiert. Diese fungiert als Dreh- und Angelpunkt des IT-Managements, schafft Transparenz für Entscheidungen und unterstützt sämtliche IT-Prozesse.

SAM bildet nicht nur die Grundlage für eine CMDB, sondern auch für essentielle geschäftliche Aufgaben der Unternehmens-IT. Sollen beispielsweise Kosten für das Bereitstellen einer bestimmten Applikation berechnet werden, müssen neben der Hardware die genutzte Netzinfrastruktur, die Software-Lizenzen und die zu erbringenden Dienstleistungen bekannt sein.

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