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Starter Kit prüft GDPR-Compliance HPE Software bereitet Unternehmen auf EU-Datenschutzgrundverordnung vor

| Autor: Elke Witmer-Goßner

Hewlett Packard Enterprise (HPE) Software stellt ein Lösungspaket zur Verfügung, mit dem Unternehmen einen wichtigen ersten Schritt zur Vorbereitung auf die kommende EU-Datenschutzgrundverordnung (General Data Protection Regulation, GDPR) machen können. Das Software-Paket hilft Unternehmen dabei, Informationen, die unter die neue Richtlinie fallen, zu identifizieren, zu klassifizieren und entsprechend zu sichern.

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Mit dem GDPR Starter Kit machen Unternehmen einen ersten Schritt für das in der Verordnung vorgeschriebene Daten- und Risikomanagement.
Mit dem GDPR Starter Kit machen Unternehmen einen ersten Schritt für das in der Verordnung vorgeschriebene Daten- und Risikomanagement.
(Bild: © fovivafoto - Fotolia)

Die neue Datenschutzgrundverordnung stellt Unternehmen weltweit vor eine Herausforderung, denn sie betrifft alle juristischen Personen, die Daten von EU-Bürgern sammeln oder verarbeiten, und es können scharfe Sanktionen verhängt werden, wenn die Richtlinien nicht bis zum Mai 2018 umgesetzt werden. Allerdings sei es für Unternehmen oft schwer, den Anfang zu finden, vor allem wenn sie über Milliarden an Datenobjekten verfügen, beschreibt Joe Garber, Vice President für Marketing, Information Management & Governance bei HPE Software, die Problematik: „Die Fristen zur Umsetzung sind kurz und allein die Frage, welche Daten unter die Richtlinie fallen, ist bereits umständlich und komplex.“

Die Zeit wird knapp

Erst kürzlich stellte das Marktforschungs- und Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers PwC in einer Blitzumfrage unter Führungskräften auf Vorstandsebene multinationaler Unternehmen fest, dass über die Hälfte der Befragten die Vorbereitung auf die Datenschutzgrundverordnung als höchste Priorität im Bereich Datenschutz und -Sicherheit erachten. 77 Prozent planen Investitionen von über einer Million US-Dollar in die GDPR-Compliance. Der effektive Einsatz von Technologie sei entscheidend, um zu herauszufinden, welche vertraulichen Daten Unternehmen von EU-Bürgern speichern, und um die Richtlinien anzuwenden, die diese Informationen schützen, betont Stewart Room, Global Data Protection Legal Services Leader bei PwC. „Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die richtigen Technologien und Kontrollinstrumente einsetzen, um die neuen Anforderungen zu erfüllen. Dabei muss der erste Schritt sein, mittels Analytics-Werkzeugen zu verstehen, welche persönlichen Daten erhoben wurden, wie sie gespeichert werden und wie sie zu klassifizieren sind“, erklärt Room.

Nicht ohne Grund kombiniert das GDPR Starter Kit Software wie HPE ControlPoint, HPE Structured Data Manager, HPE Content Manager und HPE SecureData in einem Lösungspaket, mit dem Kunden ein Personal Data Assessment durchführen und optional Daten verschlüsseln können, die von der neuen Verordnung betroffen sind. Strukturierte und unstrukturierte Daten werden automatisch bewertet, was den traditionellen, manuellen und damit fehleranfälligen Prozess ersetzt. GDPR-relevante Daten werden dann schnell und automatisch verschlüsselt, um Sicherheitsverletzungen zu reduzieren. Außerdem wird auf ein Lifecycle- und Retention-Management hingearbeitet, um die Compliance mit zusätzlichen GDPR-Artikeln oder Corporate-Governance-Richtlinien zu vereinfachen.

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Über den Autor

 Elke Witmer-Goßner

Elke Witmer-Goßner

Redakteurin, CloudComputing-Insider.de