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Eurostat und BITKOM über die Nutzung von Cloud-Diensten Jeder fünfte Bundesbürger speichert Daten im Netz

Redakteur: Florian Karlstetter

Im EU-Durchschnitt werden Cloud-Speicher von 22 Prozent der Bürger genutzt. Nach einer Umfrage im Auftrag des BITKOM können sich 36 Prozent der deutschen Internet-Nutzer ab 14 Jahren vorstellen, Daten künftig ausschließlich in der Cloud zu speichern. Besonders ausgeprägt sind hierzulande aber nach wie vor Sorgen um Datensicherheit und Datenschutz.

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Bei der Nutzung von Online-Speichern liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld.
Bei der Nutzung von Online-Speichern liegt Deutschland im europäischen Vergleich nur im Mittelfeld.
(© lassedesignen - Fotolia.com)

Bei der Nutzung von Cloud-Diensten sind die Deutschen im europäischen Vergleich eher zurückhaltend, das geht aus einer Erhebung der EU-Statistikbehörde Eurostat hervor. So speichert oder teilt nur rund jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) Dateien wie Dokumente, Fotos oder Videos im Netz. In anderen Ländern werden Online-Speicher deutlich häufiger genutzt. In Dänemark nutzen 44 Prozent der Bürger solche Dienste wie zum Beispiel Dropbox, Google Drive oder iCloud. Knapp dahinter liegen Norwegen (43 Prozent), Island (39 Prozent) und Großbritannien (38 Prozent).

Im EU-Durchschnitt werden Cloud-Speicher von 22 Prozent der Bürger genutzt. Das berichtet der Digitalverband BITKOM unter Berufung auf eine Erhebung der EU-Statistikbehörde Eurostat. „Cloud-Angebote haben in Deutschland noch großes Potenzial. Der Wunsch, von überall auf die eigenen Daten zugreifen zu können, lässt sich damit verwirklichen“, sagt BITKOM-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder.

Sorgen um Datenschutz und Datensicherheit

Besonders ausgeprägt sind hierzulande die Sorgen um Datensicherheit und Datenschutz. Jeder fünfte Bundesbürger (21 Prozent) gibt an, wegen entsprechender Bedenken keine Cloud-Speicher zu verwenden. Besorgter sind nur die Schweizer (22 Prozent), Niederländer (24 Prozent) und Luxemburger (25 Prozent). Zum Vergleich: In Dänemark teilt nicht einmal jeder Zehnte (9 Prozent) diese Sorgen. „Wer seine Daten im Netz speichert, sollte auf die Seriosität der Anbieter achten“, so Rohleder. Anders als auf der privaten Festplatte zu Hause sind die Dateien bei Cloud-Anbietern in der Regel vor dem unbeabsichtigten Löschen geschützt und können auch bei Hardware-Defekten problemlos wieder hergestellt werden.

Digital Natives sind sorgloser

Jüngere nutzen deutlich häufiger die Möglichkeit, ihre Daten im Netz abzulegen. Bei den 16- bis 24-Jährigen verwendet jeder dritte Bundesbürger (33 Prozent) Cloud-Speicher. Im Europa-Vergleich reicht das dennoch nur für Platz 20. Auch in diesem Ranking liegt Dänemark an der Spitze, dort legen fast zwei Drittel (64 Prozent) aus dieser Altersgruppe Daten in der Cloud ab. Auf dem zweiten Platz liegt Norwegen (63 Prozent) gefolgt von der Schweiz (56 Prozent). Der EU-Durchschnitt beträgt 36 Prozent.

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