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Software Development – Editoren

Bei den Editoren, die sich für die Softwareentwicklung besonders gut eignen, ist zunächst einmal „jedit“ zu nennen. Diese Lösung steht unter www.jedit.org zum Download bereit. Sie wurde in Java programmiert und lässt sich deswegen auf praktisch allen modernen Betriebssystemen nutzen. Darüber hinaus verfügt das Tool über eine eingebaute Makrosprache und die Anwender sind zusätzlich dazu in der Lage, es über Plugins zu erweitern. Im Netz steht schon eine große Zahl an Makros und Plugins für verschiedene Anwendungsbereiche zum Download zur Verfügung. Der Editor beherrscht Syntax Highlighting für mehr als 130 Sprachen und unterstützt unter anderem die Character Encodings UTF8 und Unicode.

Ebenfalls von Interesse ist SciTE, ein Editor, der auf Scintilla aufsetzt. Bei Scintilla handelt es sich um eine Open-Source-Editor-Komponente, die viele Funktionen bietet, um das Editieren zu erleichtern. Neben Syntaxhervorhebung bietet Scintilla auch Funktionen wie Zeilennummern, Codevervollständigung und Haltepunkte. SciTE basiert wie gesagt auf dieser Editor-Komponente – übrigens nicht als einzige Lösung im Netz – und nutzt viele ihrer Funktionen. Da sich Programme direkt aus SciTE heraus kompilieren lassen, eignet sich dieser Editor sehr gut zum Durchführen einfacher Jobs und für Demonstrationszwecke.

Programmer‘s Notepad bietet den Anwendern eine vollständige Unicode Conversion, mehrere gleichzeitige Auswahlen, Split Views, Unterstützung für das richtige Behandeln von Zeilenenden unter Unix, MacOS sowie Windows und vieles mehr. Dazu kommt noch Support für externe Werkzeuge. Damit ist es beispielsweise möglich, dafür zu sorgen, dass die Software nach einem Klick auf Fehler oder Warnungen automatisch zu der Stelle springt, wo die Probleme aufgetreten sind.

Unter javaeditor.org findet sich der Java-Editor, der ursprünglich speziell für Schulumgebungen entwickelt wurde. Der Grund dafür lag darin, dass Java-IDEs relativ hohe Anforderungen an die Ausstattung der verwendeten Rechner stellten, die in Schulen nicht immer erfüllt werden konnten. Der Java-Editor stellt demzufolge ein sehr schlankes Tool dar, das trotzdem mit allen wichtigen Hilfen zur Programmentwicklung ausgestattet wurde. Dazu gehören unter anderem ein Editor zum Modellieren von Klassen und Designer zum Gestalten von GUI-Oberflächen. Unter Windows 7 stellten wir fest, dass das Tool nur dann richtig funktioniert, wenn es mit Administratorrechten ausgeführt wird.

Notepad++ lässt sich als Notepad-Ersatz nutzen. Das Tool setzt wie SciTE auf Scintilla auf und unterstützt den Einsatz von Makros. Notepad++ enthält alle wichtigen Befehle, die man zum Coden benötigt, besonders praktisch ist die Möglichkeit, mehrere Dateien parallel zu öffnen und zu bearbeiten.

Codepad – dieses Tool findet sich unter www.h84.net – lässt sich auf einem USB-Stick installieren und betreiben. Der Editor ist dazu in der Lage, mehrere Dateien gleichzeitig zu bearbeiten und er unterstützt das Einbinden und Ausführen von Kommandozeilenprogrammen. Darüber hinaus kann er auch Codeteile vervollständigen und die Zeilenumbrüche unter Unix, MacOS und Windows richtig umsetzen. Das Produkt kommt mit einem Office-2003-Look-and-Feel daher.

PSPad eignet sich nicht nur für den Einsatz bei Programmierern, sondern auch für Webdesigner. Die Lösung bietet neben Syntax Highlighting, auch eine HTML-Vorschau. Außerdem unterstützt sie das Einbinden eines Compilers und ermöglicht das Hochladen von Dateien über FTP (bei Bedarf auch verschlüsselt).

Last but not least möchten wir an dieser Stelle auf Bluefish verweisen. Dabei handelt es sich um einen Editor, der viele Funktionen zum Erstellen von Webseiten, Skripts und Programmcode umfasst. Bluefish ist ein Open-Source-Projekt und zu den wichtigsten Features des Tools gehören der Projektsupport, eine leistungsfähige Search-and-Replace-Funktion, das rekursive Öffnen von Dateien, die Integration externer Programme (wie etwa Compiler), unbegrenztes Undo/Redo und Full-Screen-Editing.
weiter mit: integrierten Entwicklungsumgebungen (IDE)
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