Software Asset Management schafft Transparenz in der Cloud

Lizenzfragen wirtschaftlich und nachvollziehbar klären

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Neue Trends – neue Herausforderungen

Die lizenzrechtlichen Auswirkungen sind immer dann zu überprüfen, wenn sich die IT-Strategie ändert. Dazu ein aktuelles Beispiel: Nach einer Branchenbefragung des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V. (BITKOM) vom Oktober 2012 erlauben bereits 43 Prozent der ITK-Unternehmen ihren Mitarbeitern, private Geräte mit dem Firmennetzwerk zu verbinden.

Hinsichtlich der Lizenzierung ist der Trend Bring Your Own Device (BYOD) allerdings nicht unproblematisch – sowohl beim Einsatz am Firmenarbeitsplatz als auch im Home Office. Nutzt ein Mitarbeiter beispielsweise über einen Terminal Service eine Software, welche nach Desktop lizenziert ist, wie z.B. ein MS Project, so muss das Gerät des Mitarbeiters durch das Unternehmen lizenziert sein. Nutzt der Mitarbeiter einen virtuellen Windows 8 PC auf einem Firmenserver, so muss der private Rechner des Mitarbeiters für diesen Zugriff ebenso durch das Unternehmen lizenziert werden.

Auch die Einführung neuer Technologien wirft häufig Fragen auf. Möchte ein Unternehmen Datenbank-Systeme in einer mandantenfähigen, dynamischen Umgebung – also beispielsweise in der Cloud – auf einem der gängigen Hypervisoren wie vSphere, XenServer oder Hyper-V betreiben, zählt die Anzahl der verbauten Prozessoren als Basis für die Lizenzierung. Das gilt selbst dann, wenn davon nur ein Bruchteil der Rechenzeit auf das Datenbank-System entfällt.

Licht im Lizenzrecht-Dschungel

Mit SAM sind Unternehmen nicht nur bestens gerüstet, teure Unter- oder Überlizenzierungen zu vermeiden. Vielmehr können sie dank der strukturiert dokumentierten Ressourcen ihre Entscheidungen auf eine klare Faktenbasis stützen.

Dass sich die Zusammenarbeit mit erfahrenen Beratern lohnt, zeigen zahlreiche Beispiele aus der Praxis: Mit Hilfe einer umfassenden Reifegradanalyse zum Ist-Zustand und dem zukünftigen Bedarf lassen sich Maßnahmen zur Implementierung eines Lizenzmanagements entwickeln, um mittel- bis langfristig die Software-Kosten zu senken. In der Regel sind durch eine Optimierung der Beschaffung und der Verträge, sowie der Umsetzung von Standardisierungs- und Virtualisierungsmaßnahmen zehn Prozent durchaus realistisch.

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