Finnische Efecte expandiert nach Deutschland

ITSM so einfach wie Lego bauen

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Das Efecte-Baukastenprinzip erlaubt die Anpassung der Software an die jeweiligen Geschäftsprozesse meist ohne kostenintensive externe Unterstützung.
Das Efecte-Baukastenprinzip erlaubt die Anpassung der Software an die jeweiligen Geschäftsprozesse meist ohne kostenintensive externe Unterstützung. (Bild: Polat Alp, Fotolia)

Das finnische Software-Unternehmen Efecte spielt seit kurzem auf dem deutschen Markt für ITSM-Lösungen mit. Das 1998 gegründete Unternehmen, das besonders erfolgreich in Finnland, Schweden und Dänemark ist, will mit seinen IT-Service-Management-Lösungen auch in Deutschland eine feste Größe werden.

Kein leichtes Unterfangen, wie Country Manager Germany Hermann Klein, der den deutschen Support- und Vertriebsstandort in München leitet, zugeben muss. Er sieht sich hier einem stark fragmentierten Markt gegenüber, mit zahlreichen Anbietern, von denen keiner einen mehr als einstelligen Marktanteil verzeichnen kann. Warum also die Expansion der Finnen nach Deutschland bzw. auch in die USA? Man folge dem Weg des Geldes, so die einfache Antwort. „In Deutschland ist man noch immer gewillt, in neue Techniken zu investieren“, erklärt Klein.

Efecte könne außerdem mit einem bisher auf dem deutschen Markt einmaligen Produkt punkten: „Unsere Produktfamilie Efecte Edge ist eine Komplettlösung für alle internen Dienstleistungen: das gesamte IT-Service-Management und andere Bereiche wie HR, Finance und Facility Management“, erklärt der Country Manager Germany. Und dabei einfach zu implementieren und zu verwalten „wie Lego bauen“. Der Clou sei allerdings das integrierte Identity Management.

Klares, nordisches Design

Die Software zeichne sich vor allem durch ihre leichte Bedienbarkeit aus. Vor zwei Jahren, berichtet Klein, habe Efecte das User-Interface seiner Lösung radikal geändert und dabei einen stark anwenderorientierten Ansatz verfolgt. Mit einem „Windows-look-and-feel“ und der rein browser-basierten Umsetzung konnte die Benutzerfreundlichkeit deutlich erhöht werden.

Dies zeigt sich in flexiblen Berichtsfunktionen und der breiten Unterstützung für ITIL- und SIAM-Umgebungen. Außerdem ist jetzt die individuelle Anpassung der Oberflächen für beliebige Anwender und Geräte (auch Smartphones und Tablets) möglich. Aber das sei noch nicht alles: Man biete, so Klein, als einziger ITSM-Anbieter ein integriertes Identity Management zur vereinfachten und automatischen Vergabe und Verwaltung von Benutzerrechten an. „Die meisten Anfragen sind doch eh Routine-Zugangsfragen“, erklärt Klein, Fragen also, die sich um das Thema Berechtigungen drehen.

Mit Efecte sei es möglich, Benutzerrechte auch ohne Administrator automatisch zu vergeben und diese einfach zu verwalten. Efecte Edge besteht aus drei Softwarebausteinen: Efecte Service Management (ESM), Efecte Self-Service (ESS) und Efecte Identity Management mit Lizenz für Active Directory (AD) Automatisierung. Die ITSM-Lösung kann mit den Anforderungen wachsen, kostenintensive Nachinvestitionen sind unnötig. Die Software kann zur vollständigen Enterprise-Management-Lösung erweitert werden, inklusive Single-Sign-On, detaillierter Zugriffskontrolle und Provisionierung von Benutzerrechten für ERP, CRM-, HR- oder andere Systeme.

Ergänzendes zum Thema
 
Das Efecte-Produktportfolio

Teurere Mischlösung bevorzugt

Die meisten Kunden in Skandinavien nutzen die Efecte-Lösung rein cloud-basiert. Doch das, bedauert der Deutschland-Chef, funktioniere in Deutschland nicht. Zu groß seien hier die Bedenken, persönliche Daten in bestimmten Funktionsbereichen über die Cloud verfügbar zu machen. Daher biete Efecte seine Software je nach Kundenwunsch als On-Premise-Lösung, komplett cloud-basiert oder hybride Mischlösung an.

Die meisten Kunden fragen das Hybrid-Modell nach, wobei das ESS in der Regel in der Cloud betrieben wird, was einen ortsunabhängigen Zugriff für alle Benutzer ermöglicht, während das ESM mit der Datenbank in einer geschützten Umgebung verbleibt. Das hat den Vorteil, dass vorhandene alte Systeme zugeschaltet werden können.

Zahlreiche Referenzanwender in Industrie, Finanzwesen, Handel, der öffentlichen Verwaltung und anderen Bereichen wie Healthcare setzen die innovativen Produkte bereits ein, darunter auch internationale Konzerne wie Stena Fähren oder der schwedische Stahlhersteller SSAB.

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